Biografie

Heino Ferch

Der ehemalige Kunstturner feierte schon kurz nach seiner Ausbildung beachtliche Theatererfolge und wurde wenig später für den Film entdeckt. Seinen Durchbruch erlangte er mit einer Rolle in der Erfolgsproduktion "Comedian Harmonists" im Jahr 1997. Seither zählt Heino Ferch zu den gefragtesten Darstellern der deutschen Kino- und TV-Landschaft. Zu seinen erfolgreichsten Filmen zählen "Grüne Wüste", "Der Tunnel", "Der Untergang", "Vom Suchen und Finden der Liebe" und "Ghetto"...
Heino Ferch wurde am 18. August 1963 als Sohn eines Kapitäns in Bremerhafen geboren.

Während der Schulzeit begeisterte er sich für Artistik und Kunstturnen. Seine sportlichen Fähigkeiten verhalfen ihm 1978 zu einer Rolle in dem Musical "Can Can", wodurch auch sein Interesse an der Schauspielerei geweckt wurde. Nach Abschluss der Schule widmete sich Heino Ferch seiner Schauspielausbildung am Salzburger Mozarteum. Neben den klassischen Schauspielkursen wurde er hier auch in Gesang, Ballett und Stepptanz ausgebildet.

Im Jahr 1987 hatte er seine Ausbildung beendet und wurde sogleich von der Freien Volksbühne Berlin engagiert, zu deren Ensemble er bis 1990 gehörte. Ebenfalls 1987 hatte er seine erste Leinwandrolle in der Kinoproduktion "Schloss Königswald". Nach seiner Zeit bei der Freien Volksbühne ging Ferch 1990 ans Berliner Schillertheater, dem er bis 1994 treu blieb. Während dieser Zeit hatte er einige Gastspiele an der Mailänder Scala, bei den Salzburger Festspielen und am Wiener Burgtheater.

Sowohl durch seine Leistung am Theater als auch beim Film machte er schnell auf sich aufmerksam. Besonderes Lob wurde ihm für seine Darstellung des Obersturmbandführers Raufeisen in "Unhold" (1996) und für seine Verkörperung des Gestapoführers Klaus Barbie in "Lucie Aubrac" (1996) zuteil. Zu weitreichender Popularität verhalf ihm 1997 seine Rolle als Roman Cycowski in der Erfolgsproduktion "Comedian Harmonists". Heino Ferch avancierte zu einem der gefragtesten deutschen Schauspieler und es folgten einige erfolgreichen Produktionen, sowohl fürs Kino als auch fürs Fernsehen.

Zu seiner bis dahin erfolgreichsten TV-Produktion wurde im Jahr 2003 "Das Wunder von Lengede", die mit einem "Bambi" als "TV-Ereignis des Jahres" ausgezeichnet wurde. Bleibenden Eindruck hinterließ Ferch als Albert Speer in "Der Untergang", in dem er neben Bruno Ganz und Alexandra Maria Lara spielte. Mit "Ghetto" kam 2006 ein weiteres Dritte-Reich-Drama in die deutschen Kinos. Die Produktion erlangte jedoch nicht den gewünschten Erfolgt und vermochte es auch nicht, die Kritiker zu überzeugen.

Heino Ferch war einige Jahre mit der Schauspielerin Susanne von Borsody liiert. Seit August 2005 ist er mit der Reiterin Marie-Jeanette Steinle verheiratet.
1987 - Schloß Königswald

1996 - Der Unhold

1997 - Der Schutzengel

1997 - Winterschläfer

1997 - Comedian Harmonists

1998 - Widows - Erst die Ehe, dann das Vergnügen

1998 - 2 Männer, 2 Frauen - 4 Probleme

1998 - Lola rennt

1999 - Straight Shooter

1999 - Grüne Wüste

2000 - Marlene

2001 - Der Tunnel

2002 - Nachts im Park

2002 - Extreme Ops

2003 - Das Wunder von Lengede

2004 - Der Untergang

2005 - Die Luftbrücke

2005 - Vom Suchen und Finden der Liebe

2006 - Ghetto

NameHeino Ferch

Geboren am18.08.1963

SternzeichenLöwe 23.07 - 23.08

GeburtsortBremerhafen (D).