Biografie

Dan Brown

Der amerikanische Englischdozent, Sänger, Liedermacher und Bestsellerautor wandte sich ab Mitte der 1990er der Schriftstellerei zu, um sich seiner Faszination für Geheimkodes, Spionagethriller und der Symbolologie in Wissenschaft und Religion hinzugeben. Mit seinem Romandebüt "Digital Fortress" (1998) legte Dan Brown das meistverkaufte E-Book der USA vor. Den internationalen Durchbruch erlangte der Schriftsteller mit dem Thriller "The Da Vinci Code – Sakrileg" (2003), das sich zu einem der meistverkauften Bücher der Welt entwickelte. Dan Brown gelang es in seinen Werken verschwörungstheoretische Ansätze mit historischen Fakten zu kombinieren. Im Bezug zu aktuellen Fragestellungen gab er dabei, in Form eines Thrillers, einfache Antworten auf komplizierte Fragen...
Dan Brown wurde am 22. Juni 1964 in Exeter (New Hampshire, USA) geboren.

Sein Vater war als Mathematikdozent an der Phillips Exeter Academy tätig. Die Mutter war Kirchenmusikerin. Nach seinem Abschluss im Jahr 1982 unternahm er eine längere Reise nach Spanien, bevor er sich am Amherst College für die Fächer Englisch und Spanisch einschrieb. Er wurde hier Mitglied im "Amherst College Glee Club", einem College-Männerchor. 1993 nahm er an dessen Tournee teil, die ihn in verschiedene europäische Städte führte. Es folgten Auftritte in den US-Botschaften von Neu Delhi, Tokio, Taipeh, Hongkong und Seoul.

Nach Abschluss der Hochschule begann er eine Karriere als Sänger und Liedermacher. 1990 produzierte Dan Brown zusammen mit Freunden das Album "Perspective", das in Browns eigenem Plattenlabel "Dalliance" erschien. 1991 siedelte Brown nach Los Angeles über. Im selben Jahr erschien bei Creative Musicians Coalition (CMC) sein Album "SynthAnimals". Darauf schloss sich Brown der "National Academy of Songwriters" an. 1993 zog er zurück nach Exeter, New Hampshire. 1995 erschien mit der CD "Angels & Demons" sein letztes Album.

Hier nahm Brown einen Job als Englischlehrer an seinem früheren College sowie einen Zweitjob als Spanischlehrer in Hampton Falls an. Zugleich betrieb er kunsthistorische Studien. 1996 wandte sich Brown hauptberuflich der Schriftstellerei zu. 1998 legte er mit "Digital Fortress" sein Romandebüt vor, das bereits die Vorliebe des Autors für Geheimkodes und Spionagethriller zum Ausdruck brachte. Er thematisierte die Sicherheit im Internet und die Verletzung der Privatsphäre amerikanischer Bürger durch die National Security Agency (NSA).

Der Roman wurde zum meistverkauften E-Book in den USA, später kam er auch als Printbook heraus. Browns zweiter Roman "Angels and Demons" (2000) thematisierte den Gegensatz von Wissenschaft und Religion, der aufgrund der komplementären beruflichen Orientierung der Eltern auch das Leben des Autors seit seiner Kindheit beschäftigt hatte. In dem Roman betrat erstmals die Heldenfigur des "Robert Langdon" die Bühne, der sich als Harvard-Professor für Ikonographie und religiöse Kunst mit der der Erzählung zugrunde gelegten Symbolologie auseinandersetzt.

Nach dem dritten Roman "Deception Point" (2001) gelang Brown mit "The Da Vinci Code" (2003) der internationale Durchbruch. Der Weltbestseller, der in mehr als 40 Sprachen übersetzt wurde, erreichte bis Ende 2004 acht Millionen Verkaufsexemplare auf dem ganzen Planeten. Die Erzählung basiert erneut auf der Figur von "Robert Langdon", der aus Anlass der Ermordung des Pariser Louvre-Direktors und in Auseinandersetzung mit dem Werk Leonardo da Vincis völlig neue Theorien über die Welt entwickelt, die das christliche Weltbild in Frage stellen.

Von kirchlicher Seite wurde daher nach Erscheinen des Buches auch ein polemischer Kreuzzug gegen die Veröffentlichung geführt, was jedoch nur noch mehr zu dessen Verbreitung beitrug. Unter der Regie von Ron Howard kam 2006 eine Verfilmung des Erfolgsromans in die Kinos. "The Da Vinci Code" (zu deutsch: "Sakrileg") wurde mit Tom Hanks in der Rolle des Robert Langdon, mit Audrey Tautou als Sophie Neveu und mit Jean Reno als Capitaine Fache besetzt. Noch vor der Filmpremiere sah sich Dan Brown mit Plagiatsvorwürfen konfrontiert.

Nach dem Robert-Langdon-Thriller "Illuminati", der bei Simon & Schuster erschien, und "The Da Vinci Code", dem ersten bei Doubleday publizierten Werk Browns, trug der dritte Thriller mit Langdon in der Hauptrolle den Titel "The Lost Symbol" (deutsch: Das verlorene Symbol). Er erschien im September 2009 mit einer Startauflage von 5 Millionen Exemplaren.

Privat ist Dan Brown mit der Malerin und Kunsthistorikerin Blythe Newlon verheiratet, die ihn bei seinen Recherchen für die Romane unterstützt. Das Paar lebt in New England.

NameDan Brown

Geboren am22.06.1964

SternzeichenKrebs 22.06 - 22.07

GeburtsortExeter (New Hampshire, USA)