Biografie

Robin Williams

Der US-amerikanische Schauspieler feierte Erfolge in den verschiedensten Genres; auf einen Typ ließ er sich nicht festlegen. Zumeist verkörperte er jedoch den feinfühligen und sensiblen Charakter. 1987 gelang ihm als Radio-DJ während des Vietnamkriegs der Durchbruch im dramatischen Kino, als er für "Good Morning, Vietnam" einen "Golden Globe" und eine "Oscar"-Nominierung gewann. Mit "Der Club der toten Dichter" (1989) avancierte er als Charakterdarsteller zum Film-Star. Für seinen Part in "Good Will Hunting" wurde Williams mit dem "Oscar" ausgezeichnet. Als Komiker galt er als Meister des spontanen Gags, wie zum Beispiel in der Fernsehserie “Mork vom Ork”. 2005 erhielt er den Cecil B. DeMille Award für sein Lebenswerk. Zu seinen populärsten Filmen zählen weiter "Zeit des Erwachens" (1990), "Der König der Fischer" (1991), "Mrs. Doubtfire" (1993), "Jumanji" (1995) und "The Final Cut – Der Tod ist nur der Anfang" (2005)...
Robin Williams wurde am 21. Juli 1951 in Chicago geboren.

Er wuchs in Nordkalifornien auf und besuchte die Highschool in Marin County. Im Anschluss begann er ein Studium der Politikwissenschaften am Claremont Men's College. Williams trat als Stand-Up-Comedian in Nachtclubs auf und zeigte sein Programm ab 1976 im Comedy Store in Los Angeles. 1977 wechselte er ans Marin College. Hier studierte er Theaterwissenschaften und nahm bei John Houseman an der Juillard School Schauspielunterricht.

Es folgten Rollen im Fernsehen, wie sein Gastauftritt als außerirdischer "Mork vom Ork" in der TV-Serie "Happy Days". Damit kam er beim Publikum so gut an, dass er 1978 seine eigene Show bekam. Er heiratete im gleichen Jahr die Tänzerin Valerie Velardi. 1983 wurde der gemeinsame Sohn Zachary geboren. Sein Leinwand-Debüt feierte Williams 1980 mit "Popeye". Der Film floppte zwar an den Kino-Kassen, das Video verkaufte sich aber gut. Er spielte in der Folge regelmäßig in Filmen; sein Aufstieg zum Star gelang ihm aber erst 1987 als Armee-Discjockey in der Kriegsfarce "Good Morning, Vietnam". Hierfür erhielt Williams seine erste "Oscar"-Nominierung.

Nach zehn Jahren wurde 1988 seine Ehe mit Valerie geschieden. Daraufhin war Williams mit Marsha Garces, dem Kindermädchen seines Sohnes, zusammen, die er 1989 heiratete. Gemeinsam wurden sie Eltern der Kinder Cody und Zelda. Zum internationalen Film-Star wurde Robin Williams 1989 mit der Kino-Produktion "Der Club der toten Dichter". Williams spielt einen Privatschullehrer, der in den verklemmten 1950er-Jahren versuchte, seinen Schülern die Liebe zur Literatur zu vermitteln. Seine Vorstellung wurde erneut mit einer "Oscar"-Nominierung bedacht und zählt zu seinen größten Erfolgen. 1990 glänze er in dem Drama "Zeit des Erwachens". In den 1990er Jahren wirkte Williams häufig in Komödien mit und ließ seiner kindisch-komischen Art freien Lauf.

Im Jahr 1991 war er in Steven Spielbergs "Hook" zu sehen und 1992 in "Toys". 1996 spielte Williams in dem Drama "Jack" an der Seite von Jennifer Lopez einen an Progerie erkranken Jungen. "Der König der Fischer" brachte Robin Williams 1991 die dritte Nominierung für einen "Oscar" ein. Seinen größten kommerziellen Erfolg feierte Williams dann zwei Jahre später als verkleidetes Kindermädchen in "Mrs. Doubtfire". 1995 glänzte er mit seiner Rolle in dem Fantasyfilm "Jumanji". Hier wird er als "Alan Parrish" nach 26 Jahren Gefangenschaft im Regenwald eines Brettspiels von zwei Kindern befreit.

Ein weiterer Kassenschlager war seine Rolle als ungeschickter Erfinder in "Flubber" (1997). 1998 wurde Robin Williams für die Nebenrolle des "Sean Maguire" in "Good Will Hunting" mit dem "Oscar" ausgezeichnet. Weitere Auszeichnungen erhielt er für seine Schallplatten "Reality - What A Concept", "An Evening At The Met" und "Pecos Bill". Für den Soundtrack zu "Good Morning, Vietnam" erhielt er einen "Grammy". Den Fernsehpreis "Emmy" bekam er für seine Teilnahme an den Shows "Carol, Carl, Whoopie And Robin" und "ABC Presents A Royal Gala".

Gemeinsam mit seinen Kollegen Billy Crystal und Whoopi Goldberg war Robin Williams einer der Hauptfiguren in der Hilfs-Vereinigung "Comic Relief". Außerdem engagierte er sich immer wieder für Wohltätigkeits-Organisationen. 2001 entstand "One Hour Photo" sowie "Insomnia-Schlaflos". 2002 folgte "Death to Smoochy". Mit der Komödie "Nachts im Museum" stand er 2006 erneut für eine Erfolgsproduktion vor der Kamera. 2007 folgte "The Night Listener" und "Lizenz zum Heiraten".

Am 23. Oktober 2011 heiratete Robin Williams seine dritte Frau Susan Schneider. Wärend seiner langen Karriere geriet er mehrfach wegen Drogenmissbrauchs in die Schlagzeilen; Williams trank, nahm Kokain. Immer wieder hatte er gesundheitliche Probleme, 2009 bekam er eine neue Herzklappe. In 2013 und 2014 zählten "The Face of Love" und "The Angriest Man in Brooklyn" zu seinen letzten Produktionen.

Robin Williams starb am 11. August 2014 in seinem Haus in Tiburon, Marin County, im Alter von 63 Jahren.
1978 - Mork & Mindy / Sitcom

1980 - Popeye

1982 - Garp und wie er die Welt sah

1986 - Club Paradise

1987 - Good Morning, Vietnam

1989 - Die Abenteuer des Baron Münchhausen

1989 - Der Club der toten Dichter

1990 - Zeit des Erwachens

1991 - Hook

1991 - König der Fischer

1992 - Toys

1993 - Being Human

1993 - Mrs. Doubtfire

1995 - Jumanji

1995 - Nine Months

1996 - Jack

1996 - The Birdcage

1997 - Good Will Hunting

1998 - Hinter dem Horizont

1998 - Flubber

1998 - Patch Adams

1999 - Der 200-Jahre-Mann

1999 - Jakob der Lügner

2001 - One Hour Photo

2002 - Tötet Smoochy

2004 - Noel

2005 - Robots

2005 - The Final Cut – Der Tod ist nur der Anfang

2005 - The Big White

2006 - Die Chaoscamper

2006 - Man of the Year

2006 - Nachts im Museum

2006 - Happy Feet

2007 - The Night Listener

2007 - Lizenz zum Heiraten

2007 - Der Klang des Herzens

2009 - Nachts im Museum 2

2009 - Old Dogs

2013 - Der Butler

2013 - The Face of Love

2014 - The Angriest Man in Brooklyn

NameRobin Williams

Geboren am21.07.1951

SternzeichenKrebs 22.06 - 22.07

GeburtsortChicago, Illinois (USA).

Verstorben am11.08.2014

TodesortTiburon, Marin County (USA).