Biografie

Tim Robbins

Der Schauspieler spielte bereits als Teenager Theater, das er ab Beginn der 1980er Jahre in der Avantgarde-Szene von Los Angeles zu seinem Beruf machte, bevor er sich dann dem Film zuwandte. Als Filmschauspieler machte sich Tim Robbins in Filmen wie "Jacob’s Ladder" (1990), "The Player" (1992), "High Fidelity" (1999) und "Mission to Mars" (2000) einen anerkannten Namen. Als Regisseur von "Bob Roberts" (1992), "Dead Man Walking" (1996) und "The Cradle Will Rock" (1999) steigerte er seinen Erfolg. 2004 wurde Robbins mit dem "Oscar" für seine darstellerische Leistung in "Mystic River" ausgezeichnet...
Tim Robbins wurde am 16. Oktober 1958 im kalifornischen West Covina geboren. Sein Vater war Besitzer eines Nachtklubs und trat als Folksänger auf.

Robbins wuchs in New York City auf. Bereits mit 12 Jahren lebte er seine Neigung zur Schauspielerei aus. Am Schultheater führte er Regie. Nach dem Abschluss der High School studierte Robbins an der University of California in Los Angeles, wo er 1981 abschloss. 1981 gründete Robbins in Los Angeles die "Actor’s Gang", die sich zu einer bekannten Truppe des Avantgardetheaters in der Stadt mit eigener Spielstätte entwickelte. Robbins wirkte darin als Schauspieler, künstlerischer Direktor und Drehbuchautor.

Ab Mitte der 1980er Jahre wandte sich Robbins auch dem Film zu: Seine erste Rolle spielte er 1984 in "Toy Soldiers" vor der Kamera. Erste Anerkennung fand er durch seine Mitwirkung in "Jacob’s Ladder" (1990). Für seine Leistung in Robert Altmans Hollywoodsatire "The Player" (1992) wurde Robbins als bester Hauptdarsteller noch 1992 mit der "Goldenen Palme" von Cannes und 1993 mit dem "Golden Globe" ausgezeichnet. 1992 legte Robbins mit der Satire "Bob Roberts" sein Regiedebüt vor, das bei den Filmfestspielen von Cannes einiges Aufsehen erregte.

Im Jahr 1996 gewann der Regisseur mit seinem Drama "Dead Man Walking", in dem seine Frau und "Oscar"-Presiträgerin Susan Sarandon sowie Sean Penn in den Hauptrollen brillierten, auf der Berlinale den Preis der Ökumenischen Jury. 1999 stieß sein Film "The Cradle Will Rock", für den Robbins Regie, Drehbuch und Produktion übernommen hatte, in Cannes auf große Anerkennung. Noch im selben Jahr war er als Schauspieler in "High Fidelity" zu sehen.

Ein Jahr später spielte er in "Mission to Mars" (2000) von Brian De Palma. Ebenfalls 2000 übernahm Tim Robbins eine Rolle in dem Computer-Thriller "Antitrust/Conspiracy.com" von Peter Howitt. Für seine Rolle in "Mystic River" (2003), nach der Regie von Clint Eastwood, wurde er 2004 mit dem "Oscar" als bester Nebendarsteller ausgezeichnet. Zusammen mit seiner Lebensgefährtin Sarandon führte der Regisseur und Schauspieler anlässlich der 55. Berlinale am 14. Februar 2005 durch die Galaveranstaltung "Cinema for Peace", deren Erlös für die Waisenkinder der Flutkatastrophe in Indonesien bestimmt war.

Bei dieser Gelegenheit erfolgte auch die Deutschlandpremiere von Robbins Film "Embedded/Live", der sich kritisch mit der politisch gefärbten Kriegsberichterstattung der so genannten "Embedded Journalists" zum Beispiel im Irak-Krieg auseinandersetzt. Neben vielen Show-Größen nahm auch Tim Robbins an dem von Sir Bob Geldof initiierten Live 8 Festival teil. Weltweit verfolgten fast 2 Milliarden Menschen das gigantische Spektakel am 2. Juli 2005, das für den Schuldenerlass der ärmsten Länder Afrikas kämpfte. 2008 stand er für "The Lucky Ones" und "City of Ember" vor der Kamera.

Tim Robbins lebt mit der Schauspielerin Susan Sarandon zusammen, mit der er zwei gemeinsame Söhne und eine Tochter aus Sarandons erster Ehe hat.
1984 - Toy Soldiers

1984 - No Small Affair

1985 - The Sure Thing

1986 - Top Gun

1987 - Five Corners

1988 - Tapeheads

1989 - Miss Firecracker

1989 - Erik the Viking

1990 - Jacob's Ladder

1990 - Cadillac Man

1992 - The Player

1992 - Bob Roberts (Regie)

1993 - Short Cuts

1994 - I.Q. - Liebe ist relativ

1994 - The Hudsucker Proxy

1994 - Prêt-à-Porter

1994 - Dead Man Walking (Regie)

1996 - Typewriter, the Rifle & the Movie Camera

1997 - Nothing to Loose

1999 - Arlington Road

1999 - High Fidelity

1999 - The Cradle Will Rock (Regie)

2000 - Mission to Mars

2000 - Antitrust/Conspiracy.com

2001 - Human Nature

2001 - The Truth about Charly

2003 - Mystic River

2005 - Code 46

2006 - Zathura

2006 - Das geheime Leben der Worte

2007 - Catch A Fire

2007 - Kings of Rock - Tenacious D

NameTim Robbins

Geboren am16.10.1958

SternzeichenWaage 24.09 - 23.10

GeburtsortWest Covina, Kalifornien (USA).