Biografie

Joseph Alberic Fiennes

Der englische Schauspieler feierte seine ersten Erfolge auf der Theaterbühne, wo er auch für die Royal Shakespeare Company spielte. Im Film erlebte Joseph Fiennes 1998 mit seinen Hauptrollen in "Shakespeare in Love" und "Elizabeth" den internationalen Durchbruch. Als "Luther" wurde er 2003 vom internationalen Kinopublikum begeistert gefeiert. 2005 brillierte er im Eröffnungsfilm der Berlinale "Man to Man". Mit seiner Darstellung des Gefängniswärters "James Gregory" in dem Bille August-Drama "Goodbye Bafana" (2007) über die Haftjahre Nelson Mandelas in Südafrika, konnte Joseph Fiennes erneut von sich Reden Machen...
Joseph Alberic Fiennes wurde am 27. Mai 1970 in Salisbury (Wiltshire, GB) geboren.

Er wuchs im irischen West Cork auf, wo er die Schule besuchte. Der Vater, Jini Fiennes, war als Schriftsteller tätig. Obwohl er sich zuerst mit dem Gedanken trug, Kunstmaler zu werden, wandte sich Joseph Fiennes, wie sein älterer Bruder Ralph, bald der Schauspielerei zu. Nachdem er eine Kunsthochschule absolviert hatte, arbeitete er einige Zeit mit dem Young Vic Youth Theatre. Danach folgte eine Ausbildung an der Guildhall School of Music and Drama.

Als Berufsschauspieler trat Fiennes erstmals im West End in dem Stück "The Woman in Black" auf. Danach spielte er in "A Month in the Country". Für zwei Spielsaisons arbeitete der Schauspieler dann mit der Royal Shakespeare Company zusammen. Seinen ersten Filmauftritt hatte Fiennes 1990 in dem Fernsehfilm "A Dangerous Man: Lawrence of Arabia", wo er neben seinem Bruder Ralph eine Nebenrolle hatte.

Sein Debüt als Hauptdarsteller legte er dann 1996 in dem Film "Stealing Beauty" von Bernardo Bertolucci vor. Fiennes feierte den internationalen Durchbruch mit seiner darstellerischen Glanzleistung in "Shakespeare in Love" (1998), in dem er an der Seite von Gwyneth Paltrow die Titelrolle spielte. Dies brachte ihm zahlreiche Auszeichnungen ein. Ebenso erfolgreich war Fiennes’ Darstellung als "Robert Dudley" in "Elizabeth" (1998), wo er neben Cate Blanchett brillierte.

Im Jahr 1999 wurde Fiennes vom "People Magazin" zu einem der 50 Stars mit dem größten Sexappeal gekürt. Zu weiteren Erfolgsfilmen des Schauspielers zählen das Kriegsdrama "Enemy at the Gates" (2001) von Jean-Jacques Annaud, "Leo" (2002) und vor allem seine herausragende Leistung in der deutschen Produktion "Luther" (2003) von Eric Till. Fiennes spielte dann 2004 unter der Regie von Michael Radford als "Bassanio" in "Der Kaufmann von Venedig".

Im Jahr darauf war er als "Major Gibson" in "The Great Raid" von John Dahl zu sehen. Ebenfalls 2005 brillierte Fiennes neben Kristin Scott Thomas in der britisch-französischen Koproduktion "Man to Man" von Régis Wargnier. Die Weltpremiere des Films eröffnete im Februar 2005 die 55. Berliner Filmfestspiele: Mit dem Abenteuerdrama um ein Anthropologenteam, das Ende des 19. Jahrhunderts in Südafrika nach dem "Missing Link" in der vermeintlichen Evolution vom Affen zum Menschen sucht, trug Wargnier zum internationalen Wettbewerb der Berlinale bei.

Mit seiner Darstellung des Gefängniswärters "James Gregory" in dem Bille August-Drama "Goodbye Bafana" (2007) über die Haftjahre Nelson Mandelas in Südafrika, konnte Joseph Fiennes erneut von sich Reden Machen.
1995 - The Vacillation of Poppy Carew

1996 - Stealing Beauty

1998 - Shakespeare in Love

1998 - Elizabeth

1998 - Martha, Meet Frank, Daniel and Laurence

1999 - Forever Mine

2000 - Extreme Risk

2001 - Dust

2001 - Duell - Enemy at the Gates

2002 - Leo

2002 - Killing Me Softly

2003 - Luther

2004 - Der Kaufmann von Venedig

2005 - The Great Raid

2005 - Man to Man

2006 - Running with Scissors

2006 - Der rote Baron

2007 - Krass

2007 - Goodbye Bafana

NameJoseph Alberic Fiennes

Geboren am27.05.1970

SternzeichenZwillinge 22.05. - 21.06

GeburtsortSalisbury, Wiltshire (GB).