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Stanley Kubrick wurde am 26. Juli 1928 in Bronx, New York geboren.
Kubrick begann seine Karriere als Fotograf. Er arbeitete bereits mit 17 Jahren von 1945 bis 1950 für die Zeitschrift "Look". Indes fand er zum Film. Das Ergebnis waren 1950 seine Boxer-Dokumentation "Der Tag des Kampfes" und ein Jahr später die Dokumentation "Der fliegende Priester". Seinen ersten Spielfilm "Fear and Desire" brachte Kubrick 1953 heraus.
Die Low-Budget-Produktion "Fear and Desire" realisierte er mit finanzieller Unterstützung von Freunden und Verwandten. Nachdem er zwei weitere Filme, "Der Tiger von New York" und "Die Rechnung ging nicht auf", gedreht hatte, kam er nach Hollywood. Hier realisierte er 1957 "Wege zum Ruhm", einen Film gegen Krieg und Militarismus. Der Streifen wurde vom Publikum trotz bester Kritiken nicht angenommen.
Im Jahr 1959 entstand mit Issur Danielovitch Demsky in der Hauptrolle der Historienfilm "Spartacus", welcher für Kubrick ein Riesenerfolg wurde. Der Film wurde mit vier "Oscars" ausgezeichnet und bereitete Kubrick den Durchbruch. Sein mangelnder Einfluss in Hollywood bewegte ihn dennoch dazu nach England zu reisen. Hier ließ er sich 1960 nieder, verfilmte den Nabokov-Roman "Lolita" und brachte den Klassiker "Dr. Seltsam oder Wie ich lernte, die Bombe zu lieben" in die Kinos.
Kubrick, der sich für seine Filme oft immens viel Zeit ließ, drehte nun ab 1965 drei Jahre am Science-Fiction-Film "2001 - Odyssee im Weltraum". Das beeindruckende Ergebnis wurde zu einem Meilenstein seiner Arbeit und zeigte seine Fähigkeit, in den unterschiedlichsten Genres zu bestehen. Zugleich beeindruckte das Werk durch die Fülle an Spezialeffekten.
Als 1971 "Uhrwerk Orange" in die Kinos kam, schockte Kubrick mit einem gesellschaftskritischen Film über Gewalt und Verkommenheit. Der Film zog - wie viele seiner Werke - große Diskussionen nach sich. Für den im 18. Jhd. spielenden Kostümfilm "Barry Lyndon" (1973-1975) nutzte er eine von der NASA entwickelte lichtempfindliche Kamera, die Aufnahmen im Kerzenlicht ermöglichte.
Im Jahr 1979 inszenierte er Stephen Kings Bestseller-Roman "Shining" mit Jack Nicholson in der Hauptrolle. Danach wurde es lange ruhig um Kubrick. 1987 schilderte er mit "Full Metal Jacket" eindrucksvoll, wie mit militärischem Drill der Charakter junger Soldaten beeinflusst werden kann. Hier prangerte Kubrick erneut brutale Gewalt an und setzte ein Denkmal gegen sinnloses Töten.
Am 5. März 1999 legte Kubrick die geschnittene Fassung von "Eyes Wide Shut" vor. Es wurde das letzte Werk des Regisseurs. In den Hauptrollen hatten Tom Cruise und Nicole Kidman fast drei Jahre lang mit Kubrick gedreht, um in diesem Film nach Arthur Schnitzlers "Traumnovelle" ein Paar zwischen Erotik und Eifersucht darzustellen.
Dreimal war der Meisterregisseur verheiratet. Von 1947 bis 1952 mit seiner ehemaligen Schulkameradin Taba Metz, danach mit der Tänzerin Ruth Sobotka und ab 1958 mit der Schauspielerin Susan Christian. Unter anderem bekam er 1997 den "D. W. Griffith Award" von der "Director's Guild of America" und den "Golden Lion Award" bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig.
Stanley Kubrick starb am 7. März 1999 in Herts, England. |
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