Biografie

Fritz Lang

NameFritz Lang

Geboren am05.12.1890

SternzeichenSchütze 23.11 - 21.12

GeburtsortWien (A).

Verstorben am02.08.1976

TodesortLos Angeles (USA).

Fritz Lang

Der österreichisch-deutsch-amerikanische Schauspieler, Filmregisseur und Drehbuchautor geriet in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg unter den Einfluss des deutschen Expressionismus. Neue darstellerische und technische Maßstäbe setzte vor allem in der Ära des späten Stummfilms und des frühen Tonfilms. Dies schlug sich in der besonderen Ästhetik und Ausdruckskraft seiner Filme wie "Das Testament des Dr. Mabuse", "Frau im Mond" oder "M - Eine Stadt sucht einen Mörder" nieder, mit denen der Regisseur in der Weimarer Republik der 1920er Jahre zu einem weltweit beachteten Filmemacher avancierte. Der monumentale Stummfilm "Metropolis" (1927) war der erste Science-Fiction-Film in Spielfilmlänge; als begründer dieses Generes wurde es einer der bedeutendsten Werke der Filmgeschichte. Nach seiner Emigration aus Hitlerdeutschland setzte Fritz Lang seine Karriere in Hollywood fort...
Fritz Lang wurde am 5. Dezember 1890 in Wien geboren.

Sein Vater war der Architekt der Hauptstadt Österreich-Ungarns. Nach der Schule studierte Lang von 1908 bis 1910 Ingenieurwesen und Architektur an der Technischen Universität Wien. Danach brach er mit seinem Vater, um sich der modernen Kunst zuzuwenden. In den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg absolvierte Lang ein Kunststudium in München und Paris. Er unternahm ausgedehnte Reisen nach Asien und Afrika. In Deutschland wurde er von der Bewegung des Expressionismus beeinflusst, die sich gegen die etablierte bürgerliche Kunst und Kultur auflehnte. Bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs wurde Lang in Paris interniert, floh bald aber nach Wien, wo er in die österreichische Armee eintrat. Während des Krieges erlitt er mehrere Verletzungen und stieg er bis zum Leutnant auf.

Gegen Kriegsende schrieb Lang sein erstes Drehbuch. Er wurde von einem Vertreter der Decla Film Gesellschaft in Berlin entdeckt, der ihn 1919 in die Hauptstadt der neuen deutschen Republik holte. Noch im selben Jahr legte Lang für den Stummfilm-Thriller "Halbblut" sein Regiedebüt vor. Bei seinen Drehbüchern arbeitete er fortan mit seiner Frau Thea von Harbou zusammen. Diese ersten Stummfilme des Regisseurs waren in ihrer Ausdruckskraft stark vom expressionistischen Theater und vom Expressionismus insgesamt beeinflusst. 1921 folgte mit "Der müde Tod" sein erster größerer Erfolg. Zu Welterfolgen entwickelten sich schließlich "Dr. Mabuse der Spieler" (1922) und "Metropolis" (1927); der monumentale Stummfilm war der erste Science-Fiction-Film in Spielfilmlänge. Langs Filme wiesen außerdem zahlreiche technische Innovationen und ein Höchstmaß an Kreativität auf, wie etwa der Film "Die Nibelungen" (1924), für den ein monströser feuerspeiender Drache konstruiert wurde.

In seinem ersten Tonfilm "M - Eine Stadt sucht einen Mörder" (1931) setzte der Regisseur den Ton meisterhaft zur Spannungssteigerung ein. Lang drehte in Berlin 15 deutsche Filme, die wie besonders "Metropolis" zum Teil die autoritativen und antidemokratischen Elemente in der Gesellschaft der Weimarer Republik zum Ausdruck brachten und für den heutigen Betrachter bereits den Weg der ersten deutschen Demokratie in den Nationalsozialismus erkennen lassen. Dennoch entschloss sich Lang nach der Machtübernahme Adolf Hitler zu Jahresbeginn 1933 für die Auswanderung, während seine Frau die Einladung des Nazi-Regimes annahm und fortan Filme für das "Dritte Reich" machte. Im Pariser Exil führte Lang Regie bei dem Film "Liliom" (1934). Dann engagierte ihn die amerikanische Filmproduktionsgesellschaft Metro-Goldwyn-Mayer und er ging nach Hollywood. 1935 wurde er amerikanischer Staatsbürger.

Bald darauf legte er mit dem Psychothriller "Fury" (1936) seine erste Hollywood-Produktion vor. Es folgten weitere Filme wie "You Only Live Once" (1937) und "The Woman in the Window" (1944). Die Westerntrilogie des Regisseurs wurde durch seinen ersten Farbfilm, "The Return of Frank James" (1940), eröffnet. Es folgten "Western Union" (1941) und "Rancho Notorious" (1952), letzterer mit Marlene Dietrich. In den 1950er Jahren litt Langs Arbeit unter dem konservativ-reaktionären Klima, das sich im Zeichen von Kaltem Krieg und Antikommunismus in der amerikanischen Gesellschaft ausbreitete. Zu seinen späten Erfolgen zählen "While the City Sleeps" (1956), nach dem er Hollywood den Rücken kehrte. Lang kehrte 1959 nach Westdeutschland zurück, wo er noch zwei Filme mit mäßigem Erfolg machte, um sich dann vom Filmgeschäft zurückzuziehen.

Fritz Lang starb am 2. August 1976 in Los Angeles.
1919:
Halbblut (St.)

1921:
Der müde Tod (St.)

1922:
Dr. Mabuse der Spieler (St.)

1927:
Metropolis (St.)

1924:
Die Nibelungen (St.)

1931:
M - Eine Stadt sucht einen Mörder

1934:
Liliom

1936:
Fury

1937:
You Only Live Once

1940:
The Return of Frank James

1941:
Western Union;
Man Hunt

1944:
The Woman in the Window

1945:
Scarlet Street

1952:
Rancho Notorious

1956:
While the City Sleeps

NameFritz Lang

Geboren am05.12.1890

SternzeichenSchütze 23.11 - 21.12

GeburtsortWien (A).

Verstorben am02.08.1976

TodesortLos Angeles (USA).

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