Biografie

Nastassja Kinski

Die deutsche Schauspielerin trat früh aus dem Schatten ihres Vaters und feierte ihren Durchbruch bereits 14jährig als Kinderstar mit dem "Tatort"-Klassiker "Reifezeugnis". Aufgewachsen ist Nastassja Kinski in Berlin, Rom, München und Caracas, ehe sie bei Lee Strasberg in New York in Schauspielerei ausgebildet wurde. 1976 wurde sie von Wolfgang Petersen in dessen "Tatort: Reifezeugnis" eingesetzt. Kinski spielte in dem "Tatort"-Klassiker eine Schülerin, die ihren Lehrer liebt und behauptete sich in anspruchvollen Rollen. Für ihre Rolle in "Tess" (1979) erhielt sie eine "César"-Nominierung und einen "Golden Globe". Zu ihren erfolgreichsten Filmen zählen weiter "Falsche Bewegung" (1974), "Einer mit Herz" (1982), "Leben und lieben in L.A. " (1998) und "Stadt, Land, Kuss" (2001)...
Nastassja Kinski wurde am 24. Januar 1961 als Nastassja Naksyznyski als Tochter des Schauspielers Klaus Kinski und der Schauspielerin Ruth Brigitte Tocki in Berlin geboren.

Bedingt durch die Arbeit der Eltern wuchs sie wechselnd in Berlin, Rom und München auf. Nach der Trennung der Eltern im Jahr 1968 lebte sie bis 1971 mit ihrer Mutter in München, dann kurzzeitig in Caracas (Venezuela) und ab 1972 erneut in München. Das Gymnasium besuchte sie bis zur Mittleren Reife. Entdeckt wurde Kinskis Talent durch die deutsche Schauspielerin Lisa Kreuzer, welche ihr 1974 die Rolle der stummen Mignon im Wim Wenders-Film "Falsche Bewegung" vermittelte. 1976 wurde sie von Wolfgang Petersen in dessen "Tatort: Reifezeugnis" eingesetzt. Kinski spielte in dem "Tatort"-Klassiker eine Schülerin, die ihren Lehrer liebt.

Zur selben Zeit wurde sie von Roman Polanski für die französische "Vogue" fotografiert. Diese Bilder bescherten der jungen Schauspielerin die Aufmerksamkeit der internationalen Filmwelt. Kinski erhielt zu dieser Zeit bei Lee Strasberg in New York Schauspielunterricht. Sie wurde weiterhin von Polanski gefördert, der mit ihr 1978/79 seinen Film "Tess", nach einem Roman von Thomas Hardy, drehte. Für ihre Rolle als unschuldiges Mädchens vom Lande, das von der heuchlerischen Moral der viktorianischen Gesellschaft zum Mord getrieben wurde, erhielt sie eine "César"-Nominierung und einen "Golden Globe". Paul Schrader nahm mit Kinski Jacaues Tourneurs "Katzenmenschen" neu auf. Bereits ein Jahr zuvor hatte sie in "Einer mit Herz" von Regisseur Francis Ford Coppola gespielt. Kinski war darin als ein Zirkusmädchen mit magischem Touch zu sehen.

Sie stellte danach in Peter Schamonis "Frühlingssinfonie" die "Clara Wieck" dar und spielte in "Hotel New Hampshire". 1985 wurde Kinski mit dem "Bundesfilmpreis" ausgezeichnet. Im Jahr zuvor wurde sie von Wim Wenders in "Paris Texas" außerordentlich erfolgreich als die Mutter eines kleinen Jungen in Szene gesetzt. Nach diesen Leistungen war Kinski mehr oder weniger erfolgreich in vielen weiteren Filmen zu sehen. Zum Beispiel 1985 in "Revolution" und in "Harem", 1989 in "Diese vitale Wut" und in "Wenn die Masken fallen", 1990 in "Nachtsonne", 1992 in "Die geheimnisvolle Blonde" und 1994 in "Cracker Jack". Ab 1996 begann sie sich mit Erfolg in den USA um Filmrollen zu bemühen. So war sie 1996 in "One Night Stand" und 1997 in "Ein Vater zu viel" zu bewundern. Seit dieser Zeit lebt die Schauspielerin in Hollywood.

Am 10. September 1984 heiratete Kinski den Produzenten Ibrahim Moussa, mit dem sie den Sohn Aljosha (1984) und die Tochter Sonia Leila (1986) bekam. Die Ehe wurde 1992 geschieden. Von 1991 bis 1997 lebte sie mit dem Komponisten Quincy Jones zusammen. Aus dieser Beziehung stammt die Tochter Kenya Julia Miambi Sara (1993). Im Jahr 2000 wurde sie mit für "The Magic of Marciano" mit dem "Wine Country Film Festival" in Kalifornien ausgezeichnet. 2004 stand sie für "Lady Musketier" und "Im Spiegel des Bösen" vor der Kamera. 2006 folgte die Kinoproduktion "Inland Empire".
1975 - Falsche Bewegung

1977 - Tatort – Reifezeugnis (TV)

1978 - Bleib wie du bist (Così come sei)

1979 - Tess

1982 - Einer mit Herz (One From The Heart)

1982 - Katzenmenschen (Cat People)

1983 - Frühlingssinfonie

1983 - Der Mond in der Gosse (La lune dans le caniveau)

1984 - Hotel New Hampshire (The Hotel New Hampshire)

1984 - Paris, Texas

1984 - Maria's Lovers

1985 - Revolution

1985 - Harem

1987 - Krank vor Liebe (Maladie d'amour)

1992 - Die geheimnisvolle Blonde (La Bionda)

1993 - In weiter Ferne, so nah!

1994 - Tödliche Geschwindigkeit (Terminal Velocity)

1997 - One Night Stand

1997 - Ein Vater zuviel (Fathers' Day)

1997 - Bella Mafia (TV)

1998 - Susan's Plan

1998 - Savior

1998 - Leben und lieben in L.A. (Playing by Heart)

1998 - Männer, Frauen und die Wahrheit über Sex (Your Friends & Neighbors)

2000 - Das Reich und die Herrlichkeit

2000 - Sommer der Freundschaft (A Storm in Summer)

2000 - Quarantäne (Quarantine)

2001 - Stadt, Land, Kuss (Town & Country)

2001 - An American Rhapsody

2001 - The Day the World Ended (The Day the World Ended, TV)

2001 - The District (The District: Tug of War, Fernsehserie)

2002 - Dass du ewig denkst an mich (All around the town, TV)

2003 - Gefährliche Liebschaften (Les Liaisons dangereuses, TV)

2004 - Lady Musketier

2004 - Im Spiegel des Bösen (A Ton Image)

2006 - Inland Empire
1975 - Filmband in Gold (Bundesfilmpreis)

1978 - Bambi für Reifezeugnis

1980 - César nominiert

1981 - Golden Globe

1983 - Filmband in Gold (Bundesfilmpreis)

1983 - Saturn Award

1985 - Nastri d'Argento (Silberband)

1988 - César: nominiert

2000 - Wine Country Film Festival: Best Actress

NameNastassja Nakszynski

AliasNastassja Kinski

Geboren am24.01.1961

SternzeichenWassermann 21.01 - 19.02

GeburtsortBerlin (D).