Biografie

Katja Flint

Die Schauspielerin zählt zu den populärsten Mimen des deutschen Films. Der Erfolg gelang Katja Flint mit nur wenigen Kinofilmen, wie zum Beispiel "Kolp" (1983) oder "Nur Frauen - Kein Leben" (1985). Den TV-Durchbruch schaffte sie mit der Serie "Anna auf den Stufen" aus dem Jahr 1992. Im Jahr 2000 lief das Melodrama "Marlene Dietrich" in den deutschen Kinos, das Katja Flint als ihr bisher größtes Projekt bezeichnete. Zu ihrer jüngsten Kinomitwirkung gehört "Die weiße Massai"(2005)...
Katja Flint wurde am 11. November 1959 in Stadthagen/Hannover geboren.

Sie wuchs im US-Bundesstaat Utah auf. Flint besuchte darauf in Deutschland das Gymnasium, das sie mit dem Abitur abschloss. Ihr Berufswunsch Ärztin scheiterte am Numerus Clausus. So arbeitete sie zunächst als Fotomodell, Kellnerin und Kosmetikerin und absolvierte eine dreijährige Schauspielausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule. Sie trat an verschiedenen Theatern auf, so auch am Münchner Residenztheater.

Mit guten Kritiken schaffte Katja Flint den Sprung zum Film. 1983 hatte sie ihre erste Hauptrolle in dem Nachkriegsdrama "Kolp" an der Seite von Heiner Lauterbach. Der Film floppte beim Publikum, wurde aber von den Kritikern mit Lob überhäuft. Es folgten Kinofilme wie "Vergesst Mozart", "Nur Frauen, kein Leben", "Der demokratische Terrorist" und "Du bringst mich noch um". Der Film "Die Sieger", nach der Regie von Dominik Graf, hatte 1994 ihren Durchbruch markiert.

Es folgten die TV-Filme "Der Venusmörder" und "Lautlose Schritte", die hohe Einschaltquoten erzielten. Flint avancierte zum neuen Frauentypus mit erotischer Ausstrahlung. 1985 heiratete sie den Schauspieler Heiner Lauterbach. Im Alter von 38 Jahren wurde sie von der Zeitschrift "Bunte" zur "Schönsten Frau Deutschlands" gekürt. 1995 spielte sie in "Das Mädchen Rosemarie", nach der Regie von Bernd Eichinger, mit Nina Hoss und Heiner Lauterbach.

Im Jahr 1997 folgte "Widows – Erst die Ehe, dann das Vergnügen" nach der Regie von Sherry Hormann, mit Ornella Muti, Eva Mattes, Martin Benrath und Uwe Ochsenknecht. Einige ihrer Filme waren indes nicht gerade förderlich für ihre Karriere. Beispiele hierfür waren der Blödel-Streifen "Voll normaaal" (1994) mit Tom Gerhardt oder "Ballermann 6" (1997). Im selben Jahr folgten "Appartement für einen Selbstmörder" und "Vickys Alptraum".

Im Jahr 1999 stand sie mit Heino Ferch, Dennis Hopper und Ulrich Mühe für Thomas Bohns "Straight Shooter" vor der Kamera. 2000 verkörperte sie für Produzent Bernd Eichinger in "Marlene" die legendären Schauspielerin und Sängerin Marlene Dietrich. Der Film wurde mit dem "Hollywood Film Award" ausgezeichnet. Eine Rolle in der überdrehten Satire "Suck My Dick" aus dem Jahr 2000 trug kaum zu ihrer Popularität als ernsthafte Schauspielerin bei.

Privat scheiterte 2001 ihre Ehe mit Schauspielkollege Heiner Lauterbach, 1988 war aus dieser Beziehung Sohn Oskar hervorgegangen. Die Trennung erfolgte bereits 1991. Von 2001 bis 2006 war sie die Lebensgefährtin des österreichischen Schriftstellers Peter Handke. In der Kinoproduktion "Die weiße Massai" spielte sie die Alkoholikerin "Elisabeth". 2007 war sie in der Komödie "Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken" nach Leander Haußmann zu sehen.

Im Jahr 2009 stand sie für "Jenseits der Mauer" vor der Kamera.
1983: Kolp
1984: Vergesst Mozart
1985: Nur Frauen, kein Leben
1986: Der Fahnder: Lydia
1989: Regina auf den Stufen
1990: Leo und Charlotte
1991: The democratic terrorist
1991: Berlin Break
1994: Die Sieger
1994: Du bringst mich noch um
1994: Voll normaaal
1995: In uns die Hölle
1995: Das Mädchen Rosemarie
1996: Venusmörder
1996: Lautlose Schritte
1996: Ende einer Leidenschaft
1997: Ballermann 6
1997: Appartement für einen Selbstmörder
1997: Vickys Alptraum
1997: Widows – Erst die Ehe, dann das Vergnügen
1998: Ein Großes Ding
1999: Straight Shooter
2000: Marlene
2000: Vera Brühne
2001: Suck my Dick
2001: Il Giovane Casanova
2001: Der Solist
2002: Zwei Affären und eine Hochzeit
2002: Gone Underground (Kurzfilm)
2003: Liebe und Verlangen
2003: Olgas Sommer
2004: 21 Liebesbriefe
2004: Für immer + jetzt
2004: Wie krieg ich meine Mutter groß?
2004: Pfarrer Braun: Der Fluch der Pröpstin
2005: Tatort: Kunstfehler
2005: Herzentöter
2005: Kabale und Liebe
2005: Die weiße Massai
2006: SOKO 5113: Das Urteil
2006: Väter Mütter Kinder
2006: Franziskas Gespür für Männer
2006: Mord in aller Unschuld
2007: Märchenstunde
2007: Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken
2007: Franziska, die Liebe und andere Gespenster
2007: Ein tödlicher Plan
2007: Stürme in Afrika
2009: Jenseits der Mauer
Künstlervermittlung
c/o Katja Flint
Renate Schuster
Georg-Habel-Strasse 5
81241 München

Tel. +49-89-381 70 70
Fax +49-89-381 70 738

NameKatja Flint

Geboren am11.11.1959

SternzeichenSkorpion 24.10 - 22.11

GeburtsortStadthagen (D).