Biografie

Mohammad Reza Pahlavi

NameMohammad Reza Pahlavi

AliasSchah von Persien

Geboren am26.10.1919

SternzeichenSkorpion 24.10 - 22.11

GeburtsortTeheran (Persien/Iran)

Verstorben am27.07.1980

TodesortKairo (Ägypten)

Mohammad Reza Pahlavi

Der persische Monarch stellte vom 1941 bis zum Sturz durch die Islamische Revolution von 1979 den Schah von Persien (Iran) und damit den letzten Herrscher auf dem "Pfauenthron". 1965 wurde er vom Parlament zum "Aryamehr" (Licht der Arier) erhoben; 1967 ließ sich Mohammed Resa zum "Schahinschah", zum iranischen Kaiser, krönen. Für fast vier Jahrzehnte konnte der Königsohn seine Herrschaft über das Reich am Golf behaupten. Dabei stützte sich Mohammad Resa auf ein autoritär-diktatorisches Regime, das trotz weltweiter Proteste die Unterstützung der USA und Westeuropas genoss, aber am 11. Februar 1979 an der von ihm provozierten "islamischen Revolution" zerbrach. Ungeachtet der Umstrittenheit seiner Person erfuhr der Kosmopolit in Persien große Akzeptanz, wo er noch heute zum Teil als "Herrscher der goldenen Jahre" verehrt wird...
Mohammad Resa Pahlavi wurde am 26. Oktober 1919 als Abkömmling des iranischen Herrscherhauses Pahlavi in Teheran geboren.

Sein Vater herrschte als Resa Schah über Persien. Der Königsohn wurde mehrsprachig erzogen und genoss eine wirtschaftswissenschaftliche Ausbildung an internationalen Bildungsstätten. 1939 heiratete er in erster Ehe die ägyptische Prinzessin Fausia. Infolge der Abdankung seines Vaters gelangte Mohammed Resa am 16. September 1941 auf den Thron von Persien. Nach dem Fausia den Schah keinen männlichen Thronfolger gebar wurde die Ehe 1948 geschieden. 1951 heiratete der Herrscher in zweiter Ehe Soraya Esfandiari Bachtiar. Da die Beziehung jedoch kinderlos blieb, löste Soraya nach sieben Jahren die Verbindung. Nachdem 1953 sein Ministerpräsident Mohammed Mossadegh kurzfristig die Macht an sich gerissen hatte, konnte Resa durch dessen baldigen Sturz noch im selben Jahr als Schah nach Teheran zurückkehren.

Im Jahr 1959 heiratete er in dritter Ehe Farah Diba, die ihm 1960 den Thronfolger Kyros Resa gebar. In den folgenden Jahren errichtete der Schah ein autoritäres Regierungssystem, das sich im Innern auf die gefürchtete Geheimpolizei "Savak" stützte. Auch die enorm aufgerüstete Armee kam wiederholt als innenpolitisches Befriedungsinstrument zum Einsatz. Trotz dieser repressiven Grundtendenz des Schah-Regimes wurde unter der Herrschaft Resas eine Landreform vollzogen und die auf den Ölexport gestützte Industrialisierung des Landes wesentlich vorangetrieben. Im außenpolitischen Bereich lehnte sich das Regime eng an die USA an. 1965 wurde ihm vom Parlament der Titel des Aryamehr (Licht der Arier) verliehen. 1967 erregte der Staatsbesuch des Schahs in der Bundesrepublik und West-Berlin erhebliches internationales Aufsehen, da er dort mit der Geburtsstunde der Studentenbewegung zusammenfiel.

Die diktatorische Unterdrückung des persischen Volkes, das unter schlechter medizinischer Versorgung, einer hohen Kindersterblichkeit, Hunger und Armut litt, rief unter den Studenten massive Proteste gegen das Herrscherpaar hervor. Bei Demonstrationen und Protesten in Berlin kam am 2. Juni 1967 der Student Benno Ohnesorg durch Schüsse eines Polizisten ums Leben. Der Vorfall erregte internationales Aufsehen und gilt als Auftakt für die Formierung einer breiten studentischen Protestbewegung, welche die Bundesrepublik in einer Art Kulturrevolution für 15 Jahre erschüttern sollte. Dessen ungeachtet konnte der Schah seine Diktatur über Persien noch für mehr als ein Jahrzehnt aufrechterhalten. Am 26. Oktober 1967 ließ sich Mohammed Resa zum "Schahinschah", zum iranischen Kaiser, krönen.

Im Innern verschärften sich in den folgenden Jahren die Konflikte zwischen der Regierung und einer vornehmlich von der islamischen Geistlichkeit angeführten Oppositionsbewegung, die die Westorientierung und die Vernachlässigung religiöser Wertvorstellungen durch das Schah-Regime anprangerte. Infolge einer Verschärfung der innenpolitischen Situation sah sich Mohammed Resa im Januar 1979 zum Verlassen des Landes gezwungen. Wenige Monate später wurden er und seine Familie nach der Ausrufung einer "Islamischen Republik" durch ein iranisches Revolutionsgericht zum Tode verurteilt. Im November 1979 versuchten revolutionäre Studenten in Teheran, durch die Geiselnahme des US-amerikanischen Botschaftspersonals die Auslieferung Mohammed Resas aus den USA herbeizuführen.

Trotz einer gescheiterten Befreiungsaktion der US-Administration unter Jimmy Carter endete der Konflikt im Januar 1981 mit der Freilassung der Geiseln. Denn inzwischen wurde Mohammad Reza Pahlavi im März 1980 von den USA nach Ägypten verbracht wo er am 27. Juli desselben Jahres in Kairo verstarb.


Die Staats- und Regierungschefs Asiens

NameMohammad Reza Pahlavi

AliasSchah von Persien

Geboren am26.10.1919

SternzeichenSkorpion 24.10 - 22.11

GeburtsortTeheran (Persien/Iran)

Verstorben am27.07.1980

TodesortKairo (Ägypten)

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