Biografie

Martina Hingis

Die Schweizer Tennisspielerinnen zählte zu den erfolgreichsten Profis der 1990er Jahre. Sie gewann im Einzel die Grand-Slam-Turniere "Australian Open" (1997, 1998, 1999) "Wimbledon" (1997) und die "US Open" (1997), sowie neun Titel im Doppel. Weiter errang sie 43 Siege bei WTA-Turnieren im Einzel und gewann außerdem 36 Doppel-Titel. Zwischen 1997 und 2001 stand Hingis 209 Wochen lang an der Spitze der Tennis-Weltrangliste. Damit wurde sie (1997) die jüngste Spielerin die an der Spitze der Weltranglistenerste der WTA-Tour geführt wurde. Nach einem Rücktritt im Alter von 22 Jahren startete Martina Hingis 2006 ein Comeback, das sie bis auf Platz 6 der Weltrangliste führte ehe sie sich 2007 erneut vom Profi-Sport verabschiedete...
Martina Hingis wurde am 30. September 1980 im slowakischen Kosice geboren.

Die Leidenschaft für den weißen Sport lag in der Familie, denn auch ihr Vater war Tennisspieler, der es bis zur Nummer 19 in der Rangliste seines Landes brachte. Martina Hingis selbst lernte das Tennisspielen seit früher Kindheit. Trainiert wurde sie von ihrer Mutter. Bereits mit fünf Jahren spielte sie auf Turnieren. 1987 ließen sich ihre Eltern scheiden. Hingis zog im Jahr darauf, 1988, mit ihrer Mutter in die Schweiz nach Trübbach, Gemeinde Wartau, Kanton St. Gallen. Dort nahm sie die schweizerische Nationalität an. 1993 gewann die erst zwölfjährige Martina Hingis ihren ersten Grand-Slam-Titel im Junior-Klassement bei den French Open. Sie war damit die jüngste Spielerin in der bisherigen Tennisgeschichte, die einen Junior Grand Slam gewonnen hatte.

In Wimbledon reichte es 1993 bis zum Halbfinale im Einzel und Doppel der Junioren. 1994 war die vierzehnjährige Hingis die erfolgreichste Spielerin der Schweiz. Ihre Klasse dokumentierte sie mit einem Sieg am OTF Turnier in Langenthal. Ihr erstes Turnier als Profi-Tennisspielerin bestritt sie in dieser Zeit in Zürich. Dabei kam sie bis ins Achtelfinale und wurde von Mary Pierce gestoppt. Im gleichen Jahr wurde sie an Platz 399 der Weltrangliste geführt. Hingis konnte sich weiter steigern und landete im Jahr darauf bereits unter den 20 weltbesten Tennisspielerinnen. Im Alter von 15 Jahren erreichte sie das Halbfinale der US Open und nahm Platz 13 der Weltrangliste ein. 1995 gewann sie ihren ersten WTA-Titel in Filderstadt. Im gleichen Jahr triumphierte Martina Hingis gegen die Topspielerin Monica Seles im kalifornischen Oakland.

Mit diesem Sieg krönte sie sich zur jüngsten Preisgeldmillionärin der Tennisgeschichte. Im New-York-Turnier 1995 im Madison Square Garden schaffte sie es bis ins Halbfinale. Dort traf sie auf die starke Deutsche Steffi Graf, die das Match für sich entscheiden konnte. Im Jahr darauf startete Martina Hingis in Australien zum Sydney International Turnier. Im Finalspiel stand ihr die US-Amerikanerin Jennifer Capriati gegenüber, die sie bezwingen und somit einen weiteren Turniererfolg sammeln konnte. Ihr größter Erfolg im Jahr 1997 bedeutete der Sieg bei den Australian Open gegen Mary Pierce im Endspiel. Sie wurde damit zur jüngsten Spielerin in der bisherigen Tennisgeschichte, die je ein Grand Slam Turnier gewonnen hatte.

Die Schweizerin steigerte sich weiter in ihren Leistungen. Der Erfolg verbuchte sich schließlich in der Weltrangliste, in der sie im Jahr 1997 dann als Nummer Eins geführt wurde. Nach Unterbrechungen nahm sie dann wieder am 8. Februar 1999 den Platz der Weltrangersten ein, nachdem sie ihre Konkurrentin, die US-amerikanische Spielerin Lindsay Davenport, ablöste. Dann folgte im Jahr darauf die erneute Führung der Weltrangliste, die insgesamt 73 Wochen anhielt. Erst in der zweiten Hälfte des Jahres 2002 wurde sie von der US-amerikanischen Spielerin Jennifer Capriati abgelöst. Zu ihrer sportlichen Erfolgsbilanz zählten unter anderem der dreimalige Sieg der Australian Open in den Jahren 1997, 1998 und 1999. 1997 gewann sie die US-Open und das traditionsreiche Wimbledon-Turnier, das als inoffizielle Weltmeisterschaft gilt.

In den beiden Jahren 1998 und 2000 wurde sie Masters-Gewinnerin. Insgesamt gingen 43 Einzelsiege auf der WTA-Tour auf ihr Konto. Mittlerweile hatte Martina Hingis die Schweiz verlassen und war in die USA übergesiedelt. Dort lebt und trainiert sie in Saddlebrook in Florida. 2002 wurde Martina Hingis von Verletzungen geplagt. Bereits im Jahr zuvor zog sie sich auf dem Turnier in Filderstadt einen dreifachen Bänderriss zu, an dem sie im Jahr darauf noch zu laborieren hatte. So musste die frühere Weltranglisten-Erste ihre Teilnahme am US-Open-Turnier nach einer Knöchel-Operation absagen. Im Februar 2003, mit 22 Jahren, gab Martina Hingis ihren Rücktritt bekannt.

Im Januar 2006 unternahm Hingis ihr Comeback beim Turnier in Brisbane. Nach das sie bis auf Platz 6 der Weltrangliste führte. Bei den Australian Open erreichte Hingis im Einzel das Viertelfinale und in Tokio erreichte Hingis das Endspiel eines WTA-Turniers. Am 24. September gewann Hingis die Hansol Korea Open Tennis Championships in Seoul (Korea). Im Januar 2007 erreichte Hingis erneut das Viertelfinale der Australian Open. Am 1. November 2007 gab Hingis auf einer Medienkonferenz in Glattbrugg ihren Rücktritt vom Profitennis bekannt. In ihrer Karriere hatte sie sich 209 Wochen an der Spitze der Weltanglistenerste (erstmals am 31. März 1997) behauptete. Sie errang 43 Turniersiege im Einzel und 37 im Doppel. Das errungene Karrierepreisgeld summierte sich auf ca. 20 Millionen Dollar. Ihre Karrierematchbilanz im Einzel enthielt 548 Siege bei 133 Niederlagen.

NameMartina Hingis

Geboren am30.09.1980

SternzeichenWaage 24.09 - 23.10

GeburtsortKosice (Slowakei)