Biografie

Sammy Davis jr.

Der US-amerikanische Sänger und Schauspieler zählt zu den erfolgreichsten Entertainern des amerikanischen Showbusiness der 1950er und 1960er Jahre. Als Mitglied des "Rat Pack" wurde er im Kreis um Frank Sinatra und Dean Martin als "Mr. Wonderful" weltberühmt. Für über 20 Filme und 40 Musik-Alben wurde Sammy Davis jr. mit den bedeutendsten Preisen der Branche bedacht. Dennoch wurde Davis jr. während seiner gesamten Karriere immer wieder Opfer offener rassistischer Anfeindungen. Unvergesslich wurden seine Interpretationen von Songs wie "Mr. Bojangles", "One for my Baby" oder "Candy Man"...
Sammy Davis jr. wurde am 08. Dezember 1925 in Harlem, New York, als Sohn des Varieté-Künstlers Sammy Davis geboren.

Schon mit drei Jahren stand Sammy Davis auf der Bühne. Sein Lehrmeister im Stepptanz war Bill Robinson. Zwei Jahre später bildete er mit seinem Vater und seinem Adoptivonkel ein Trio, durch die Auftritte vernachlässigte er die Schule. Im Zweiten Weltkrieg meldete sich Davis freiwillig zur Luftwaffe, doch Schwarze wurden in dieser Waffengattung damals nicht geduldet, so kam er zur Truppenbetreuung. Dort erlebte er den Rassismus und es kam zu einigen handgreiflichen Auseinandersetzungen, wobei ihm mehrfach die Nase gebrochen wurde. Diese Verletzungen verliehen ihm das Aussehen eines Boxers.

In den 1940er Jahren lernte er Trompete und andere Instrumente zu spielen und sein Tanzen wurde immer perfekter. Den ersten großen Erfolg hatte Sammy Davis jr. im Jahr 1946 in Los Angeles mit "The Way You Look Tonight". Es folgte ein Engagement bei Ciro in Hollywood. 1954 verlor Davis bei einem Autounfall sein linkes Auge. In dieser Zeit wechselte er zum jüdischen Glauben. Im selben Jahr lernte er Frank Sinatra, Shirley MacLaine und Dean Martin kennen. Animiert durch diesen Freundeskreis kam sein erstes Album "Starring Sammy Davis jr." heraus. Mit dem Erfolgsmusical "Mister Wonderful" wurde Davis als "Charlie Welch" der Star am Broadway.

Die Vorstellung wurde insgesamt 383 Mal aufgeführt. Weiter erhielt er als erster farbiger Künstler im amerikanischen Fernsehen eine eigene Show. Zahlreiche Filme und Langspielplatten wie "Mr. Bojangles", "Candy Man" und "It ain’t necessarily so" folgten. Der große Durchbruch im Kino begann ab dem Jahr 1959 mit dem Film "Porgy & Bess". Diese gewaltige Verfilmung von George Gershwin wurde Filmgeschichte. Ein Jahr später, 1960, heiratete er die Schwedin May Britt. Aus dieser Ehe, die sieben Jahre Bestand hatte, stammen die gemeinsamen Kinder Mark, Tracey and Jeff. Sammy Davis jr. holte den großen Produzenten Samuel Goldwyn in seine Show.

Er war jetzt nicht nur Entertainer und Sänger, sondern auch ein großer Filmstar seiner Zeit. Seine größten Erfolge feierte Sammy Davis jr. in den 1960er Jahren, als er als Mitglied des sogenannten "Rat Pack" mit Frank Sinatra und Dean Martin in den renommiertesten Casinos von Las Vegas legendäre Shows zeigte. 1960 drehte das Rat Pack mit "Ocean's Eleven" den ersten einer Serie von Rat-Pack-Filmen. Durch die Ehe zu der schwedischen Schauspielerin May Britt zog er den Zorn der rassistischen US-amerikanischen Bevölkerung auf sich. 1960 reiste er mit seiner Frau nach London, wo er im Palladium auftrat. 1973 hatte er einen umstrittenen Auftritt zu Ehren der Vietnamheimkehrer im Weißen Haus.

Mitte der 1980er Jahre erkrankte Sammy Davis jr. an Kehlkopfkrebs. Kurz darauf veröffentlichte er unter dem Titel "Warum ich?" seine Autobiografie. Zu seinem 60 jährigen Bühnenjubiläum im Jahr 1989 trat Davis in München und Los Angeles mit Frank Sinatra und Liza Minnelli auf. Für sein künstlerisches Werk wurde Sammy Davis jr. mit zahlreichen Ehrungen bedacht.

