Biografie

Wolfgang Mayrhuber

Der Ingenieur und Manager arbeitet seit den 1970er Jahren in führender Position für die Lufthansa AG. In den 1990er Jahren machte er sich als Leiter des "Lufthansa-Sanierungsteams" verdient. 1994 erfolgte seine Berufung zum Vorsitzenden des Vorstandes der neugegründeten Lufthansa Technik AG. 2003 wurde Wolfgang Mayrhuber zum Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Lufthansa AG berufen. Er trug damit Verantwortung für den Lufthansa-Aviation-Konzern mit den Geschäftsfeldern Passage, Logistik, Technik, Catering, Touristik und IT Services, der rund 90.000 Mitarbeiter weltweit beschäftigt...

Der Deutsche Aktienindex DAX
Wolfgang Mayrhuber wurde am 22. März 1947 in Waizenkirchen (Österreich) geboren.

Mayrhuber schloss 1964 sein Studium mit Schwerpunkt Landmaschinenbau an der Höheren Technischen Bundeslehranstalt in Steyr sowie am Bloor Institute (Kanada) ab. Bis 1965 erweitere er diese Ausbildung um das Fach Motoren- und Kfz-Bau in Steyr. Mayrhuber begann am 1. Februar 1970 als Ingenieur in der Triebwerksinstandhaltung in Hamburg seine berufliche Laufbahn bei der Lufthansa.

In den Folgejahren durchlief er alle Führungsebenen sämtlicher Geschäftsbereiche der Technik, bis er am 1. November 1992 zum Leiter der Technischen Direktion und zum Generalbevollmächtigten der Technik ernannt wurde. Im Herbst 1990 absolvierte er indes das Executive Management Training am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Boston. Anfang der 1990er Jahre leitete Mayrhuber das Lufthansa-Sanierungsteam.

Dieser Restrukturierungsaufgabe folgte im Oktober 1994 die Berufung zum Vorsitzenden des Vorstandes der neugegründeten Lufthansa Technik AG, deren erfolgreiche Weiterentwicklung zum führenden globalen Dienstleister mit heute weltweit 25 Unternehmen er maßgeblich mitprägte. Diese Funktion nahm Mayrhuber bis zu seiner Berufung in den Konzernvorstand der Deutschen Lufthansa AG am 1. Januar 2001 wahr.

Am 1. April 2002 wurde er zusätzlich zum Stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden des Aviation-Konzerns bestellt. Am 18. Juni 2003 berief man Wolfgang Mayrhuber in der Nachfolge von Jürgen Weber zum Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Lufthansa AG in Köln. Er trug seither die Verantwortung für den Lufthansa-Aviation-Konzern mit den Geschäftsfeldern Passage, Logistik, Technik, Catering, Touristik und IT Services mit rund 90.000 Mitarbeitern weltweit.

In seiner Funktion an der Konzernspitze führte Mayrhuber weiterhin die Lufthansa Passage Airlines. Diese steht für hohe technische und fliegerische Kompetenz, anerkannten Service und ein weltweit einmaliges Streckennetz, das Lufthansa gemeinsam mit den Partnern der Star Alliance anbietet. In der Zeit zunehmender Billigflugangebote sah sich der Lufthansa-Chef einem wachsenden Konkurrenzdruck ausgesetzt, den er durch Allianzen mit anderen Fluggesellschaften entgegen trat.

Im Jahr 2004 nahm Mayrhuber eine harte Konkurrenzhaltung gegenüber den angeschlagenen nationalen Fluggesellschaften der Schweiz und Italiens ein: Die geplante Übernahme der Swiss International Air Lines wurde 2005 vollzogen. Im März 2005 wurde sein Vertrag bis zum 31. Dezember 2010 verlängert. 2006 wurde er Präsident des Verbandes Europäischer Fluggesellschaften AEA. Im selben Jahr erwarb die Lufthansa 9,99 % an der Fraport AG. Im selben Jahr wurde er zum Unternehmer des Jahres 2006 gewählt.

Zugleich erfolgte die Übernahme des Lufthansa-Anteils von 50% am Touristikkonzern Thomas Cook durch Karstadt-Quelle. 2007 kam es unter Mayrhuber zur Gründung einer Frachtfluggesellschaft mit der Post-Tochter DHL. Eine weitere Verlängerung seines Vorstand-Vertrages über den 31. Dezember 2010 hinaus schloss Mayrhuber auf der Lufthansa Hauptversammlung am 29. April 2008 aus. Am 22. September 2010 wurde Christoph Franz zum Nachfolger von Mayrhuber gewählt. Am 14. April 2010 wurde er weiter in den Verwaltungsrat der Schweizer Großbank UBS gewählt.

Privat ist Mayrhuber seit 1976 verheiratet und Vater von drei Kindern.


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Menschen und Marken

NameWolfgang Mayrhuber

Geboren am22.03.1947

SternzeichenWidder 21.03 - 20.04

GeburtsortWaizenkirchen (A).