Biografie

Geri Halliwell

Die britische Popsängerin stieg als Mitglied der Girlgroup "Spice Girls" Mitte der 1990er Jahre zum Superstar auf. Nach ihrem Ausscheiden aus der Band startete sie mit den Alben "Schizophonic" und "Scream If You Wanna Go Faster" eine erfolgreiche Solokarriere. Nach einem wenig erfolgreichen Album im Jahr 2005 und der Geburt ihrer Tochter im Mai 2006, zog sich Geri Halliwell für einige Zeit aus dem Musikgeschäft zurück. Zu ihren bekanntesten Solo-Singles gehören "Look at Me", "It's Raining Men" und "Calling"...
Geri Halliwell wurde am 6. August 1972 unter dem Namen Geraldine Estelle Halliwell, als Tochter einer Spanierin und eines schwedisch-englischem Vater, in Watford (England, Großbritannien) geboren.

In den Jahren von 1994 bis Mai 1998 war sie als "Ginger Spice" mit Melanie Brown (Mel B), Melanie Jayne Chisholm (Mel C), Victoria Adams (spätere Beckham) und Emma Bunton Mitglied der Musikband "Spice Girls". Die "Spice Girls" waren die erste gecastete Girlgroup der Musikindustrie und erlangten innerhalb kürzester Zeit enorme Popularität. Schon die Debüt-Single mit dem Titel "Wannabe" wurde zum Riesenhit. Es folgten groß angelegte Promotion-Touren unter dem Motto "Girlpower" und Millionen von verkauften Alben und Singles. Sie galten als die weibliche Antwort auf die "Backstreet Boys" und wurden zu Weltstars.

Nach zwei Alben, einem Kinofilm, "Spice Girls - Der Film", und unzähligen Auftritten, löste sich Halliwell von den "Spice Girls". Sie fühlte sich in den Hintergrund gedrängt, sprach von Meinungsverschiedenheiten und verließ am 31. März 1998 die Band. Dieser Schritt kam für Fans wie auch für die übrigen Bandmitglieder überraschend. Halliwell löste sich nun völlig von ihrem Image als "Ginger Spice", versteigerte ihre gesamte Bühnengarderobe für 25 Millionen Dollar und kündigte ein baldiges Comeback an. 1999 kehrte Halliwell mit ihrem Solo-Debüt "Schizophonic" in die internationale Musikszene zurück, wo sie erneut erfolgreich gefeiert wurde.

Ihre Stücke waren nun anspruchsvoller als die der "Spice Girls" und sie konnte mit ihrer Stimme auch vormalige Kritiker überzeugen. Die Trennung von den "Spice Girls" hatte der Popularität Halliwells in nicht geschadet. Die Sängerin war nun gefragter als je zuvor, vor allem in Großbritannien So trat sie unter anderem in London bei der Gala zum 50. Geburtstag von Prinz Charles als Marilyn Monroe auf, deren berühmtes "Happy Birthday, Mr. President" sie sang. Nicht zuletzt trug ihre stetige Präsenz in der Boulevardpresse zu ihrem ungebrochenen Ruhm bei. So wurden ihr Affären mit Robbie Williams und dem Basketballstar Dirk Nowitzki nachgesagt.

Kommerziell erfolgreicher als ihr erstes Solo-Album wurde im Jahr 2001 "Scream If You Wanna Go Faster". Hauptsächlich das Remake des früheren "Weather Girls"-Hit "It's Raining Men" sicherte ihr einen Nr. Eins Chartplatz in mehreren europäischen Ländern. 2005 folgte dann ihr drittes Soloalbum "Passion", welches jedoch nicht an alte Erfolge anknüpfen konnte. Geri Halliwell brachte am 14. Mai 2006 ihre erste Tochter namens Bluebell Madonna zur Welt. Von dem Vater, dem Drehbuchautor Sacha Gervasi, lebt sie getrennt.
1999 - Schizophonic
2001 - Scream If You Wanna Go Faster

NameGeraldine Halliwell

AliasGeri Halliwell

Geboren am06.08.1972

SternzeichenLöwe 23.07 - 23.08

GeburtsortWatford (GB).