Biografie

Mike Krüger

Der deutsche Schauspieler, Sänger und Kabarettist ist nach jahrzehntelanger Präsenz im Fernsehen fester Bestandteil der deutschen TV-Landschaft. Seine ersten großen Gesangserfolge markierten die Ohrwürmer "Mein Gott Walter" (1975) und der Titel "Der Nippel" (1980). Später gehörte Mike Krüger zum Team der erfolgreichen Comedy-Show "7 Tage - 7 Köpfe". Markantes Körpermerkmal wurde seine große Nase, nach der sich auch die beiden erfolgreichen Filmtitel "Die Supernasen" und "Zwei Nasen tanken Super" richten, in denen er mit Thomas Gottschalk die Hauptrolle spielte. Seit 2006 hatte er mehrere Gastauftritte als Polizist in der Comedyshow "Schillerstraße" auf Sat.1. Ausgezeichnet wurde er unter anderem mit drei Bambis, zwei goldenen Löwen, einem Fernsehpreis und zwei Comedypreisen; 2009 mit dem Ehrenpreis des Deutschen Comedypreises. 2010 feierte Mike Krüger sein 35-jähriges Bühnenjubiläum...

Prominente Vertreter der deutschen Fernsehkultur
Mike Friedrich Wilhelm Krüger wurde am 14. Dezember 1951 in Ulm geboren.

Krüger verbrachte seine Kinder- und Schuljahre in Hamburg. Nach Abschluss der Schule mit Abitur absolvierte er eine Lehre als Betonbauer. Im Anschluss an seine Wehrpflicht nahm er das Studium der Architektur auf. Ab Mitte der 1970er Jahre brachte Krüger das Publikum im Hamburger "Danny´s Pan" mit dem Soloprogramm "Mein Gott, Walter" zum Lachen. Die gleichnamige Platte erschien 1975 und verkaufte sich rund 660.000 Mal. Krüger erhielt zwei Goldene Schallplatten und beigeisterte auf seiner Deutschlandtour über 60.000 Besucher. 1980 stürmte Krüger mit seinem Song "Sie müssen nur den Nippel durch die Lasche ziehen" die Hitparaden, was ihm in Deutschland eine weitere goldene Schallplatte und in Österreich sogar eine Platin-Platte einbrachte.

Krüger heiratete 1976 seine Frau Birgit und 1979 wurde seine Tochter geboren. Viele Jahre lebte das Paar in Quickborn. Im Fernsehen feierte Krüger nun ebenfalls Erfolge. Seine Show "Ach Du bist´s, Mike" sahen im ZDF rund 12 Millionen Menschen und auch im Kino war Krüger vertreten. Im Film "Piratensender Powerplay" erlebten 2,1 Millionen Kinobesucher 1981 Mike Krüger neben Thomas Gottschalk. Ein Jahr später landeten die beiden mit dem Film "Die Supernasen" einen weiteren Kinohit, mit 2,9 Millionen Besuchern damals die erfolgreichste nationale Produktion. Kurz darauf hatte Krüger wieder einen Megahit mit "Bodo mit dem Bagger". 1984 folgte der Streifen "Zwei Nasen tanken Super" und das Duo Krüger/Gottschalk erhielt den "Bambi" als "Spaßmacher des Jahres". Ein Jahr danach brachte Krüger seine bereits elfte LP "Spiegelei" auf den Markt und machte auch als Showmaster von sich reden.

Die Samstagabend-Show "Vier gegen Willi" moderierte er insgesamt 13 Mal. 1991 wechselte Krüger zu Sat.1, wo er 30 Mal die "Mike Krüger Show" und 150 Folgen der Gameshow "Punkt, Punkt, Punkt" produzierte. Ab 6. Januar 1995 moderierte Krüger die "10-Millionen-Mark-Show" mit 13 Folgen, ab 10. Januar 1995 "Sonnenstich" mit 12 Folgen. Ab 1996 saß Krüger bei RTL im festen Team von "7 Tage - 7 Köpfe", einer der erfolgreichsten Comedyshows Europas; zusammen mit dem Team um Jochen Busse und Rudi Carrell wurde er mit einem "Goldenen Löwen" geehrt. Am 30. Dezember 2005 wurde die letzte Folge ausgestrahlt. Im Juli 1997 startete bei RTL Krügers Witze-Show "Kennen Sie den?" und im Sommer 1999 wurde das TV-Movie "Voll auf der Kippe" - ebenfalls bei RTL - ausgestrahlt, in dem Krüger die Hauptrolle spielte.

Im Sommer 2002 moderierte Krüger die Show "Krüger sieht alles" und präsentierte darin die "kuriosesten Fernsehszenen aus aller Welt". Nach dem Ende der Erfolgsproduktion "7 Tage - 7 Köpfe" war Krüger 2006 im NDR mit seiner Sendung "Klüger mit Krüger" zu sehen. Daneben hatte er seit 2006 mehrere Gastauftritte als Polizist in der Impro-Comedyshow "Schillerstraße" auf Sat.1. 2007 startete auf ProSieben die Sendung "Krügers Woche". 2008 war er im Fernsehfilm "African Race – Die verrückte Jagd nach dem Marakunda" wieder als Schauspieler zu sehen. Im selben Jahr wurde er mit dem Till-Eulenspiegel-Satire-Preis der Stadt Bremen geehrt. 2009 erhielt Krüger den Ehrenpreis des Deutschen Comedypreises. 2010 veröffentlichte er das Album "Is’ das Kunst, oder kann das weg?". Im selben Jahr, 2010, feierte Mike Krüger sein 35-jähriges Bühnenjubiläum.


Prominente Vertreter der deutschen Fernsehkultur
1975: Mein Gott, Walther
1976: Also denn! – Live im Danny’s Pan Hamburg
1977: Auf der Autobahn nachts um halb eins
1978: Stau mal wieder
1978: Mein Gott… Mike (Split LP mit Teufelsküche)
1979: 79er Motzbeutel
1980: Der Nippel
1981: Der Gnubbel
1982: Morgens 1 x, mittags 2 x – nachts sooft es geht
1983: Freiheit für Grönland
1984: 120 Schweine nach Beirut
1986: Spiegelei
1987: Unvergängliches Muster
1988: Alle sprechen davon
1989: Ua Ua Ua
1991: Sweet Little 16th
1992: Das Taschentuch
1994: Das Trampolin
1995: Krüger’s Echte
1997: Rudi - mit dem gelben Nummernschild
1998: Mein Gott, Krüger
1998: Welthits aus Quickborn
1998: Best Of
1999: Jetzt schlägt’s 3
1999: Country Mike und die Quickborn Cowboys
2000: Welthits aus Quickborn 2
2001: Das Beste wo gibt
2001: Quickborn Country (Neuauflage von Country Mike)
2002: Alles Krüger
2008: Zweiohrnase
2010: Is’ das Kunst, oder kann das weg?
1982: Piratensender Powerplay
1983: Die Supernasen
1984: Zwei Nasen tanken Super
1985: Seitenstechen
1985: Die Einsteiger
1986: Geld oder Leber!
1988: Die Senkrechtstarter
1999: Voll auf der Kippe
2006-2007, 2010: Schillerstraße (Impro-Comedyshow auf Sat.1)
2008: African Race – Die verrückte Jagd nach dem Marakunda (Fernsehfilm)
2011: Pastewka (Die Laudatio)
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NameMichael Friedrich Wilhelm Krüger

AliasMike Krüger

Geboren am14.12.1951

SternzeichenSchütze 23.11 - 21.12

GeburtsortUlm (D).