Biografie

Robert Schumann

Der deutsche Pianist und Komponist zählt zu den bedeutendsten Musikern der deutschen Hochromantik. Unter Anlehnung an seine Vorbilder Ludwig van Beethoven und Franz Schubert schrieb Robert Alexander Schumann besonders durch seine Klavierkompositionen ein wichtiges Stück deutscher und europäischer Musikgeschichte. Schumann komponierte etwa 600 Werke; seine bedeutenden Orchesterwerke, das Klavierkonzert a-Moll, das Violoncellokonzert a-Moll, das Violinkonzert d-Moll und die vier Sinfonien, entstehen ab 1841. Indes komponierte Schumann auch kammermusikalische Werke, wie die Oper "Genoveva" und das Oratorium "Das Pradies und die Peri"...
Robert Alexander Schumann wurde am 8. Juni 1810 im sächsischen Zwickau geboren.

Schumann war eines von sechs Kindern des Buchhändlers und Verlegers August Schumann (1773–1826) und dessen Frau Johanna Christiane, geb. Schnabel. Er erhielt bereits mit sieben Jahren Klavierunterricht. Nach der Schule nahm er 1828 ein Jura-Studium in Leipzig auf, wo er jedoch durch die Begegnung mit Friedrich Wieck zur Musik und zur Aufgabe der juristischen Studien gebracht wurde. Der Musikpädagoge bildete ihn am Klavier aus, wo sich Schumann zu einem virtuosen Spieler zu entwickeln begann.

Daneben betrieb Schumann auch eigene Studien in Theorie und in anderen Musikbereichen. 1830 zwang ihn eine Fingerzerrung zur Aufgabe der angestrebten Karriere als Pianist. Schumann wandte sich nun ganz der Komposition zu. Überdies begann er, musikkritische Artikel zu schreiben, und ab 1834 die "Neue Zeitschrift für Musik" herauszugeben. Seine bis 1839 entstandenen Kompositionen wie "Papillons" (1829-1832) oder die "Symphonische Etuden" (1834-1837) schrieb Schumann fast ausschließlich für das Klavier.

Im Jahr 1840 heiratete der Komponist die Tochter seines Lehrmeisters Clara Wieck. Ab 1841 entstanden auch die ersten Werke für Kammermusik und Orchester wie die "Frühlingssinfonie" (1841) oder die "Rheinische Sinfonie" (1850). Schumann komponierte etwa 600 Werke, die sich musikgeschichtlich der deutschen Romantik zuordnen lassen. Besonders in den Klavierwerken fand der Komponist zu seiner Meisterleistung, die er in Anlehnung an die Musik von Ludwig van Beethoven und Franz Peter Schubert entwickelte.

Durch die Freundschaft mit Felix Mendelssohn Bartholdy nahm Schumann 1843 eine Tätigkeit am Leipziger Konservatorium auf. Ein Jahr später wurde er Chorleiter in Dresden. Nach seiner Berufung zum Städtischen Musikdirektor von Düsseldorf 1850 sah er sich in der Öffentlichkeit zunehmender Anfeindung und Missgunst ausgesetzt. Die ihn bereits seit langen Jahren befallenen Depressionen steigerten sich 1854 zu Wahnvorstellungen, die Schumann zum Selbstmordversuch trieben.

Im Anschluss daran verbrachte er seine letzten Lebensjahre an Demenz leidend in einer Heilanstalt in Bonn-Endenich.

Robert Alexander Schumann verstarb am 29. Juli 1856 in Bonn.

NameRobert Schumann

Geboren am08.06.1810

SternzeichenZwillinge 22.05. - 21.06

GeburtsortZwickau (D).

Verstorben am29.07.1856

TodesortBonn (D).