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Sean Connery wurde am 25. August 1930 im schottischen Edinburgh geboren.
Er wuchs inmitten der Großen Depression in armen Verhältnissen auf, sein Vater betätigte sich als Fernfahrer und die Mutter hatte eine Anstellung als Haushälterin. Im Alter von 15 Jahren verließ er die Schule und versuchte die Familie finanziell zu unterstützen. Bereits mit 16 trat Connery seinen Dienst bei der Britischen Marine an. Nach der Militärzeit schlug er sich mit Gelegenheitsjobs durch. Seine Freizeit widmete er dem Sport.
Der dadurch erlangten physischen Konstitution verdankt er Aufträge der Edinburgher Kunstschule als Aktmodell. Es folgten weitere Modelaufträge, z.B. für Bademoden, und schließlich die Teilnahme an der Wahl zum "Mr. Universum" im Jahr 1953, bei der Sean Connery den dritten Platz der "tall men's class", der Kategorie der Männer über 1,80 m Körpergröße, erlangte. Ab dem Jahr 1953 kam Sean Connery zur Schauspielerei in verschiedenen Theaterstücken.
Sein Filmdebüt erfolgte 1956 in "Die blinde Spinne". Obwohl er keinerlei Schauspielausbildung vorweisen konnte, wurde Connery unter vielen Bewerbern als James Bond-Darsteller gewählt. Für die Produzenten Harry Saltzman und Albert R. Broccoli soll die Art des Ganges und der Körperbewegung von Sean Connery ausschlaggebend gewesen sein, ihm die Rolle zu erteilen. So entstand im Jahr 1962 der erste "James Bond Film" mit Sean Connery - "James Bond 007 - Jagt Dr. No".
Der Agenten-Thriller mit Ursula Andress wurde zu seinem internationalen Durchbruch. Schon im nächsten Jahr stand er wieder als Bond in "Liebesgrüße aus Moskau" vor der Kamera. Insgesamt verkörperte der Schotte den Agenten mit der Lizenz zum Töten sieben Mal. Zu seinen erfolgreichsten Bond-Darstellungen wurde "Goldfinger" an der Seite von Gert Fröbe. Von 1962 bis 1973 war Connery mit der australischen Schauspielerin Diane Cilento verheiratet. Sie wurden 1963 Eltern des Sohnes Jason Connery.
Im Jahr 1964 wurde der Film "Marnie" gedreht und Connery konnte sich, dank des Regisseurs Alfred Hitchcock, der viel Vertrauen in ihn setzte, auch außerhalb der Bond-Filme behaupten. 1975 heiratete Connery in zweiter Ehe die Malerin Micheline Roquebrune. Die Ehe blieb kinderlos. Beruflich hielt der Erfolg von Sean Connery an, er hatte sich längst als Charakterdarsteller etabliert. So war er im Jahr 1977 auch an dem Kriegsdrama "Die Brücke von Arnheim" beteiligt.
Im Jahr 1984 stand er in "Sag niemals nie" mit Klaus Maria Brandauer und Kim Basinger das letzte Mal als James Bond vor der Kamera. Connery war bei Produzenten ein Erfolgsgarant. Dabei war es ihm möglich in den unterschiedlichsten Themen zu bestehen, so zum Beispiel im Jahr 1986 in dem historischen Krimi "Der Name der Rose" mit Christian Slater. Es folgte die viel beachtete Produktion "Die Unbestechlichen", für deren Nebenrolle Sean Connery 1987 sowohl mit dem "Golden Globe" als auch mit dem "Oscar" ausgezeichnet wurde.
Seine Heimatstadt Edinburgh ehrte den Schauspieler 1991 mit der Auszeichnung "Freedom of the City of Edinburgh". Größte Wertschätzung seiner Arbeit erfuhr Connery im Jahr 2000 von Queen Elizabeth II. zum Ritter geschlagen wurde. Sean Connery, der sich auch in der Politik seines Landes und für die Unabhängigkeit Schottlands engagiert, gründete die Stiftung "Scottish International Educational Trust" zur finanziellen Unterstützung forderungswürdiger Talente.
Zu Connerys weiteren Auszeichnungen gehören die Aufnahme in die französische "Légion d'Honneur" sowie die Verleihung des "Cecil B. DeMille Awards". Nach "Forrester – Gefunden!" (2000) stand er 2003 für "Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen" vor der Kamera. 2006 und 2006 erhielt er für sein Lebenswerk den Europäischer Filmpreis und den AFI Life Achievement Award. 2005 hatte er erklärt als Schauspieler in den Ruhestand zu gehen. |
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