Biografie

Ieoh Ming Pei

NameIeoh Ming Pei

Geboren am26.04.1917

SternzeichenStier 21.04 - 21.05

GeburtsortGuangzhou (China)

Ieoh Ming Pei

Der chinesische Architekt zählt zu den weltweit renommiertesten Baumeistern. Seinen internationalen Durchbruch schaffte Ieoh Ming Pei mit dem Bau der John-F.-Kennedy-Bibliothek in Boston, USA. Peis Bauwerke stehen auf insgesamt drei Kontinenten. Anfangs allein, später zusammen mit mehreren Partnern, leitete er seit 1955 ein Büro mit zeitweilig 300 Mitarbeitern, das mehr als 200 große Projekte betreut hat. In seinem Baustil gilt er als Vollender der Klassischen Moderne. Als Schüler von Bauhaus-Meistern war Pei ein Vertreter der strengen Sachlichkeit. Und dennoch hat Ieoh Ming Pei sie mit eleganten Formelementen fortgeführt und in kreativer Veränderung vorangetrieben. Zu seinen bekanntesten Bauten zählt die Pyramide vor den Grand Louvre in Paris (1983-1989)...

Die einflussreichsten Architekten und Designer des 20. Jhs.
Ieoh Ming Pei wurde am 26. April 1917 im chinesischen Guangzhou geboren.

Ieoh Ming Pei siedelte mit seiner Familie 1919 nach Hongkong über. 1927 besuchte er die Saint John`s Middle School in Shanghai. 1935 zog er in die Vereinigten Staaten. Dort studierte er zunächst an der University of Philadelphia. Im Jahr darauf wechselte Pei an das Massachusetts Institute of Technology (MIT). Dort beendete er sein Studium 1940 mit dem Bachelor of Architecture. Im gleichen Jahr bekam er die Alpha-Rho-Chi-Medaille verliehen. Im Anschluss daran war Pei 1941 als Forschungsassistent für die Bennis Foundation tätig und arbeitete zugleich für Stone und Webster.

Im Jahr 1942 heiratete Ieoh Ming Pei die Studentin Eileen Loo, die an der Harvard Graduate School of Design studierte. In der Zeit von 1943 bis 1945 beschäftigte er sich freiwillig am National Defense Research Committee in Princeton. Anschließend setzte er seine Studien an der Harvard Graduate School of Design fort. Pei war unter anderem Schüler der Bauhaus-Meister Walter Gropius und Marcel Breuer. 1946 promovierte er in Harvard zum Dr. Ing. 1948 schloss er seine akademische Ausbildung mit dem Abschluss Master of Architecture ab.

Im gleichen Jahr wurde Pei zum Direktor der Architekten-Abteilung des Unternehmens Webb & Knapp Inc. berufen. In dieser Position entwickelte er sich schnell zu einem renommierten Architekten und Städteplaner. Es folgten zwei Jahre als Assistant Professor an der Harvard School. 1954 nahm Pei die amerikanische Staatsbürgerschaft an. Im Jahr darauf, 1955, gründete er das Büro "I. M. Pei and Associates", 1966 wurde es umfirmiert in "I. M. Pei and Partners". Zwei Jahre später wurde das Büro mit dem AIA-Preis bedacht und 1979 mit der AIA-Medaille. 1981 zeichnete man Pei mit der großen Goldmedaille der Academy of Architecture aus.

Zu Peis weiteren Auszeichnungen zählen unter anderem die Medal of Liberty (1986), die Grande Medaille d'Or der Academie Architecture (1981) und der Legion d' honneur in Frankreich, der Pritzker Architecture Prize (1983), der Praemium Imperiale, Japan Art Association (1989) sowie zahlreiche Ehrendoktorwürden verschiedener Universitäten. Mit dem Bau der John-F.-Kennedy-Bibliothek in Boston (1964-1979) schaffte Pei den großen beruflichen Durchbruch. Jacqueline Kennedy entschied sich für den Architekten in einer Zeit, als er ein noch weitgehend unbekannter Baumeister war.

Seinen Weltruhm festigte später dann der Auftrag und die Ausführung zum Erweiterungsbau der National Gallery in Washington. Die Fertigstellung dauerte insgesamt zehn Jahre – von 1968 bis 1978. Der Ostflügel der National Gallery gilt als ein Meisterwerk, das in den ersten 50 Tagen von einer Million Besuchern besichtigt wurde. Die Hauptattraktion liegt in der unterirdischen Verbindung von Altbestand und Neubau. Der East Wing erhielt die Auszeichnung "One of America`s Ten Best Buildings". Zu Peis weiteren imposanten Bauten gehört unter anderem die Pyramide vor den Grand Louvre, die in der Zeit von 1983 bis 1989 gebaut wurde.

Es ist ein monumentales Bauwerk, das seine Transparenz durch 86 Tonnen Glas signalisiert. Die Idee zur Pyramide realisierte eine Neuerschließung des kompletten Louvre-Komplexes, die in Fachkreisen und in der Öffentlichkeit zu Weltruhm gelangte. Auch die "Bank of China" in Hongkong trägt die kreative Handschrift des chinesischgebürtigen Architekten. Der seinerzeit höchste Büroturm außerhalb der Vereinigten Staaten wurde in den Jahren von 1982 bis 1990 gebaut.

Zu Peis weiteren Projekten zählen unter anderem das University Plaza in New York, der John-F.-Kennedy-Flughafen in New York, das Museum of Fine Arts in Boston, das Fragrant Hills Hotel in Peking, das National Center for Atmospheric Research in Boulder/Colorado, das Everson Museum of Art in Syracuse N.Y., das Meyerson Symphony Center in Dallas oder das Museum of Rock'n Roll in Cleveland. 1989 zog sich Pei größtenteils aus dem aktiven Geschäft seiner Firma zurück, seitdem berät er nur noch einige ausgesuchte Projekte.

Zu seinen zahlreichen Auszeichnungen zählen weiter der Praemium Imperiale (1989), die US-Medal of Freedom (1993), der Officier de La Légion d'Honneur (1993), der Henry C. Turner Prize (2003) sowie der Orient und Okzident-Preis der Erwin-Wickert-Stiftung (2005).


Die einflussreichsten Architekten und Designer des 20. Jhs.

NameIeoh Ming Pei

Geboren am26.04.1917

SternzeichenStier 21.04 - 21.05

GeburtsortGuangzhou (China)

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