Biografie

Julia Jentsch

Die deutsche Schauspielerin begann ihre Karriere im Theater, in dem sie seit Mitte der 1990er Jahre erfolgreich auftrat. 2001 trat sie in das Ensemble der Münchener Kammerspiele ein, wo sie die Desdemona in Shakespeares "Othello", Sophokles’ "Antigone" und andere klassische Bühnenrollen meisterhaft interpretierte. Nach ihrem Filmdebüt in dem Kinofilm "Zornige Küsse" (2000) machte Julia Jentsch vor allem durch ihre Hauptrolle in "Die fetten Jahre sind vorbei" (2004) auf sich aufmerksam. Auf der 55. Berlinale brillierte sie in der Hauptrolle des Wettbewerbsbeitrags "Sophie Scholl - Die letzten Tage" (2005), für die sie mit dem "Silbernen Bären" ausgezeichnet wurde...
Julia Jentsch wurde am 20. Februar 1978, als Tochter eines Juristenehepaares in Berlin geboren.

Nach der Schule wandte sich Jentsch der Schauspielerei zu. Sie besuchte die Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Im Anschluss daran begann Jentsch ihre Schauspielkarriere im Theater. 2001 trat sie in das Ensemble der Münchener Kammerspiele ein, wo sie die Desdemona in Shakespeares "Othello", Sophokles’ "Antigone" und andere klassische Bühnenrollen meisterhaft interpretierte. Nachdem sie bereits 2000 für ihre Mitwirkung an der Berliner Inszenierung "Die Perser" den Max-Reinhardt-Preis erhalten hatte, wurde Jentsch für ihre schauspielerischen Leistungen auf der Bühne 2002 von der Zeitschrift "Theater heute" zur besten Nachwuchsschauspielerin gekürt.

Inzwischen hatte Jentsch jedoch bereits 2000 auch ihr Kinodebüt in Judith Kennels erfolgreichem Film "Zornige Küsse" vorgelegt. Neben ihrer Theaterarbeit war sie daraufhin auch in einigen Fernsehproduktionen wie in einer Folge der "Praxis Bülowbogen" (2000), in dem Film "Und die Braut wusste von nichts" (2002) und in der "Tatort"-Folge "Bitteres Brot" (2003) zu sehen. Im Kino brillierte die Schauspielerin weiterhin in "Julietta" (2001) von Christoph Stark und in Sven Taddickens "Mein Bruder, der Vampir" (2001). Unter der Regie von Oliver Hirschbiegel wirkte sie dann in dem international gefeierten Hitler-Film "Der Untergang" (2004) mit. Dann spielte Jentsch die Hauptrolle in Hans Weingartners "Die fetten Jahre sind vorbei" (2004), wofür sie den Bayerischen Filmpreis als Beste Nachwuchsdarstellerin gewann.

Es folgte eine weitere Hauptrolle in "Schneeland" (2004) von Hans Wilhelm Geißendörfer. Unter der Regie von Marc Rothemund übernahm Jentsch weiterhin die Hauptrolle in dem halbdokumentarischen Drama "Sophie Scholl - Die letzten Tage" (2005), das als einer der drei deutschen Wettbewerbsbeiträge im Februar 2005 auf der 55. Berlinale erstmals zu sehen war. Für ihre darstellerische Leistung in diesem Film wurde Jentsch als beste Schauspielerin mit dem "Silbernen Bären" ausgezeichnet. Bei der 55. Verleihung des Deutschen Filmpreises im Juli 2005 erhielt Jentsch die Auszeichnung für die Beste Hauptrolle. Wenig später wurde "Sophie Scholl" als deutscher Beitrag für den Oscar nominiert.
2005:
Sophie Scholl - Die letzten Tage

2004:
Schneeland;
Der Untergang;
Die fetten Jahre sind vorbei

2003:
Tatort - Bitteres Brot

2002:
Und die Braut wusste von nichts (TV);
Bloch - Tausendschönchen (TV)

2001:
Julietta;
Mein Bruder, der Vampir;
Die Verbrechen des Prof. Capellari (TV);
Die Erpressung - Ein teuflischer Pakt (TV)

2000:
Zornige Küsse;
Praxis Bülowbogen (TV)
Julia Jentsch
c/o Agentur Vogel
Katzbachstr. 8
10965 Berlin
Deutschland

NameJulia Jentsch

Geboren am20.02.1978

SternzeichenFische 20.02 - 20.03

GeburtsortBerlin (D).