Biografie

Dwight D. Eisenhower

Der US-amerikanische Politiker stellte von 1953 bis 1961 in zwei Amtszeiten den 34. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika. Davor war er als General im Zweiten Weltkrieg als Oberbefehlshaber für entscheidende Unternehmen in Europa wie etwa die alliierte Landung in der Normandie verantwortlich. In der Innenpolitik trug Dwight D. Eisenhower durch die Politik des "new republicanism" zur Stabilisierung der inneren Verhältnisse bei. Nach außen legte der Präsident durch die "Eisenhower-Doktrin" eine entschiedene Position gegen die sowjetische Expansion im Nahen Osten, aber auch Bemühungen um Entspannung an den Tag...
Dwight David Eisenhower wurde am 14. Oktober 1890 in Denison (Texas, USA) geboren.

Er wuchs in Abilene (Kansas) unter ärmlichen Verhältnissen auf. 1915 schloss Eisenhower die Militärakademie ab. Ein Jahr später heiratete er Mamie Doud, mit der er zwei Söhne hatte, von denen einer in der Kindheit verstarb. Eisenhower schlug zunächst die Militärlaufbahn ein. 1941 wurde er zum Brigadegeneral befördert. Im Zuge des Eintritts der USA in den Zweiten Weltkrieg erhob man Eisenhower im Juni 1942 zum Oberbefehlshaber der US-amerikanischen Truppen in Europa. Im November desselben Jahres übertrug man ihm das Kommando über die alliierten Truppen in Nordafrika.

Im Jahr 1943 organisierte Eisenhower den amerikanischen Vorstoß nach Sizilien und auf die italienische Halbinsel. Gegen Ende des Jahres wurde er zum Obersten Befehlshaber der verbündeten Landungsarmee erhoben, als welcher er im Juni 1944 die alliierte Invasion in der Normandie leitete. Für seine Verdienste wurde Eisenhower im Dezember 1944 mit dem Rang eines Fünf-Sterne-Generals ausgezeichnet. Am 7. Mai 1945 nahm Eisenhower schließlich in Reims die bedingungslose Kapitulation Deutschlands entgegen. Nach Kriegsende fungierte Eisenhower als Oberbefehlshaber der amerikanischen Besatzungstruppen im besiegten Deutschland und Mitglied des Alliierten Kontrollrates.

Im Jahr 1948 quittierte er den aktiven Militärdienst, um nun die Columbia University zu leiten. Dennoch blieben Eisenhower militärische Führungsaufgaben erhalten: 1949 zog ihn Präsident Harry S. Truman als Militärberater heran, 1950-1952 fungierte er als Oberbefehlshaber der NATO-Streitkräfte. Nach seiner Wahl zum Präsidenten entwickelte Eisenhower in seinen beiden Amtszeiten 1953 bis 1957 und 1957 bis 1961 unter der programmatischen Losung des "modern republicanism" eine innere Konsolidierungspolitik, die den USA Ruhe und Stabilität zurückgeben sollte. Seine eher konservative Wirtschaftspolitik koppelte er mit der Weiterentwicklung sozialstaatlicher und bildungspolitischer Interventionen, wie sie bereits von Franklin D Roosevelt und Harry S. Truman begonnen worden waren.

Unter Eisenhowers Administration wurden außerdem die Rassenschranken erstmals abgebaut. Im außenpolitischen Bereich bemühte sich der Präsident um die Vermeidung militärischer Konflikte mit der Sowjetunion. In diesem Zusammenhang beendete er auch 1953 den Korea-Krieg. Ein Jahr später erweiterte er das westliche Bündnis um den Südostasiatischen Pakt (SEATO). 1956 unterstützte er die UNO gegen Großbritannien und Frankreich in der Suezkrise. Durch die "Eisenhower-Doktrin" erklärte der Präsident am 5. Januar 1957 gegenüber dem Kongress die entschiedene Bereitschaft der USA, die Staaten des Nahen Ostens durch Wirtschafts- und Militärhilfe vor kommunistischer Expansion in der Region zu schützen.

Die Doktrin rechtfertigte die unmittelbar darauffolgende Entsendung eines US-amerikanischen Flottenverbandes in das östliche Mittelmeer und von Truppen in den Libanon. Eisenhower zeigte sich durch ein West-Ost-Gipfeltreffen in Genf 1955 und die Initiative von Camp David 1959 jedoch auch deutlich um Entspannung bemüht. Nach dem Ausscheiden aus dem Präsidentenamt zog sich Eisenhower 1961 ins Privatleben zurück. Er verzichtete jedoch auch in den folgenden Jahren nicht darauf, für die Republikanische Partei die Rolle des älteren Staatsmannes zu übernehmen.

Dwight David Eisenhower starb am 28. März 1969 in Washington DC.


Harry S. Truman < Dwight D. Eisenhower > John F. Kennedy

NameDwight D. Eisenhower

Geboren am14.10.1890

SternzeichenWaage 24.09 - 23.10

GeburtsortDenison, Texas (USA).

Verstorben am28.03.1969

TodesortWashington DC. (USA).


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