Biografie

Lang Lang

NameLang Lang

Geboren am14.06.1982

SternzeichenJungfrau 24.08 -23.09

GeburtsortShenyang (China)

Lang Lang

Das chinesische Wunderkind spielt seit seinem dritten Lebensjahr Klavier, nahm mit neun Jahren ein Musikstudium in Peking auf und gewann mit 11 Jahren seinen ersten internationalen Preis in Deutschland. Seit seinem internationalen Durchbruch auf dem amerikanischen Ravinia-Festival von 1999 vollzog Lang Lang einen glanzvollen Aufstieg zum weltbesten Pianisten. Seither konzertierte der junge Künstler mit den größten Dirigenten und den führenden Orchestern der Welt. Inzwischen gilt Lang Lang, der "brillante Mann", auch als idealer Vermittler klassischer Musik gegenüber der Jugend...
Lang Lang wurde am 14. Juni 1982 in Shenyang (China) geboren.

Der Name bedeutet "brillanter Mann". Sein Vater Guo-ren Lang ist musikalisch interessiert und förderte frühzeitig die musische Ausbildung des Jungen. Bereits mit drei Jahren begann Lang am Musikkonservatorium seiner Heimatstadt, unter Prof. Zhu Ya-Fen das Klavierspielen zu erlernen. Nachdem Lang 1987 in einem Klavierwettbewerb Shenyangs den ersten Preis gewonnen hatte, bekam er ein Stipendium für hochbegabte Kinder. Nun absolvierte er seinen ersten öffentlichen Auftritt.

Wenig später errang er bei dem Xing Hai Piano Wettbewerb in Peking den ersten Preis. Lang nahm 1991, mit 9 Jahren, ein Musikstudium am Zentral-Konservatorium in Peking auf, wo er bei Prof. Zhao Ping-Guo studierte. 1993 gewann er beim deutschen Vierten Internationalen Wettbewerb für Junge Pianisten in Ettlingen den ersten Preis. Einen ersten großen öffentlichen Erfolg feierte der Jungstar 1995 in der Pekinger Konzerthalle, wo er mit 13 Jahren sämtliche 24 "Etüden" von Frederic Chopin meisterhaft interpretierte.

Im selben Jahr ging er beim Tschaikowsky-Wettbewerb für junge Musiker in Japan als erster Preisträger hervor. Lang trat 1996 als einer der Solisten beim Eröffnungskonzert des Nationalen Chinesischen Symphonie-Orchesters unter Anwesenheit von Staatspräsident Jiang Zemin auf. Dies bescherte ihm eine überwältigende Popularität in der Volksrepublik. 1997 wechselte der Pianist in die USA, um bis 2002 am renommierten Curtis Institute in Philadelphia bei Gary Graffman zu studieren.

Im Jahr 1998 feierte Lang mit einem Auftritt beim Baltimore Simphony Orchestra sein amerikanisches Debüt. Den Karrieredurchbruch erlebte Lang 1999 durch seinen überraschenden Auftritt auf dem Ravinia-Festival "Gala of the Century" bei Chicago, bei dem der Siebzehnjährige in letzter Minute einen ausgefallenen Pianisten ersetzte und mit dem Chicago Symphony Orchestra Tschaikovsky spielte. Der triumphale Einsatz machte ihn gewissermaßen über Nacht berühmt.

In einer ausverkauften New Yorker Carnegie Hall lieferte Lang im April 2001 ein erstes Konzert mit dem Baltimore Simphony Orchestra. Im Juni desselben Jahres trat er mit dem Philadelphia Orchestra vor 8.000 Zuhörern im Pekinger Großen Saal des Volkes auf. Wenig später debütierte Lang bei den BBC Proms in London. Es folgten 2001/02 Auftritte in London, Washington und Paris. Lang spielte mit dem New York Philharmonic und dem London Philharmonic und tourte mit dem NDR-Symphonie-Orchester durch Europa.

Beim Schleswig-Holstein-Musikfestival 2002 wurde der neu gestiftete Leonard-Bernstein-Preis erstmals an Lang vergeben. Unter den weiteren Auftritten des Jahres war auch eine längere Teilnahme am Ravinia Festival. In der Saison 2002/03 unternahm Lang mehrere Auftritte und eine Asien-Tournee mit dem New York Philharmonic. Er unternahm auch Konzerttourneen durch Nordamerika und Europa. Im Februar 2003 wurde die erste Aufnahme von Langs Musikdarbietungen bei der Deutschen Grammophon gemacht. Es handelte sich um das erste Klavierkonzert von Tschaikowsky und Mendelssohn.

Lang unternahm außerdem im August 2003 eine Konzerttournee nach China. Im selben Jahr trat er außerdem auf dem Schleswig-Holstein-Festival und auf dem Ruhr-Piano-Festival auf. Lang feierte am 7. November 2003 mit einem Konzert in der ausverkauften Carnegie Hall zu New York, das live von der Deutschen Grammophon aufgenommen wurde, einen seiner bisher größten Erfolge. Im Olymp der klassischen Musik wurde seine Darbietung mit anhaltenden Standing Ovations begeistert gefeiert.

Im Jahr 2004 hatte der Pianist erfolgreiche Auftritte mit dem London Philharmonic, dem Orchestre de Paris, dem Israel Philharmonic und der Staatskapelle Berlin. Im Mai trat Lang erstmals bei den Berliner Philharmonikern auf. Im Juni 2004 brillierte er in der Waldbühne der deutschen Hauptstadt beim Schlusskonzert der Spielsaison der Berliner Philharmoniker, das weltweit im Fernsehen ausgestrahlt wurde. Im Sommer 2004 wurde außerdem mit dem dritten Klavierkonzert von Rachmaninoff eine weitere CD Langs bei der Deutschen Grammophon aufgenommen.

Im November 2004 unternahm Lang eine USA-Tournee, die ihn von einer Küste zur anderen quer durchs Land führte. Zum Jahresende folgte eine Europa-Tournee, auf der Lang Konzerte u.a. in Lyon, Berlin, Köln und Stuttgart gab. Neben seiner künstlerischen Tätigkeit widmet sich der Pianist auch humanitären Aufgaben. Im Mai 2004 wurde er zum jüngsten Botschafter der UNICEF ernannt. Als solcher besuchte er im August des Jahres Tansania, wo er sich für die Bekämpfung der Malaria einsetzte. Den programmatischen Hintergrund seiner Karriere bildet eine Vision Langs: Wenn er in 20 Jahren durch die Straßen geht, sollen alle, denen er begegnet, ein Verständnis von klassischer Musik haben.

Am 8. August 2008 spielte er bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Sommerspiele 2008 in Peking. Am 10. Dezember 2009 spielte er in Oslo bei der Verleihung des Friedensnobelpreises an Barack Obama.

Lang Lang ist seit Juni 2019 mit der Pianistin Gina Alice Redlinger verheiratet.
2003:
P. Tschaikowsky und F. Mendelssohn;
Live at Tanglewood

2004:
Live At Carnegie Hall

2005:
S. Rachmaninoff und A. Skriabin

NameLang Lang

Geboren am14.06.1982

SternzeichenJungfrau 24.08 -23.09

GeburtsortShenyang (China)

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