Biografie

David Odonkor

Der Fußballer afrikanisch deutscher Abstammung zählt zu den erfolgreichsten Spielern der 1. Bundesliga. Der Aufstieg zum Profi gelang dem 1,72 m großen Mittelfeldspieler 2001/02 bei Borussia Dortmund. Bereits in der ersten Saison bei Borussia wurde er Deutscher Meister. 2006 wechselte er zu Betis Sevilla. Als Spieler zeichnete sich David Odonkor mehrfach durch seine ausgesprochene Schnelligkeit auf dem Platz aus. In Kombination mit seinen Dribbelkünsten avancierte er zu einem der stärksten Angriffspieler. Zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 wurde Odonkor in die Deutsche Nationalmannschaft berufen...

Die DFB Nationalmannschaft
David Odonkor wurde am 21. Februar 1984 in Bünde, Westfalen geboren.

Aufgewachsen ist er in bürgerlichen Verhältnissen als Sohn eines aus Ghana stammenden Vaters und einer deutschen Mutter. Seinen Einstand in den Vereinssport fand er von 1991 bis 1995 bei Holsen-Ahle, ehe er bis 1998 zum Bünder SV wechselte. Nach Abschluss der Schule konzentrierte sich Odonkor auf seine fußballerische Ausbildung. Mit dem Wechsel vom Bünder SV zu Borussia Dortmund in der Spielzeit 1998/99 war auch sein Einstieg in die 2. Bundesliga verbunden.

Nach glänzenden Ergebnissen konnte er bei Borussia zur Saison 2001/02 in die 1. Bundesliga aufsteigen. Bereits im ersten Jahr bei Dortmund wurde Odonkor 2001/02 Gewinner der Deutschen Meisterschaft. Nun avancierte der Spieler zu einem der populärsten Kicker der Bundesliga. Insbesondere sein schneller Antritt machte ihn zum exzellenten Angriffsspieler. Odonkor bewältigt den Sprint auf 100 Meter in 10,6 Sekunden. Indes bestritt Odonkor mit der deutschen U21-Nationalmannschaft 15 Länderbegegnungen, in denen er weiter auf sich aufmerksam machte.

Seinen ersten Einsatz in der A-Nationalmannschaft bestritt er am 30. Mai 2006 im Testspiel der DFB-Auswahl gegen Japan, bei dem Odonkor in der 63. Minute eingewechselt wurde. Am 15. Mai 2006 wurde David Odonkor von Bundestrainer Jürgen Klinsmann zur Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland in die Nationalmannschaft berufen. Sein WM-Debüt in der A-Nationalmannschaft feierte er bei der Begegnung Deutschland gegen Costa Rica.

Nachdem die Deutsche Nationalmannschaft innerhalb der WM am 30. Juni 2006 mit einem 5:3 Sieg n.E. gegen Argentinien ins Halbfinale einzog, unterlag die Mannschaft unter Kapitän Michael Ballack am 4. Juli 2006 mit 0:2 Toren in der Verlängerung gegen Italien. Im Spiel um Platz 3 am 8. Juli in Stuttgart konnte die deutsche Elf einen 3:1 Sieg gegen Portugal erringen. Der Triumph des Fußball-Weltmeistertitels 2006 ging im Finale am 9. Juli an Italien, denen Frankreich im Elfmeterschießen unterlag.

Durch Bundespräsident Horst Köhler wurde die deutsche Nationalmannschaft im August 2006 mit dem "Silbernen Lorbeerblatt" ausgezeichnet, der höchsten Auszeichnung, die Deutschland an Sportler zu vergeben hat. Ende August 2006 unterschrieb er beim spanischen Erstligisten Betis Sevilla einen Fünfjahres-Vertrag. Am 30. Dezember 2006 heiratete er seine Frau Suzan.


Die DFB Nationalmannschaft
Vereinsspieler

2001/02 - Borussia Dortmund - 2 Spiele, 0 Tore

2002/03 - Borussia Dortmund - 6 Spiele, 0 Tore

2003/04 - Borussia Dortmund - 25 Spiele, 1 Tore

2004/05 - Borussia Dortmund - 7 Spiele, 0 Tore

2005/06 - Borussia Dortmund - 33 Spiele, 1 Tore

2006/07 - Betis Sevilla - 11 Spiele, 0 Tore


DFB-Nationalmannschaft


2004/06 - Deutschland U 21 - 15 Spiele, 3 Tore

2006/07 - Deutschland - 13 Spiele, 1 Tore

NameDavid Odonkor

Geboren am21.02.1984

SternzeichenWassermann 21.01 - 19.02

GeburtsortBünde, Westfalen (D).