 |
 |
 |
 |
 |
 |
Jochen Busse wurde am 28. Januar 1941 in Iserlohn geboren.
Nach dem Abitur nahm Busse Privatunterricht im Fach Schauspiel in München. 1960 wurde er beim Studentenkabarett "Die Knallfrösche" von Friedrich Hollaender für eine Kabarett-Revue in Berlin entdeckt.
In den folgenden Jahren sammelte Busse vorrangig Schauspiel- und Kabarett-Erfahrung beim Frankfurter Kabarett "Die Schmiere", am "Rationaltheater" München und am Düsseldorfer "Kom(m)ödchen".
Darüber hinaus spielte Busse Theater und wirkte in Arthur Millers "Der Tod eines Handlungsreisenden" neben Horst Tappert, in Budjuhn/Roses "Die zwölf Geschworenen" und in Carl Zuckmayers "Der fröhliche Weinberg" mit.
Ende der 1960er Jahre kamen zur Bühnenarbeit auch Engagements für Film und Fernsehen hinzu. Busse spielte 1969 unter anderem in "Die jungen Tiger von Hongkong" und in der Wolfgang-Becker-Inszenierung "Ellenbogenspiele".
Erste Popularität erwarb er sich 1970 in der Rolle des mordenden Bohringenieurs in "11 Uhr 20" mit Joachim Fuchsberger und Gila von Weitershausen.
Im Jahr 1972 spielte Busse mit Charles Regnier in 20 Folgen der ZDF-Serie "Mordkommission" mit, wo er in der Rolle des überklugen Kriminal-Assistenten "Siebenlist" auch seine komödiantischen Talente zeigen konnte.
Fürs Fernsehen blödelte Busse 1978 in der "Medienklinik". Seine letzte ernste Rolle spielte er 1984 in dem Film "Die Wannseekonferenz". Ab dieser Zeit arbeitete er als Autor für das WDR-"Montagsmagazin" und für die NDR-Kinderserie "Spencer". Außerdem spielte er in seiner eigenen ARD-Sketch-Serie "Nur für Busse". In der Zeit von 1981 bis 1991 war Busse Mitglied des Ensembles der "Münchner Lach- und Schießgesellschaft".
Für die sechsteilige Unterhaltungsserie "Herr Rogler und Herr Busse", die 1992 beim SFB anlief, schrieben Busse und Richard Rogler gemeinsam das Drehbuch. 1994 spielte Busse neben Karsten Speck und anderen in der ARD-Sitcom "Drei Mann im Bett".
Ab Februar 1996 moderierte Busse die erfolgreiche Comedyshow "7 Tage - 7 Köpfe" bei RTL, die im April 2001 die 150. Sendung feierte. Das Team der Sendung wurde 1998 mit dem "Goldenen Löwen" in der Kategorie "Beste Comedyshow" ausgezeichnet und gewann noch im gleichen Jahr einen "Bambi". Busse avancierte zum bekannten und beliebten Comedy-Star.
Im Jahr 2000 gab Busse sein Debüt als Regisseur: Er inszenierte am Schiller-Theater in Wuppertal das Stück "Der zerbrochene Krug" von Heinrich von Kleist. Im selben Jahr wurde Jochen Busse mit dem "Deutschen Comedypreis" für sein Lebenswerk ausgezeichnet.
Im Jahr 2001 spielte Busse in der sechsteiligen Comedy-Serie "Einmal Prinz zu sein" mit. Im August 2002 begann die Polit-Comedy "Die Hinterbänkler", an der der Komiker gleichfalls mitwirkte.
Busse spielte eine Hauptrolle in der erfolgreichen RTL-Comedyserie "Das Amt", die 2002 bereits mit der sechsten Staffel auf Sendung ging. Eine siebte Staffel wurde 2003 realisiert.
Nach vielen erfolgreichen Jahren ging "7 Tage - 7 Köpfe" am 30. Dezember 2005 zum letzten Mal auf Sendung. Nur wenige Monate später, im April 2006, übernahm Busse die Moderation der Sat1 Comedy-Talkshow "Der heiße Brei".
Prominente Vertreter der deutschen Fernsehkultur |
 |
|
 |
 |
 |
| | Home | Namen | Themen | Zeitstrahl | |
 |
Copyright © 1999 - 2008 by rasscass Medien und Content Verlag
Webdesign - mps by Susanne Porsche - www.whoswho.de |
 |