Biografie

Ulla Schmidt

Die SPD-Politikerin und studierte Psychologin stellte ab Herbst 2002 die Bundesministerin für Gesundheit und Soziale Sicherung. Nach den vorgezogenen Neuwahlen und der Bildung der Großen Koalition aus SPD, CDU und CSU wurde Ulla Schmidt im Kainett der Bundeskanzlerin Angela Merkel im Herbst 2005 in ihrem Amt als Bundesministerin für Gesundheit bestätigt. Sie ist ferner Mitglied der IG Bergbau, Chemie und Energie, der Arbeiterwohlfahrt, des Kinderschutzbundes und des Arbeiter-Samariter-Bundes...

Die Bundesminister der Bundesrepublik Deutschland
Ulla Schmidt, geb. Radermacher, wurde am 13. Juni 1949 in Aachen geboren.

Sie besuchte bis 1968 das Städtische Einhardgymnasium in Aachen, das sie mit dem Abitur verließ. Ab 1976 studierte Ulla Schmidt Psychologie an der RWTH in Aachen sowie an der Pädagogischen Hochschule in Aachen für das Lehramt für Grund- und Hauptschule. Im Jahr 1974 machte sie ihren Hochschulabschluss und ihr Referendariaht im Studienseminar Aachen für Grund- und Hauptschule. 1976 legte sie das Zweite Staatsexamen ab. Von 1976 bis 1985 wurde Schmidt Lehrerin an der Schule für Lernbehinderte in Stolberg.

Im Jahr 1983 wurde sie Mitglied der SPD. In dieser Zeit studierte sie von 1980 bis 1984 zum Hochschulabschluss an der Fernuniversität Hagen für das Lehramt zur Rehabilitation lernbehinderter und erziehungsschwieriger Schülerinnen und Schüler. Politisch verdiente sie sich unter anderem als Mitglied des Unterbezirksvorstandes Aachen, als Mitglied im Parteirat der SPD, als Ratsfrau der Stadt Aachen, als wohnungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion in Aachen und als stellvertretende Vorsitzende des SPD-Unterbezirks Aachen-Stadt.

Von 1985 bis 1990 wurde sie Lehrerin an der Schule für Erziehungshilfe im Kreis Aachen, Bereich Integration. Indes wurde sie von 1980 bis 1990 Mitglied im örtlichen Personalrat, im Bezirkspersonalrat und im Hauptpersonalrat für Lehrerinnen und Lehrer an Sonderschulen beim Kultusministerium des Landes Nordrhein-Westfalen. Im Jahr 1990 wurde Ulla Schmidt Mitglied des Deutschen Bundestages.

Sie wurde darauf von 1991 bis 2002 Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes der SPD-Bundestagsfraktion, Vorsitzende der Querschnittsgruppe für die Gleichstellung von Frau und Mann der SPD-Bundestagsfraktion, stellvertretendes Mitglied im Ausschuss Familie, Senioren, Frauen und Jugend, stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Sozialordnung, stellvertretendes und später ordentliches Mitglied im Vermittlungsausschuss, Sprecherin der Projektgruppe "Familienpolitik im 21. Jahrhundert", Sprecherin der ad hoc Arbeitsgruppe "Sexuelle Gewalt gegen Kinder" und stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion für die Bereiche Arbeit und Soziales, Frauen, Familie und Senioren.

Am 18. Januar 2001 erfolgte ihre Ernennung zur Bundesministerin für Gesundheit. Am 22. Oktober 2002 wurde Schmidt erste Bundesministerin für Gesundheit und soziale Sicherung. In Folge der vorgezogenen Neuwahlen der rot-grünen Bundesregierung wurde Ulla Schmidt im Kabinett der Großen Koalition aus SPD, CDU und CSU unter Bundeskanzlerin Angela Merkel am 22. November 2005 zur Bundesministerin für Gesundheit ernannt.

Ulla Schmidt ist geschieden und Mutter einer Tochter.


Die Bundesminister der Bundesrepublik Deutschland
Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung:

Ulla Schmidt
Wilhelmstr. 49, 10117 Berlin
Fon: +49 (0)1888 / 441-0
Fax: +49(0)1888 / 441-4900

Mail: poststelle@bmgs.bund.de

NameUlla Schmidt

Geboren am13.05.1949

SternzeichenStier 21.04 - 21.05

GeburtsortAachen (D).