Biografie

Heiner Lauterbach

Der Schauspieler avancierte in den 1980er Jahren zu einem der gefragtesten deutschen Akteure. 1985 gelang Heiner Lauterbach der Durchbruch mit Doris Dörries Filmkomödie "Männer", in der er neben Uwe Ochsenknecht die Hauptrolle spielte und für die er mit dem Bundesfilmpreis ausgezeichnet wurde. Es folgten Rollen in Krimi-Reihen wie "Tatort", "Ein Fall für zwei" oder "Eurocops" und 1994 die Hauptrolle in der Krimi-Reihe "Faust". Nach Spielfilmen wie "Das Mädchen Rosemarie" (1996), "Der Schattenmann" (1996), "Rossini" (1996) oder "Der Verleger" (2001), gilt Lauterbach als Charakterdarsteller mit beeindruckender Präsenz. Ausgezeichnet wurde seine Arbeit mit den renommiertesten Preisen der deutschen Medien-Landschaft...
Heiner Lauterbach wurde am 10. April 1953 in Köln geboren.

Nach der Mittleren Reife besuchte er 1970 die Schauspielschule und nahm Unterricht bei Marianne Jentgens, Schauspielerin und Gründerin des Kölner Theaters "Der Keller". Lauterbach spielte in Köln, Würzburg und München und ging mit der Münchner Schauspielbühne auf Tournee. Er zog er nach München und übernahm auch Aufgaben als Regisseur. Lauterbach verdingte sich in den 1970er Jahren in drei Episoden der Softerotik-Filme "Schulmädchen-Report" und hatte 1983 sein Spielfilmdebüt in Roland Suso Richters Film "Kolp". 1985 besetzte ihn Regisseur Edwin Marian neben Angelique Duvier im Actionfilm "Cortuga". Noch im selben Jahr, 1985, feierte er mit Doris Dörries Komödie "Männer" seinen Durchbruch.

Für seine Rolle wurde Heiner Lauterbach mit dem "Bundesfilmpreis" ausgezeichnet. Im selben Jahr heiratete er Katja Flint, mit der er 1988 Vater des Sohnes Oscar wurde. Er spielte nun in TV-Serien wie "Eurocops", "Der Fahnder", "Ein Fall für Zwei" und "Tatort" und war in den TV-Filmen "Schnelle Gerdi", "Regina auf den Stufen", "Das Mädchen Rosemarie" und "Opernball" vertreten. Auch im Kino war Lauterbach in den 1990er Jahren zu sehen. Er hatte unter anderem Rollen in "Das doppelte Lottchen", "Das Superweib", "Der Campus" und in "Rossini", wofür er als "Bester Darsteller" den "Bayerischen Filmpreis" erhielt. Ein Jahr darauf konnte er auch den "Publikumspreis" bei der "Bambi"-Verleihung entgegen nehmen. Privat machte Lauterbach Schlagzeilen durch seine Beziehung mit der Schauspielerin Jenny Elvers.

In den 1990er Jahren war Lauterbach in zahlreichen weiteren Filmen zu sehen, unter anderem in "Cascadeur", neben Til Schweiger in "Der Eisbär", in "St. Pauli Nacht", mit Franka Potente als korrupter Sicherheitsbeamter in "Schlaraffenland" und in "Erleuchtung garantiert". Im September 2001 heiratete Heiner Lauterbach Victoria Skaf und im Jahr 2002 wurde die gemeinsame Tochter Maya geboren sowie 2007 der gemeinsame Sohn Vito. 2003 brillierte Lauterbach in der Theaterkomödie "Ein seltsames Paar". Darauf entstand der ZDF-Dreiteiler "In der Mitte meines Lebens". 2004 erhielt er die Goldene Feder des Bauer-Verlags in der Kategorie Schauspiel. Neben seiner Arbeit als Schauspieler überzeugte Lauterbach auch als Synchronsprecher von Stars wie Richard Gere, Jack Nicholson, Christopher Reeve oder Christopher Walken.

