Biografie

Florian Lukas

Der deutsche Bühnendarsteller avancierte ab Mitte der 1990er Jahre zu einem der anerkanntesten Schauspieler seiner Generation. Nach Auszeichnungen für seine darstellerischen Leistungen in "St. Pauli Nacht" (1998) und "Absolute Giganten" (1999) wurde Florian Lukas vor allem durch seine Rolle in "Good bye, Lenin!" (2002) einem größeren Kinopublikum bekannt. Bei der 55. Berlinale war er in einem der drei deutschen Wettbewerbsbeiträge "One day in Europe" zu sehen...
Florian Lukas wurde 16. März 1973 in Berlin (DDR) geboren.

Noch während der Schule wandte er sich der Schauspielerei zu. Als Teenager spielte er in einer Theatergruppe. Mit 17 Jahren, noch während des Schulbesuchs, wurde Lukas von dem Filmregisseur Peter Welz entdeckt: 1990 stand er erstmals in dem wenig erfolgreichen Film "Banale Tage" vor der Kamera. Zwischen 1993 und 1998 spielte Lukas als Bühnendarsteller beim Deutschen Theater und Berliner Ensemble. Daneben hatte er auch erste Filmauftritte für das Fernsehen wie etwa im "Tatort"-Krimi "Singvogel" (1994).

Im Kino war Lukas erstmals in Markus Schlichters "Ex" (1995) und Janek Riekes "Härtetest" (1996) zu sehen. 1997 folgte "Dazlak" von Helke Sander. 1998 spielte Lukas in Til Schweigers Regiedebüt "Der Eisbär" und in Sönke Wortmanns "St. Pauli Nacht", für den er den Bayerischen Filmpreis als Bester Nachwuchsdarsteller erhielt. Für seine Rolle als Rapper in Sebastian Schippers "Absolute Giganten" (1999) wurde Lukas abermals mit dem Bayerischen Filmpreis als Bester Nachwuchsdarsteller sowie dem New Faces Award ausgezeichnet.

Danach stand Lukas in Otto Alexander Jahrreis’ "Zoom" (2000) und Dennis Gansels Komödie "Mädchen, Mädchen" (2000) vor der Kamera. Unter der Regie von Wolfgang Becker war er in "Good Bye, Lenin!" (2002) zu sehen, wofür er mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet wurde. Zum Jahresbeginn 2005 kam "Kammerflimmern" in die Kinos. Ebenso war Lukas nun in dem Episodenfilm "One Day In Europe" von Hannes Stöhr zu sehen, der damit im Februar 2005 bei der 55. Berlinale einen der drei deutschen Wettbewerbsbeiträge stellte.

Im Jahr 2006 stand er für die Produktionen "Nachtschicht – Der Ausbruch" und "FC Venus" vor der Kamera.
1990 - Banale Tage
1993 - Der kleine und der alte Mann (TV)
1994 - Operation Medusa
1994 - Tatort - Singvogel (TV)
1995 - Ex
1995 - Kommt Mausi raus?!
1996 - Härtetest
1996 - Life is to short to dance with ugly women (Kurz)
1997 - Dazlak
1997 - Dunckel (TV)
1997 - Dumm gelaufen
1997 - Der Hauptmann von Köpenick
1997 - Tut mir leid wegen gestern (TV)
1998 - Der Eisbär
1998 - St. Pauli Nacht
1998 - Das vergessene Leben
1999 - Absolute Giganten
2000 - Zoom
2000 - Mädchen, Mädchen
2000 - Wambo (TV)
2001 - Planet der Kannibalen
2001 - Emil und die Detektive
2002 - Good bye, Lenin!
2002 - Liegen lernen
2003 - Befreite Zone
2003 - Nachtschicht – Amok!
2004 - Kammerflimmern
2004 - Befreite Zone
2005 - One day in Europe
2005 - Keine Lieder über Liebe
2006 - FC Venus
2006 - Nachtschicht – Der Ausbruch

NameFlorian Lukas

Geboren am16.03.1973

SternzeichenFische 20.02 - 20.03

GeburtsortBerlin (DDR).