Biografie

Thomas Dimpfl

Der deutsche Humanmediziner zählt nach einer internationalen Ausbildung zu den ausgewiesenen Kapazitäten auf dem Gebiet der Gynäkologischen Onkologie und der Urogynäkologie. Seit 2001 ist Professor Dr. med. Thomas Dimpfl Direktor der Frauenklinik im Klinikum Kassel. Seit 2002 stellt er den Leiter des IBZ - Interdisziplinäres Brustzentrum – des Klinikums in Kassel. Der mehrfach ausgezeichnete Mediziner wurde darüber hinaus Vorsitzender zahlreicher wissenschaftlicher Verbände und Gutachter für die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) sowie der International Urogynecology Jorunal, Neurourology and Urodynamics, Geburtshilfe und Frauenheilkunde...

Das WsW-Honboard der Medizin
Thomas Dimpfl wurde am 30. Oktober 1961 in Würzburg als Sohn eines Arztes geboren.

Nach Abschluss der Schule mit Abitur im Jahr 1981 absolvierte er von 1982 bis 1983 seinen Wehrdienst. Im Anschluss nahm er das Studium der Humanmedizin an der Ludwig Maximilians Universität in München auf. 1988 wurde er für 4 Monate am Central Middle Sex Hospital London innerhalb der Abteilung für Abdominalchirurgie unter der Leitung von Mr. M. M. Henry tätig. 1989 legte er sein Staatsexamen ab. Im selben Jahr wurde er Arzt im Praktikum an der I. Frauenklinik der Universität München bei Direktor Prof. Dr. G. Kindermann. Seiner Promotion mit magna cum laude zum Dr. med. (1990) lag das Thema "Streßinkontinenz in graviditate und post partum: Eine klinische und urodynamische Untersuchung" zu Grunde (Berichterstatter: Prof. Dr. B. Schüßler).

Im Jahr 1991 erhielt Dimpfl die Approbation durch das Bayerische Staatsministerium des Innern. Zugleich wurde er Wissenschaftlicher Assistent und Assistenzarzt an der I. Frauenklinik der Universität München. 1992 war er für drei Monate als Guest Fellow am St. Georges Hospital, London, in der Abteilung für Urogynäkologie tätig (Leiter: Mr. S.L. Stanton). Ab 1994 war er in Oberarztfunktion mit Lehrassistenzen tätig und Leiter der Urogynäkologie an der I. Frauenklinik. Die Facharztausbildung Frauenarzt schloss er 1996 ab. 1997 erhielt er die Anerkennung der DEGUM Stufe I (Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin). Im selben Jahr, 1997, erfolgte seine Ernennung zum Oberarzt der Klinik. 1998 wurde er Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes der DGGG - Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe.

Ab 1998 studierte er mit Hospitation Division of Urogynaecology an der Harvard Medical School Boston, Brigham & Women´s Hospital (Leiter: Prof. E. Versi). 1999 erfolgte seine fakultative Weiterbildung für Spezielle Operative Gynäkologie. 1999 erfolgten seine Habilitation sowie seine Ernennung zum Privatdozenten. Im Jahr 2000 erhielt der Mediziner die Ausbildung zum ärztlichen Qualitätsmanager durch die Bayerische Landesärztekammer. 2001 wurde er zum Direktor der Frauenklinik in Kassel berufen. Ab 2002 war er als Leiter des IBZ - Interdisziplinäres Brustzentrum - des Klinikums Kassel tätig. 2003 erfolgte die Umhabilitation an die Philipps-Universität Marburg, wo ihm 2005 die Professur verliehen wurde. Zugleich erfolgte die fakultative Weiterbildung für Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin.

Zudem erfolgte auch seine Berufung in den Gutachterausschuss im Weiterbildungswesen der LÄK für den Schwerpunkt "Gynäkologische / Onkologie". Im Jahr 2006 erhielt der die Schwerpunktbezeichung Gynäkologische Onkologie, sein wissenschaftliches Schwerpunktthema. Indes erfolgte 2006 seine Wahl zum 1. Vorsitzenden der MGGG (Mittelrheinischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe) sowie zum 1. Vorsitzenden der AGUB (Arbeitsgemeinschaft Urogynäkologie und Plastische Beckenbodenrekonstruktion) in der DGGG (Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe). Weiter wurde er 2007 zum 1. Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft der Chefärzte der Frauenkliniken Hessen gewählt und 2012 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG).

Privat ist Prof. Dr. med. Thomas Dimpfl mit Frau Dr. Aurelia Probst-Dimpfl verheiratet und Vater von drei Kindern.


Das WsW-Honboard der Medizin
Direktor der Frauenklinik
IBZ- Interdisziplinäres Brustzentrum
Prof. Dr. med. Th. Dimpfl
Klinikum Kassel
Mönchebergstr. 41- 43
DE-34125 Kassel

Tel: 0561 980 3040
Fax: 0561 980 6947
mail: Dimpfl@Klinikum-Kassel.de

Link zum: Klinikum Kassel
1996
Förderpreis der Bayerischen Gesellschaft für Geburtshilfe
und Frauenheilkunde für den Vortrag: "Histomorphologische Veränderungen am M. levator ani nach vaginaler Geburt - eine Autopsiestudie" (Dimpfl et al.)

1998
Förderpreis der Bayerischen Gesellschaft für Geburtshilfe
und Frauenheilkunde für den Vortrag: "Immunhistochemische Untersuchungen des M. levator ani: Weitere Hinweise auf myogene Schädigung" (Bergauer, Kiening, Müller-Felber, Peschers, Dimpfl)

1998
Dantec Award der International Continence Society für die beste Präsentation: "Leak Point Pressure: Correlation with Padtest and Urodynamic Parameters" (Peschers, Leib, Bergauer, Dimpfl)

1999
Dantec Award der International Continence Society: Denver, USA (Peschers, Leinsinger, Dimpfl)

2005
Vortragspreis der Mittelrheinischen Gesellschaft für Geburtshilfe und Gynäkologie: Detektion des SLN bei Patientinnen mit Zervixkarzinom. S. Schmatloch, A. Paseka, H. Urbanczyk, Th. Dimpfl

NameThomas Dimpfl

Geboren am--

GeburtsortWürzburg (D).