Mitte März 2005 wurde Lauterbach mit dem BILD-Medienpreis ausgezeichnet. Indes gab Lauterbach sein Regiedebüt mit der Fernsehkomödie "Andersrum". Anfang 2006 veröffentlichte er seine Autobiographie "Nichts ausgelassen". Im selben Jahr stand er für die TV-Spielfilme "Die Sturmflut" und "Dresden" vor der Kamera. 2010 entstand mit Lauterbach "Ken Folletts Eisfieber" und 2011 der RTL-Zweiteiler "Hindenburg".
1975: Schulmädchen-Report 9. Reifeprüfung vor dem Abitur
1976: Schulmädchen-Report 10. Irgendwann fängt jede an
1977: Schulmädchen-Report 11. Probieren geht über Studieren
1980: Wochenendgeschichten
1981: Die Kartause von Parma (La certosa di Parma)
1985: Nur Frauen, kein Leben
1985: Männer…
1985: Eine Frau für gewisse Stunden
1985: Die Andere
1985: Kolp / Als Amerikaner darfst du alles
1985: Das Gespinst
1985: Cortuga
1986: Paradies
1986: Zwei Reisen mit Flesch
1987: Duett in Bonn (Serie)
1988: Eurocops (Serie bis 1993)
1988: Ignaz Semmelweis - Arzt der Frauen
1989: Umwege nach Venedig
1989: Liebe, Tod und Eisenbahn
1989: African Timber
1989: Bangkok Story
1989: Bodo - Eine ganz normale Familie
1991: Von Gewalt keine Rede
1993: Ebbies Bluff
1994: Charlie & Louise – Das doppelte Lottchen
1994: Nicht nur der Liebe wegen
1994: Faust (Serie bis 1997)
1995: Das Wunschkind
1996: Das Mädchen Rosemarie
1996: Das Superweib
1996: Der Schattenmann
1997: Rossini – oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief
1997: Der Skorpion
1998: Der Eisbär
1998: Eine Sünde zuviel
1998: Cascadeur – Die Jagd nach dem Bernsteinzimmer
1998: Der dreckige Tod
1998: Opernball
1998: Der Campus
1999: South Park: Der Film – größer, länger, ungeschnitten
1999: Schlaraffenland
1999: St. Pauli Nacht
2000: Nicht heulen, Husky
2000: Marlene
2000: Zwei Asse und ein König
2000: Erleuchtung garantiert
2001: Der Verleger
2001: Das Experiment
2002: Die Affäre Semmeling
2002: In der Mitte eines Lebens
2002: 666 – Traue keinem, mit dem du schläfst!
2002: Tödliches Rendezvous - Die Spur führt nach Palma
2003: Im Namen des Herrn
2003: Treibjagd
2003: Suche impotenten Mann für's Leben
2003: Eine Liebe in Afrika
2004: Zwei Männer und ein Baby
2004: Ein seltsames Paar
2005: Andersrum
2005: In Liebe eine Eins
2005: Der Bernsteinfischer
2006: Dresden
2006: Die Sturmflut
2006: Donna Leon - Endstation Venedig
2007: Das Glück am anderen Ende der Welt
2007: Die Entführung
2007: Mitten im Leben (Serie)
2008: Die Gustloff
2008: Das Papst-Attentat
2008: Wir sind das Volk
2009: Vulkan
2009: Zweiohrküken
2010: Ken Folletts Eisfieber
2011: Hindenburg
1986
Deutscher Filmpreis

1997
Bambi "Publikumspreis"

1997
Bayerischer Filmpreis

1998
Darstellerpreis der Deutschen Akademie der Künste

1998
Bayerischer Fernsehpreis

2004
Goldene Feder des Bauer-Verlags "Schauspiel"

NameHeiner Lauterbach

Geboren am10.04.1953

SternzeichenWidder 21.03 - 20.04

GeburtsortKöln (D).