Biografie

Robbie Williams

Der britische Sänger wurde mit "Take That" zum internationalen Star der Musikwelt. Nach seinem Austritt aus der Boy-Group startete Robbie Williams eine Solokarriere, in der er sich durch seine wandlungsfähige und charaktervolle Stimme zur zentralen Person der Popmusik unserer Zeit entwickelte. Ausgezeichnet wurde er mit den renommiertesten Ehrungen der Branche, und seit 2002 ist Williams der teuerste Künstler weltweit. Zu seinen populärsten Hits zählen "No regrets", "Let me entertain you", "Somethin´ Stupid", "Come undone" und "Feel"...
Robert Peter Maximilian Williams wurde am 13. Februar 1974 in Newcastle-under-Lyme, England, als Sohn eines Gastronomen geboren.

Seine Eltern führten in der Provinz ein kleines Pub namens "Red Lion". Als Robert drei Jahre alt war trennten sich die Eltern und er zog mit seiner Schwester nach Stoke-on-Trents, wo er bei seiner Mutter aufwuchs und die Schule besuchte. Williams galt zu dieser Zeit als hyperaktiv und schwer erziehbar. Als Klassen-Clown schaffte er es zum Leid seiner Lehrer ganze Schulstunden durch sein Verhalten ausfallen zu lassen. Dabei fand er nicht nur seine Berufung sondern auch ein Höchstmaß an Selbstvertrauen mit der Nebenwirkung, dass er im Alter von 16 Jahren die Schule abbrach, um egal wie, auf der Bühne zu stehen.

Ohne Schauspielausbildung ging Williams 1989 ans Theater um als Komparse zu arbeiten. Schon nach kurzer Zeit erhielt er auch erste kleinere Rollen in Theaterstücken und Musicals, die er mit viel Talent und Ehrgeiz darbot. 1990 lernte er den Agenten Nigel Martin-Smith kennen, der ihn zum Casting einer Boy-Group einlud. Dort wollte er gar nicht erst erscheinen, weil er Schauspieler werden wollte. Nur auf Drängen der Mutter endlich selbst für sich zu sorgen, stellte er sich vor und erhielt prompt in der neu gegründeten Band "Take That" ein Engagement als Sänger.

Nun begann für ihn ein harter Lebensrhythmus, denn die Band wurde professionell in Gesang und Tanz ausgebildet. Auch der Ernährungsplan wurde festgelegt und private Beziehungen vertraglich untersagt. Nach 10 Monaten Arbeit war "Take That" vollbracht. Gary Barlow, Robbie Williams, Mark Owen, Jason Orange und Howard Donald hießen die Fünf, die, vollkommen neu bei einer solchen Band, alle als Front-Sänger eingesetzt wurden. Die Gruppe landete nach ihrer Einführung einen Volltreffer nach dem anderen.

Im Jahr 1992 erschien ihr erstes Album mit dem Titel "Take That and Party", welches nach wenigen Tagen die internationalen Top Ten anführte. Mit dem Album "Nobody Else" etablierten sie sich endgültig unter den Stars der Musik-Branche. Konzerte der Gruppe waren bis ins kleinste Detail durchorganisiertes Show-Programm mit perfekter Choreographie. Trotz des überwältigenden Erfolgs der Gruppe fühlte sich Robbie Williams bei Take That nie wohl. Grund waren sicherlich auch die zahlreichen Regeln des Vertrages, denen er sich zu unterwerfen hatte. In all diesen Punkten sah er Grund zum Protest.

Nach zahlreichen Eskapaden und Drogen-Exzessen entschied sich das Management Robbie Williams 1995, nach rund 20 Millionen verkauften Alben, aus der Gruppe zu entlassen. Damit sollte die Band Take That wieder gestärkt werden. Das Ergebnis war jedoch der erste tiefe Kratzer an ihrer Erfolgsgeschichte. Indem sich die Produzenten durchsetzten, wurde den Außenstehenden deutlich, welche Maschinerie hinter der Band stand. Dennoch blieben die Fans treu und die BMG Records Limited verdiente weiterhin mit den vier Verbleibenden ein Vermögen.

