Biografie

Kai Wiesinger

Der deutsche Schauspieler und Produzent begann seine Karriere auf Theaterbühnen, bevor er zu Film und Fernsehen kam. Dort war das Multitalent in Erfolgsfilmen wie "Stadtgespräch" und "Der bewegte Mann" zu sehen. 1998 hatte er mit "Comedian Harmonists", in dem er ein Mitglied des bekannten Sextetts darstellte, einen seiner größten Erfolge. Für Aufsehen sorgte Wiesinger neben Götz George in dem Film "Nichts als die Wahrheit" (1999), in dem er, eingebettet in eine fiktive Story, den Strafverteidiger des KZ-Arztes Josef Mengele verkörperte...
Kai Wiesinger wurde am 16. April 1966 in Hannover als Sohn eines Journalisten-Ehepaares geboren.

Kai Wiesingers Talente wurden früh entdeckt und gefördert. Bereits während seiner Zeit am Gymnasium nahm Wiesinger Schauspielunterricht. Er war Schüler von Günther Kütemeyer und Wolfgang Pauls von den Hannoveraner Bühnen. Im Anschluss legte er eine Zwangspause ein und betätigte sich im Zivildienst als Rettungssanitäter. Kai Wiesinger knüpfte danach direkt an seiner bisherigen Berufsabsicht an und ging nach München. Dort nahm er weiter Schauspielunterricht, bis er im Jahr 1990 sein Debüt feiern konnte. Er übernahm die Hauptrolle des "Harold" im Theaterstück "Harold und Maude".

Es folgten darauf weitere Auftritte am Bayerischen Staatstheater und am Prinzregententheater. Nach zwei Jahren Theaterengagement schaffte Wiesinger im Jahr 1992 den Schritt zum Film - und das mit großem Erfolg. Für seine Rolle in seinem Leinwanddebüt "Kleine Haie" erhielt Kai Wiesinger hervorragende Kritiken und schließlich den "Bayerischen Filmpreis". Danach war er neben Til Schweiger in der erfolgreichen deutschen Komödie "Der bewegte Mann" zu sehen. Wiesinger arbeitete aber auch fürs Fernsehen. So feierte er mit der Komödie "Stadtgespräch" einen weiteren Erfolg.

Auch in Serienproduktionen war er vertreten. Gemeinsam mit Manfred Krug stand er für sechs Folgen von "Auf Achse" vor der Kamera. Außerdem spielte er in einer Episode des 6-Teilers "Die Frau des Anwalts" eine Hauptrolle. Erste Schritte auf internationalem Filmparkett machte Wiesinger unter der Regie von David Hare. Er spielte in einer Folge der US-Serie "Young Indiana Jones Chronicles" mit. Ebenfalls war er neben Robert Mitchum und Erland Josephson in "The Sunset Boys" zu sehen. Danach glänzte er in der deutschen Kinoproduktion "14 Tage lebenslänglich" (1997) als Anwalt "Konrad von Seidlitz".

Für Aufsehen sorgte 1999 der Film "Nichts als die Wahrheit", in dem Wiesinger neben Götz George, eingebettet in eine fiktive Story, den Strafverteidiger des KZ-Arztes Josef Mengele verkörperte. Auch in der Erich-Kästner-Vorlage "Emil und die Detektive" (2001) war Wiesinger mit von der Partie. Seine Stimme setzte er für Synchronisierungsarbeiten von Trickfilmen ein. So ist er in "Das große Krabbeln" (1998) und "Dr. Dolittle 2" (2001) zu hören. Es folgte das Kinodrama "Leo & Claire", das im Jahr 2002 in die deutschen Kinos kam. In der Geschichte, die während des Dritten Reiches spielt, verkörperte er einen Gestapo-Mann.

Privat ist Wiesinger seit 1998 mit der Schauspielerin Chantal de Freitas verheiratet. Gemeinsam gründeten sie die "Arranque Filmproduktion".
1992 - Kleine Haie

1994 - Backbeat

1994 - Frauen sind was Wunderbares

1994 - Der bewegte Mann

1995 - Der Leihmann

1995 - Stadtgespräch

1995 - TV-Film: Unter Druck

1995 - TV-Film: Stirb für mich

1996 - Honigmond

1997 - 14 Tage lebenslänglich

1997 - Hunger - Sehnsucht nach Liebe

1998 - Das grosse Krabbeln (Synchron)

1999 - Nichts als die Wahrheit

2001 - Emil und die Detektive

2001 - Dr. Dolittle 2 (Synchron)

2002 - Leo & Claire

2002 - Poppitz

2003 - Fahrerflucht

2003 - Der zehnte Sommer

2004 - Hunger auf Leben

2006 - Dresden

2006 - Stolberg (TV)

2007 - Die Anwälte (TV-Serie)

2007 - Unschuld

2007 - Unter Mordverdacht - Ich kämpfe um uns
Kai Wiesinger
c/o Agentur Alexander
Lamontstraße 9
81679 München
Deutschland

NameKai Wiesinger

Geboren am16.04.1966

SternzeichenWidder 21.03 - 20.04

GeburtsortHannover (D).