Biografie

Ilse Aigner

Die deutsche CSU Politikerin und Elektrotechnikerin stellt seit 2008 die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Den Beginn ihrer politischen Karriere markierte sie von 1994 bis 1998 als Mitglied des Bayerischen Landtages. Ab 1998 Mitglied des Deutschen Bundestages, war Ilse Aigner von 1998 bis 2002 Obfrau der CDU/CSU-Fraktion in der Enquête-Kommission "Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements" und von 2002 bis 2006 stellvertretende Vorsitzende der CSU-Landesgruppe. Von 2005 bis zu ihrer Ernennung zur Bundesministerin war Aigner Vorsitzende der Fraktionsarbeitsgruppe Bildung und Forschung...

Die Bundesminister der Bundesrepublik Deutschland
Ilse Aigner wurde am 7. Dezember 1964 in Feldkirchen-Westerham geboren.

Nach Abschluss der Schule mit der Mittleren Reife 1981 in Bad Aibling, absolvierte sie bis 1985 eine Lehre zur Radio- und Fernsehtechnikerin. Im Anschluss arbeitete sie im elterlichen Elektrohandwerksbetrieb. 1983 trat sie in die Junge Union (JU) und 1985 auch in die CSU ein. Von 1988 bis 1990 besuchte Aigner eine Technikerschule, die sie als staatlich geprüfte Elektrotechnikerin beendete. Darauf war sie bis 1994 bei der "Eurocopter Group" in der Entwicklung von Systemelektrik für Hubschraubertechnik tätig. Von 1990 bis 1998 gehörte Ilse Aigner dem Gemeinderat von Feldkirchen-Westerham und von 1990 bis 1999 dem Kreistag des Landkreises Rosenheim an.

In den Jahren von 1993 bis 1999 war Aigner stellvertretende JU-Landesvorsitzende in Bayern und von 1995 bis 1999 stellvertretende Vorsitzende des CSU-Kreisverbandes Rosenheim-Land. Von 1994 bis 1998 war sie weiter Mitglied des Bayerischen Landtages. Seit 1995 gehört sie dem CSU-Parteivorstand an; seit 1999 war sie stellvertretende Vorsitzende des CSU-Bezirksverbandes Oberbayern. 2007 wurde Aigner zur Schriftführerin der CSU gewählt. Seit 1998 war Aigner Mitglied des Deutschen Bundestages. Hier war sie von 1998 bis 2002 Obfrau der CDU/CSU-Fraktion in der Enquête-Kommission "Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements" und von 2002 bis 2006 stellvertretende Vorsitzende der CSU-Landesgruppe.

Ab 2005 war sie Vorsitzende der Fraktionsarbeitsgruppe "Bildung und Forschung". Zu Beginn der Legislaturperiode wurde sie zudem Mitglied im Vorstand der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Indes war Aigner als direkt gewählte Abgeordnete des Wahlkreises Starnberg in den Bundestag eingezogen. Bei der Bundestagswahl 2005 erreichte sie hier 59,7 % der Erststimmen. Nachdem Horst Seehofer am 27. Oktober 2008 vor seiner Wahl zum bayerischen Ministerpräsidenten sein Amt als Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz aufgegeben hatte, wurde Aigner, nach Vorschlag durch die Bundeskanzlerin Angela Merkel, am 31. Oktober 2008 als Seehofers Nachfolgerin von Bundespräsident Horst Köhler zur Bundesministerin ernannt.

Am 4. November wurde sie vor dem Deutschen Bundestag vereidigt. Am 9. Juli 2009 erhielt sie den Bayerischen Verdienstorden. Auch im zweiten Kabinett von Bundeskanzlerin Angela Merkel behielt Aigner den Vorsitz des Ministeriums. Ihre zweite Vereidigung fand am 28. Oktober 2009 statt.


Die Bundesminister der Bundesrepublik Deutschland

NameIlse Aigner

Geboren am07.12.1964

SternzeichenSchütze 23.11 - 21.12

GeburtsortFeldkirchen-Westerham (D).