Für Robbie Williams schien es jedoch das endgültige Aus zu bedeuten. Er verfiel dem Alkohol und dem Kokain, das ihn nach wenigen Monaten aufschwemmte. Er unternahm ein Kokain- und Alhoholentzug unter dem er dramatisch zu leiden hatte. Er nannte Kokain "Das grausamste, das Menschen je erfunden hatten". Im Februar 1996 hatte Take That ihre Trennung bekannt gegeben. Grund war, dass sich auch der Rest der Gruppe dem strengen Regelwerk der Plattenfirma nicht mehr unterziehen wollte. Nach harter Arbeit an sich veröffentlichte Williams 1996 die erste Single unter seinem Namen. Dabei coverte er den George Michael Hit "Freedom".

Die Wende kam im Dezember 1997 mit dem Song "Angels", der ihn in die Charts katapultierte und ihm ein eindrucksvolles Comeback bescherte. Im September 1997 erschien mit durchschlagendem Erfolg Robbie Williams erstes Solo-Album "Life thru a lens". Dabei waren zahlreiche Singles schon vor dem Album in den internationalen Top-Tens gelistet. Seinen endgültigen Durchbruch als ernstzunehmender Solo-Künstler erreichte er 1998 mit seinem zweiten Album "I've been expecting you". 2000 erschien das Album "Sing when you´re winning". 2002 folgte "Swing when you´re winning", das sich am amerikanischen Swing der 1950er Jahre orientiert. Dazu entstand gemeinsam mit der US-Schauspielerin Nicole Kidman im Duett der Titel "Somethin´ Stupid".

Seither zählt Williams zur Spitze der internationalen Pop-Musik. Am 2. Oktober 2002 unterschrieb Robbie Williams in London einen neuen Plattenvertrag bei der Musikfirma EMI. Demnach erhielt Williams für vier Alben insgesamt 128 Millionen Euro. Ein Betrag, der 1991 nur von Michael Jackson übertroffen wurde. Das erste Album mit dem Titel "Escapology" erschien bereits im November 2002. 2003 veröffentlichte Robbie Williams die Singles "Something beautiful" und "Come undone". Im Juli 2003 startete seine Europatournee, bei der er auch in vier deutschen Städten auftrat. Indes wurde er 2003 und 2004 mit dem deutschen Musikpreis "Echo" in der Kategorie "Künstler International" ausgezeichnet.

Im selben Jahr, 2004, erschienen die Singles "Radio" und "Misunderstood". Im September 2004 veröffentlichte Robbie Williams seine Autobiografie mit dem Titel "Feel". Er berichtet darin u.a. über seine Drogen- und Alkohol-Eskapaden und sein einsames Leben als Mega-Star. Die Biografie wurde von den Fans förmlich verschlungen: Einen Monat später, im Oktober 2004, stieg "Feel" von 0 auf Platz 2 der "Focus"-Bestsellerliste Hardcover Sachbuch auf. Bei der Echo-Verleihung im April 2005 wurde Robbie Williams als "Künstler International Rock/Pop" geehrt. Neben vielen Show-Größen nahm auch Robbie Williams an dem von Sir Bob Geldof initiierten Live 8 Festival teil.

Im Oktober 2005 präsentierte Robbie Williams mit "Tripping" die erste Single seines Albums "Intensive Care". In einem weltweit einzigartigen Konzert im Berliner Velodrom präsentierte er vor 8.000 Fans Titel aus diesem Album. Es war das weltweit einzige Konzert zum Start des Albums, für das er sich zwei Jahre Zeit gelassen hatte. Viele der Titel erinnern an die Musik der 1980er Jahre.
1997 - Life thru a lens

1998 - I've been expecting you

1999 - The Ego has landed

2000 - Sing when you're winning

2001 - Swing when you're winning

2002 - Escapology

2003 - Live Summer 2003

2004 - Greatest Hits

2005 - Intensive Care

2006 - Rudebox

NameRobert Williams

AliasRobbie Williams

Geboren am13.02.1974

SternzeichenWassermann 21.01 - 19.02

GeburtsortNewcastle-under-Lyme (GB).