Biografie

Celine Dion

Die kanadische Sängerin zählt international zu den erfolgreichsten Interpretinnen. Ihre größten Erfolge feierte sie mit Balladen wie "My Heart Will Go On". Das Stück bildete die Leitmusik zum Kinofilm "Titanic" und wurde 2004 mit dem Oscar für die beste Filmmusik ausgezeichnet. Bereits im Kindesalter zeichnete sie sich durch ihre ausdrucksstarke und kraftvolle Stimme aus. 1988 gewann Celine Dion den Eurovision Song Contest für die Schweiz. Im Laufe der Jahre vollzog Dion eine beispielhafte Karriere und wurde zu einer der weltweit erfolgreichsten Sängerinnen; mit 230 Millionen verkauften Tonträgern wurde sie nach Madonna die meistverkaufte Popsängerin der Welt. Zudem gehören ihre Bühnenshows zu den beliebtesten in Las Vegas. Zu ihren erfolgreichsten Songs zählen weiter "The Power of Love", "Beauty and the Beast" und "I'm alive"....
Céline Dion wurde am 30. März 1968 in dem Städtchen Charlemagne in Kanada als jüngstes von 14 Geschwistern geboren.

Schon mit fünf Jahren wollte sie ein Star werden, hatte mit Eltern und Geschwistern Auftritte in ihrer Heimatstadt. Mit 14 Jahren entschied sie sich endgültig für das Musikgeschäft und verließ die Schule. Unterstützt von ihrer Mutter schickte das Mädchen erste Demobänder an den Produzenten René Angelil. Er erkannte sofort das Talent des Teenagers und verkaufte sein Haus, um sie produzieren und international bekannt machen zu können. Der Einsatz lohnte sich. Nach den Erfolgen in ihrer Heimat erreichte Dion als erste Kanadierin überhaupt mit dem Album "Aucoeur Du Soleil" in Frankreich Goldstatus. 1988 gewann sie den "Grand Prix d'Eurovision" für die Schweiz - ein Land, das sie nie gesehen hatte.

Nun war man international auf die junge Sängerin aufmerksam geworden. Dions erstes englischsprachiges Album "Unison" entstand. Der große Durchbruch gelang ihr jedoch mit "Celine Dion" und der Single "Beauty And The Beast" zum gleichnamigen Disney-Film, für den sie mit einem "Oscar" ausgezeichnet wurde. Es folgte 1993 das Album "The Colour Of My Love". 1995 dann ein weiteres französischsprachiges Album: "D'eux". Beide Alben wurden sehr erfolgreich: "The Colour Of My Love" führte fünf Wochen die britischen Charts an - das war seit dem Beatles-Erfolg von 1965 niemandem mehr gelungen. Die Auskopplung "Think Twice" hielt sich sogar noch zwei Wochen länger.

Als vierte Sängerin überhaupt überschritt sie die magische Grenze von einer Million verkauften Singles. Auch "D'eux", in den USA als "The French Album" bekannt, wurde zum großen Erfolg. Es war das erste französischsprachige Album, das in Englands Musikgeschichte vergoldet wurde. In Frankreich brachte es "D'eux", das meistverkaufte Album in der französischen Musikgeschichte, auf 2,5 Millionen verkaufte Exemplare. Und die Erfolgsgeschichte ging weiter: Das Hit-Album "Falling Into You" (1996) führte in elf Staaten die Charts an und wurde über 25 Millionen Mal verkauft. Für "Let's Talk About Love" (1997) arbeitete Celine Dion mit Pop-Größen wie Bryan Adams als Song-Writer zusammen und hatte Duette mit Barbra Streisand, den Bee Gees und Luciano Pavarotti.

Daneben beinhaltete die Platte den vielleicht größten Hit der Sängerin: "My Heart Will Go On", der Titelsong zu dem Kinospektakel "Titanic", der Celine Dion den zweiten "Oscar" einbrachte. Zudem erhielt die Künstlerin im Laufe ihrer Karriere ungezählte andere Auszeichnungen, gleich dutzendfach den kanadischen "Felix", fünf "Grammys", "Golden Globes", "Junos", neun "World Music Awards", "Billboard Award" und den "American Music Award". Außerdem wurde sie im Jahr 2004 mit dem "Diamond Award" des "World Music Awards" ausgezeichnet. Privat gab die Sängerin im März 1993 ihre Verlobung mit ihrem 26 Jahre älteren Manager René Angelil, ihrem Entdecker, bekannt. Schon seit Jahren waren die beiden ein Paar, doch wurde die Beziehung lange geheim gehalten. Die Heirat erfolgte am 17. Dezember 1994.

Aufgrund einer Krebserkrankung ihres Mannes im Jahr 1999, zog sich Celine Dion für drei Jahre aus der Öffentlichkeit zurück. Zwischenzeitlich brachte sie am 25. Januar 2001 den gemeinsamen Sohn René-Charles zur Welt. Nach der Auszeit veröffentlichte sie 2002 das Album "A New Day Has Come". Nach der dazugehörigen Tournee begann Dion im Frühjahr 2003 mit einem neuen großen Projekt. Sie schloss mit dem Hotel "Caesars Palace" in Las Vegas einen Vertrag über eine eigene Bühnenshow, in der sie bis Dezember 2007 an fünf Abenden in der Woche vor stets ausverkauftem Haus zu sehen war. Am 21. August 2008 wurde Céline Dion an der Universität Laval der Ehrendoktor der Musik verliehen. Die Auszeichnung im Zuge der 400-Jahr-Feier von Quebec ehrt ihre Verdienste als international erfolgreiche und bekannte Künstlerin und ihr soziales Engagement.

Im Jahr 2010 wurde sie Mutter von Zwillingen.

NameCeline Dion

Geboren am30.03.1968

SternzeichenWidder 21.03 - 20.04

GeburtsortCharlemagne (CAN).