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Paul Newman wurde als Sohn eines jüdischen Geschäftsmannes am 26. Januar 1925 in Cleveland, Ohio (USA) geboren.
Bereits als Kind sammelt er erste schauspielerische Erfahrungen in einem Clevelander Kindertheater. Nach Beendigung der Schule ließ sich Paul Newman 1943 zum Militärdienst des Zweiten Weltkrieges einziehen. Nach Kriegsende musste er eine anfängliche Sportkarriere wegen einer Verletzung aufgeben. Newman entdeckte sein Interesse für die Schauspielerei wieder, nachdem er bei einer Schauspielergruppe in Wisconsin mitwirkte.
Im Jahr 1947 zog er nach Illinois und heiratete die Schauspielerin Jacqueline Witte. Nach dem Tod seines Vaters übernahm Newman das familiäre Sport-Bekleidungsgeschäft, verkaufte es aber dann, um die Yale School of Drama zu besuchen. Dort qualifizierte er sich für einen Auftritt in einer New Yorker TV-Produktion; daraufhin folgten weitere Auftritte im Fernsehen. Paul Newman wirkte erstmals 1953 in der Broadway-Show "Picnic" mit.
In New York wurden auch die Warner Brothers Studios auf Newman aufmerksam und nahmen ihn unter Vertrag. Die ersten Filmarbeiten mit Newman zeigten jedoch nur wenig Erfolg, und er spielte während dieser Zeit auch wieder am Broadway. 1954 spielte er den griechischen Sklaven "Wassili" in der Produktion "Der silberne Kelch". Der große Durchbruch gelang Newman erst mit seinem dritten großen Film "Die Hölle ist in mir" 1956.
Im Jahr 1958 heirate er Joanne Woodward, nachdem er 1956 von seiner ersten Frau Jacqueline Witte geschieden worden war. Nach der Erfolgsproduktion "Die Katze auf dem heißen Blechdach" avancierte er 1958 zum Star Hollywoods, und Newman konnte sich weitere Drehbücher aussuchen. Neue Maßstäbe setzte Newman 1966 in der Zusammenarbeit mit Alfred Hitchcock in "Der zerrissene Vorhang". Newman gelang ein überaus packender Thriller, der die Kinos füllte und ihn endgültig zum Star machte.
Im Jahr 1968 stand er erstmals in der Western-Komödie "Zwei Banditen" mit Robert Redford vor der Kamera. Newman gründete zusammen mit anderen Schauspielern sowie Barbra Streisand 1969 die "First Artists Filmgesellschaft". Dieser Schritt war eine Reaktion auf die Benachteiligung der Schauspieler gegenüber den großen Filmproduktionsfirmen.
Im Jahr 1973 fand ein weiteres Highlight in Newmans Karriere statt. Zusammen mit Robert Redford spielte er in der Gangster-Komödie "Der Clou" die Hautrolle und gewann den "Oscar" für den besten Film. Ab Mitte der 1970er Jahre konzentrierte er sich auf seine zweite Karriere als Rennfahrer. 1979 wurde er im Team mit Rolf Stommelen, im Alter von 54 Jahren, auf einem Porsche 935 Zweiter bei den "24 Stunden von Le Mans". 1983 gründete er zusammen mit dem damaligen Lola-Generalimporteur Carl Haas das Newman/Haas IndyCar-Team.
Seinen zweiten "Oscar" konnte Newman 1986 für den Film "Die Farbe des Geldes" mit Tom Cruise entgegennehmen. Es war außerdem seine sechste Nominierung zu dieser Auszeichnung. Es folgten viele erfolgreiche Arbeiten, doch vor allem setzte sich Newman, nicht zuletzt durch den Drogentot seines Sohnes, in den letzten Jahren für soziale Einrichtungen ein. So schuf er auch die "Scott Newman Foundation" oder das "Hole-in-the-Wall Gang"-Projekt für krebskranke Kinder.
Im Alter von fast 70 Jahren war er 1995 Mitglied im Siegerteam des 24-Stunden-Rennens von Daytona. Auch in den Folgejahren war er mit fast 80 Jahren noch mehrfach bei Rennen am Start. Zu seinen späten Arbeiten zählen Filme wie "Message in a Bottle" (1999) und "Road to Perdition" (2002), in dem er einen Killerboss mimte. Bei den "Golden Globe Awards" im Jahr 2006 wurde Paul Newman für die "Beste Nebenrolle" in dem Film "Empire Falls" ausgezeichnet.
Paul Newman erlag am 26. September 2008 seinem Krebsleiden. |
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