Biografie

Bette Davis

Die US-amerikanische Schauspielerin wurde durch den Film "Of Human Bondage" (1934; Des Menschen Hörigkeit) zum Hollywood-Star. Sie avancierte darauf in den 1930er Jahren zur weltweit gefeierten Film-Ikone. Für viele Frauen wurde Bette Davis zum Vorbild für weibliches Selbstbewusstsein. Als Charakterdarstellerin wirkte sie in über 80 Filmen mit. Ausgezeichnet mit zwei "Oscars" in der Sparte "Beste Hauptdarstellerin" wurde Davis für ihre Rollen in den Filmen "Dangerous" (1935) und "Jezebel" (1938)...
Bette Davis wurde am 5. April 1908 in Lowell im US-Bundesstaat Massachusetts geboren.

Bette Davis, mit bürgerlichem Namen Ruth Elizabeth Davis, drehte 1931 ihren ersten Film mit dem Titel "Bad Sister". Drei Jahre später kam der große Durchbruch mit dem Streifen "Of Human Bondage" (1934, Des Menschen Hörigkeit). Im Jahr darauf wurde sie mit ihrem ersten "Oscar" ausgezeichnet. Sie erhielt den begehrten Preis in der Kategorie "Beste Hauptdarstellerin" in dem Film "Dangerous". Streitigkeiten mit den Verantwortlichen in den Hollywood-Studios von Warner Brothers gab es 1936, als sie in London für eine britische Filmfirma einen Film abdrehen wollte. Sie wurde gezwungen, das Projekt fallen zu lassen, doch in der Folge erhielt sie einen neuen Vertrag und bessere Filmangebote.

Im Jahr 1938 erschien das Filmwerk "Jezebel" (Die boshafte Lady). Für ihre Rolle darin erhielt Bette Davis den zweiten "Oscar" überreicht. Im Anschluss wirkte sie in Filmen wie "Dark Victory" (Opfer einer großen Liebe), "Juarez", "The Old Maid" (Die alte Jungfer) oder "The Private Lives Of Elizabeth And Essex", die mittlerweile alle zu Klassiker wurden. Die beste Rolle spielte Bette Davis nach dem Urteil von Kritikern in dem Film "All about Eve" (1950, Alles über Eva). Darin mimte sie den alternden und zynischen Bühnenstar "Margo Channing". 1952 trat sie in New York in der Revue "Two`s Company" auf, 1960 in der dramatisierten Lesung "The World of Carl Sandberg" und im Jahr darauf in dem Drama "Night of The Leguana".

Im Jahr 1962 erschien ihre Autobiografie mit dem Titel "The Lonely Life". Dem deutschen Publikum wurde sie endgültig durch den Krimi "Wiegenlied für eine Leiche" (1964) bekannt, in dem sie die Rolle der "Charlotte" spielte. In ihren Alterswerken, sowohl im Film als auch im Fernsehen, bevorzugte sie das Charakterfach. Als erste Frau wurde Davis 1977 mit dem "Life Achievement Award" des "American Film Institute" geehrt. Bette Davis wurde bekannt als Schauspielerin mit außergewöhnlichen Qualitäten in ihrem Fach. Sie wurde nicht nur eine der international populärsten Filmstars von Hollywood, deren Ruhm selbst Humphrey Bogarts Bekanntheit übertraf, sondern auch eine sehr selbstbewusste Frau.

Sie machte selbst vor großen Studiobossen in Hollywood nicht Halt und erstritt sich Mitspracherecht bei der Auswahl der Filme. Legendär und auch besungen wurde die Ausdruckskraft ihrer Augen. Neben ihren zwei "Oscars" erhielt Bette Davis insgesamt acht Nominierungen zu dieser begehrten Auszeichnung: "Dark Victory" (1939, Opfer einer großen Liebe), "The Letter" (1940, Der Brief), "The Little Foxes" (1941, Die kleinen Füchse), "Now, Voyager" (1942, Reise in die Vergangenheit), "Mr. Skeffington" (1944), "All about Eve" (1950), "The Star" (1952) und "What Ever Happened To Baby Jane?" (1962, Was geschah wirklich mit Baby Jane?).

Bette Davis starb am 6. Oktober 1989 in Paris.

NameBette Davis

Geboren am05.04.1908

SternzeichenWidder 21.03 - 20.04

GeburtsortLowell, Massachusetts (USA).

Verstorben am06.10.1989

TodesortParis (F).