Biografie

John Alcock

Der britische Pilot begeisterte sich frühzeitig für die Fliegerei und brachte es bei der Royal Air Force bis zum Captain (Hauptmann). Nach einer Kriegsgefangenschaft im Ersten Weltkrieg führte John Alcock zusammen mit Arthur Whitten Brown im Juni 1919 den ersten Non-Stop-Flug über den Atlantik durch. Die Pionierleistung bescherte beiden den Adelstitel. 1954 wurde ein Denkmal für Whitten Brown und Alcock am Londoner Flughafen Heathrow errichtet...

Pioniere der Luft- und Raumfahrt
John Alcock wurde am 5. November 1892 in Seymour im englischen Old Trafford geboren.

Nach der Schule wurde Alcock ab 1908 zunächst in einer Reparaturwerkstatt für Motorräder tätig. Da er sich jedoch schon immer für die Fliegerei begeistert hatte, wechselte er bald in eine Flugzeugfabrik, in der als Mechaniker zum Einsatz kam. Nachdem Alcock 1911 seine Pilotenprüfung bestanden hatte, war er während des Ersten Weltkriegs 1914-1918 als Testpilot und Fluglehrer für die Royal Air Force tätig, in der er bis zum Captain (Hauptmann) aufstieg. 1916 geriet er in türkische Kriegsgefangenschaft. Nach dem Krieg war Alcock zunächst weiterhin als Pilot für die Royal Air Force tätig, aus der er im März 1919 entlassen wurde.

Am 14. Juni 1919 brach Alcock zusammen mit dem Leutnant der Royal Air Force Arthur Whitten Brown zum ersten erfolgreichen Transatlantikflug von St. John's in Neufundland auf. Der Flug gelang nur deshalb, weil Whitten Brown wiederholt auf die Tragflächen hinauskletterte, um das Eis von der Maschine zu kratzen. Alcock führte das Flugzeug trotz extrem schlechter Sichtverhältnisse sicher über den Ozean. Nach 16 Stunden und 12 Minuten und einer Flugstrecke von 1980 Meilen landete der Vickers Vimy Bomber am Tag darauf in Irland. Für den ersten Non-Stop-Flug über den Atlantik gewannen Whitten Brown und Alcock einen Preis über 10.000 Pfund, der von der Londoner Zeitung "Daily Mail" gestiftet worden war.

Außerdem wurden beide Flieger von König George V. zum Ritter geschlagen, worauf sie den Titel eines "Sir" führen durften. 1927 unternahm Charles Augustus Lindbergh die erste Alleinüberquerung des Atlantiks in einem Non-Stop-Flug von Festland zu Festland.

Sir John Alcock starb am 18. Dezember 1919 beim Absturz der neuen Vickers Viking, die er zu einer Flugschau nach Paris fliegen sollte, in der Nähe von Rouen in der französischen Normandie. 1954 wurde ein Denkmal für Whitten Brown und Alcock am Londoner Flughafen Heathrow errichtet.


Pioniere der Luft- und Raumfahrt

NameJohn Alcock

Geboren am05.11.1892

SternzeichenSkorpion 24.10 - 22.11

GeburtsortSeymour, Old Trafford (GB).

Verstorben am18.12.1919

TodesortRouen (F).