Biografie

Clara Schumann

Die deutsche Pianistin, Komponistin und Ehefrau Robert Schumanns war eine der bedeutendsten Pianistinnen und Komponistinnen ihrer Zeit. Vor allen Dingen machte sie das Werk ihres Mannes bekannt. Sie widmete sich aber auch den Kompositionen von Frédéric Chopin und ihres Freundes Johannes Brahms. Zunächst gefeiert als Wunderkind avancierte Clara Josephine Schumann zur gefeierten Klavierinterpretin, die Konzertreisen durch ganz Europa unternahm. In Wien wurde ihr mit 18 Jahren die Ehre zuteil, zur Kaiserlich-Königlichen Kammervirtuosin ernannt zu werden. Sie spielte vor Goethe, wurde persönlich bekannt mit Niccolò Paganini und Franz Liszt. Schumanns bedeutendste Kompositionen sind ein Klaviertrio in g-moll, das sie im Jahr 1846 schrieb, sowie der Titel "Romanzen für Violine und Klavier", das im Jahr 1853 entstand...
Clara Josephine Schumann, mit Geburtsnamen Wieck, wurde als Tochter des Klavierlehrers Friedrich Wieck am 13. September 1819 in Leipzig geboren.

Schumann wurde von ihrem Vater musikalisch ausgebildet mit dem deutlichen Ziel einer Karriere als Pianistin. Bereits im Jahr 1828 trat die Neunjährige erstmals öffentlich im Leipziger Gewandhaus auf. Mit dreizehn Jahren ging sie auf Konzertreise. Ihre Konzerte führten sie durch ganz Europa und die blutjunge Musikerin feierte großartige Erfolge und galt mit 16 Jahren als Pianistin von europäischem Rang. Clara Schumann lernte den Komponisten Robert Alexander Schumann, ihren späteren Mann, als Schüler ihres Vaters kennen. 1840 heirateten die beiden gegen den jahrelangen Widerstand des Vaters von Clara.

Bereits zu dieser Zeit verdiente sie mit ihrer Musik und ihren Konzerten gutes Geld. Aus der Eheverbindung gingen acht Kinder hervor. Clara Schumann gab zugunsten ihres Mannes die eigene vielversprechende Karriere auf, beziehungsweise unterbrach sie für eine Zeitlang. Sie widmete sich aber weiterhin der Musik. Bereits im Jahr 1843 vertonte sie Heinrich Heines Loreley-Lied "Ich weiß nicht, was soll es bedeuten". Clara Schumann interpretierte die Kompositionen ihres Mannes während der folgenden 16 Jahre ihrer Ehe. Sie machte sie auf Konzerttourneen einem breiten Publikum bekannt. 1853 lernte das Ehepaar Schumann den jungen, erst zwanzigjährigen Komponisten Johannes Brahms kennen. Daraus entwickelte sich eine enge Freundschaft, überhaupt zu Clara Schumann.

Ihr Mann Robert Schumann starb drei Jahre später am 29. Juli 1856. Nach seinem Tod pflegte sie die Interpretation der Werke ihres Mannes weiterhin, und sie gab Konzerte, auch im Ausland wie zum Beispiel in London. Sie wurde die führendste und beste Interpretin der Schumann-Kompositionen. Zusammen mit Johannes Brahms gab sie die gesamten Kompositionen ihres Mannes heraus. Aber sie wandte sich auch den Stücken von Frederic Chopin und Ludwig van Beethoven zu und natürlich denen von Johannes Brahms. Im Jahr des Todes ihres Mannes zog Clara Schumann nach Berlin. 1863 verließ sie Berlin wieder und siedelte nach Lichtental bei Baden-Baden über. Neben ihrer Pianistenkarriere fand Clara Schumann als Mutter auch noch die Zeit, selbst zu komponieren.

Schumann schuf einige Lieder und kammermusikalische Werke, worin sich der Einfluss ihres verstorbenen Mannes nachhaltig bemerkbar machte. Teilweise wurden ihre Werke unter dem Namen ihres Mannes veröffentlicht. Clara Schumanns bedeutendste Kompositionen sind ein Klaviertrio in g-moll, das sie im Jahr 1846 schrieb, sowie der Titel "Romanzen für Violine und Klavier", das im Jahr 1853 entstand. 1878 verließ sie Lichtental und zog nach Frankfurt am Main. Dort lehrte sie in der Zeit von 1878 bis 1892 am Hoch`schen Konservatorium.

Clara Schumann starb am 20. Mai 1896 in Frankfurt am Main.

Das Konterfei von Clara Schumann zierte die Banknote des Hundertmarkscheines der D-Mark.

NameClara Schumann

Geboren am13.09.1819

SternzeichenJungfrau 24.08 -23.09

GeburtsortLeipzig (D).

Verstorben am20.05.1896

TodesortFrankfurt a.M. (D).