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Alfred Biolek
Der promovierte Jurist, Talkmaster und Fernsehproduzent zählt zu den populärsten deutschen Medienvertretern. In seiner langjährigen Karriere machte sich Alfred Biolek durch seine humorvolle und sachliche Erscheinung zum festen Bestandteil der Fernsehlandschaft. Zu seinen erfolgreichsten Sendungen zählen die Produktionen "Bios Bahnhof" (1978-1982), "Mensch Meier" (1985-1991), "Boulevard Bio" (1991-2003) und "alfredissimo" (1994-2007). Weiter war der vielfach ausgezeichnete Entertainer Honorarprofessor an der Kunsthochschule für Medien in Köln...

Prominente Vertreter der deutschen Fernsehkultur
Biografie
Alfred Franz Maria Biolek wurde am 10. Juli 1934 in Freistadt (heute Karviná, Tschechien) geboren.

Nach dem Abschluss der Schule mit Abitur studierte Alfred Biolek Jura. Im Anschluss an seine Promotion war er in den Jahren von 1963 bis 1970 als Justitiar beim ZDF tätig. Ab 1970 arbeitete Biolek als Produzent der "Bavaria GmbH" in München. Hier entstanden die Sendungen "Am laufenden Band" mit Rudi Carrell sowie von 1978 bis 1985 "Bios Bahnhof", der auch von ihm moderiert wurde.

Inhalt der Shows waren humorvolle Berichte zu aktuellen Themen, wobei zahlreiche Stars und Sternchen der Medienbranche zu Gast waren. Begleitet wurde der Abend von Spielen, Musik und Gesprächen. Für diese Produktionen wurde Biolek 1983 mit dem "Adolf-Grimme-Preis" bedacht. Von 1985 bis 1991 wurde unter der Moderation Bioleks die Sendung "Mensch Meier" ausgestrahlt.

Ab 1990 war er als Honorarprofessor an der Kunsthochschule für Medien in Köln tätig. Im Spätjahr 1991 startete die Erfolgssendung "Boulevard Bio", in welcher der beliebte Talkmaster mit unterschiedlichen Persönlichkeiten aus Kunst, Politik, Sport und Medien Gespräche in entspannter und bisweilen privater Atmosphäre führte.

Darüber hinaus führte Biolek ab 1994 auch durch die Kochsendung "alfredissimo", in der er für seine Gäste und diese für ihn kochten. Nach 12 Jahren und 485 Ausgaben von "Boulevard Bio" stellte der TV-Moderator am 11. Juni 2003 seine beliebte Talksendung ein. Biolek blieb jedoch durch seine Kochsendung "alfredissimo" auch weiterhin dem Fernsehpublikum erhalten.

Auch trat Biolek mit seiner Firma "Pro GmbH" als Produzent von Nachfolgerin Sandra Maischberger auf, die seit dem 2. September 2003 mit ihrer Talksendung "Menschen bei Maischberger" den Sendeplatz des abgetretenen Talkmasters bei der ARD belegt.

Als erster Deutscher wurde er am 23. November 2000 in New York zum UN-Sonderbotschafter für Weltbevölkerung ernannt. Sein karitativer Einsatz gilt dem Aids-Problem in Afrika, zu dessen Hilfe er 2005 die "Alfred Biolek Stiftung - Hilfe für Afrika" gründete.

Während seiner Karriere wurde Biolek mit einigen renommierten Preisen ausgezeichnet, darunter mit der "Goldenen Kamera" (1993), dem "Bambi" (1994), dem "Deutschen Bücherpreis" (2002) und dem "Karl-Valentin-Orden" (2003). 2008 wurde er mit der "Goldene Kamera" für sein Lebenswerk geehrt.


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Biografie
Filmografie
Auszeichnungen
Nachname: Biolek
Vorname: Alfred
Geburtsdatum: 1934-07-10
Geburtsort: Freistadt, heute Karviná (CZ).
Sternzeichen: Krebs 22.06 - 22.07
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