Sammy Davis jr. starb am 16. Mai 1990 in Beverly Hills.
1954 - Because Of You
1955 - The Birth Of The Blues
1955 - Six Bridges To Cross
1955 - And This Is My Beloved
1955 - Love Me Or Leave Me
1955 - That Old Black Magic
1955 - Hey There
1955 - Backtrack
1955 - Starring Sammy Davis jr.
1955 - Just For Lovers
1956 - In A Persian Market
1956 - Azure
1956 - Earthbound
1956 - Frankie & Johnny
1956 - You’re Sensational
1956 - All Of You
1956 - Mr. Wonderful (Soundtrack)
1956 - Here’s Looking At You
1957 - The Golden Key
1957 - Dangerous
1957 - Too Close For Comfort
1957 - Goodbye So Long I’m Gone
1957 - Mad Ball
1957 - Long Before I Knew
1957 - Sammy Swings
1957 - It’s All Over But The Swingin’
1958 - I’m Coming Home
1958 - No Foll Like An Old Fool
1958 - Song And Dance Man
1958 - All The Way And Then Some
1958 - Mood To Be Wooed
1959 - That’s Anna
1959 - Porgy And Bess
1959 - Sammy Davis Jr. At Town Hall
1960 - Happy To Make Your Aquaintance
1960 - Eee-o Eleven
1960 - Sammy Awards
1960 - I Got A Right To Swing
1960 - Greatest Hits, Vol. 2
1961 - Mr. Entertainment
1961 - Wham Of Sam!
1962 - All Star Spectacular
1962 - What Kind Of Fool Am I And Others…
1962 - Bets The Best Of Broadway
1963 - Forget-Me-Nots For The First Nighters
1963 - At The Coconut Grove
1963 - Johnny Cool
1963 - As Long As She Needs Me
1963 - Sammy Davis At The Coconut Grove
1963 - Treasury Of Golden Hits
1964 - The Shelter Of Your Arms
1964 - Not For Me
1964 - Golden Boy (Original Soundtrack)
1964 - Salutes The Stars Of The London Palladium
1964 - California Suite
1964 - The Big Ones For Young Lovers
1964 - The Shelter Of Your Arms
1965 - Try A Little Tenderness
1965 - If I Ruled The World
1965 - The Nat “King” Cole Songbook
1965 - Sammy’s Back On Broadway
1965 - When The Feeling Hits You
1966 - The Sounds Of ’66
1966 - Sammy Davis Jr. Sings/Laurindo Almeida
1966 - Man Called Adam (Soundtrack)
1966 - Best Of Sammy Davis Jr.
1968 - Salt And Pepper (Soundtrack)
1968 - Sammy Davis Jr., Greatest Hits
1969 - Sweet Charity (Soundtrack)
1969 - I’ve Gotta Be Me
1972 - Sammy Davis Jr. Now
1972 - Portrait Of Sammy Davis Jr.
1977 - At His Dynamic Greatest
1977 - A Live Performance Of His Greatest Hits
1978 - Greatest Hits, Vols. 1 & 2
1978 - Greatest Hits, Vol. 1
1982 - Best Of Sammy Davis Jr. /Capitol
1984 - Closest Of Friends
1984 - Sammy Davis Jr.
1989 - Great Sammy Davis Jr.
1990 - Capitol Collectors Series
1933 - Rufus Jones for President
1959 - Anna Lucasta
1959 - Porgy und Bess
1960 - Ocean's Eleven
1962 - Die Dreigroschenoper
1962 - Sergeants 3
1962 - Convicts 4
1964 - Robin and the Seven Hoods
1966 - A Man called Adam
1966 - The Sammy Davis jr. Show, Variete Show
1968 - Salt and Pepper
1969 - Sweet Charity
1970 - One More Time
1975/1977 - Sammy and Co. Talk und Variete Show
1976 - Gone with the West
1978 - Sammy stops the World
1981 - Auf dem Highway ist die Hölle los
1984 - Auf dem Highway ist wieder die Hölle los
1989 - Tap Dance
1990 - The kid who loved christmas

NameSammy Davis jr.

Geboren am08.12.1925

SternzeichenSchütze 23.11 - 21.12

GeburtsortHarlem, New York (USA).

Verstorben am16.05.1990

TodesortBeverly Hills, Kalifornien (USA).