Biografie

Sergej Koroljow

Der sowjetische Ingenieur engagierte sich ab Beginn der 1930er Jahre in der Raketenforschung. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs stieg Sergej Koroljow zum Chefkonstrukteur des sowjetischen Raumfahrtprogramms auf. Im Wettlauf mit den USA realisierte er den Start des ersten Satelliten "Sputnik" (1957) und den ersten bemannten Raumflug mit Juri Gagarin (1961), um dann jedoch am Ziel des ersten bemannten Mondfluges zu scheitern...

Pioniere der Luft- und Raumfahrt
Sergej Pawlowitsch Koroljow wurde am 12. Januar 1907 in Schytomyr (oder Zhitomir) in der Ukraine geboren.

Nach der Schule studierte Koroljow an der Technischen Hochschule Moskau Ingenieurwesen. Im Anschluss an das Studium wurde er 1931 in das sowjetische Forschungsteam zur Entwicklung von Raketenantriebssystemen aufgenommen. 1933 führte das Team um Koroljow einen erfolgreichen Flugtest mit der ersten durch flüssigen Treibstoff angetriebenen Rakete durch.

Während der Stalinschen Säuberungen geriet Koroljow vorübergehend in Haft. Im Jahr 1944 wurde er rehabilitiert und erneut für die sowjetische Raumfahrtentwicklung tätig. Dort stieg er nach Ende des Zweiten Weltkriegs zum Chefkonstrukteur des sowjetischen Raumfahrtprogramms auf. Im Jahr 1957 konnte Koroljow den ersten sowjetischen Satelliten "Sputnik" erfolgreich in die Erdumlaufbahn lancieren.

Im Jahr 1961 realisierte er mit dem Kosmonauten Juri Gagarin den ersten bemannten Raumflug in der Geschichte der Menschheit. In der Folge beteiligte sich Koroljow an dem während des Kalten Krieges mit den USA ausgetragenen Wettlauf um den bemannten Mondflug. Er entwickelte dafür die Rakete N1, die jedoch ein Misserfolg wurde.

Sergei Koroljow starb am 14. Januar 1966 in Moskau. Da das sowjetische Raumfahrtprogramm als Militärgeheimnis galt, blieb der Ingenieur bis zum Ende des Kalten Krieges in der westlichen Welt weitgehend unbekannt.


Pioniere der Luft- und Raumfahrt

NameSergej Koroljow

Geboren am12.01.1907

SternzeichenSteinbock 22.12 - 20.01

GeburtsortSchytomyr (oder Zhitomir, Ukraine).

Verstorben am14.01.1966

TodesortMoskau (UdSSR).