Biografie

Robert F. Kennedy

NameRobert F. Kennedy

Geboren am20.11.1925

SternzeichenSchütze 23.11 - 21.12

GeburtsortBrookline, Mass. (USA).

Verstorben am06.06.1968

TodesortLos Angeles (USA)

Robert F. Kennedy

Der US-amerikanische Politiker und Jurist zählte zu den populärsten Vertretern des Kennedy-Clans. Ab 1960 leitete Robert F. Kennedy erfolgreich den Präsidentschaftswahlkampf seines Bruders John F. Kennedy. Als Justizminister von 1961 bis 1964 und Senator von New York 1964 bis 1968, erreichte er durch seinen Einsatz für die Rassengleichheit höchstes Ansehen. Nach dem Mord an seinem Bruder John trat er aufgrund von Differenzen mit dessen Nachfolger Lyndon B. Johnson als Justizminister zurück. 1968 war er aussichtsreichster Kandidat für das Amt der US-Präsidentschaft. Noch vor seiner Kandidatur wurde auch Robert F. Kennedy Opfer eines Mordanschlags. Mit seinem Tod und der Ermordung von Martin Luther King, nur zwei Monate davor, endete auch die kurze Blüte des liberalen Idealismus der 1960er Jahre...
Robert Francis Kennedy wurde am 20. Dezember 1925 in Brookline, Massachusetts, geboren.

Kennedy war das siebte Kind und der zweite Sohn des irischen Bankiers Joseph P. Kennedy. Aufgewachsen ist Robert in behüteten und überaus wohlhabenden Verhältnissen bei seinen Eltern. Nach dem Abschluss der High School meldete er sich, wie sein älterer Bruder John F. Kennedy, freiwillig zum Kriegsdienst des Zweiten Weltkrieges bei der Marine. Hier diente er von 1944 bis Kriegsende 1945. Als er in die USA zurückkehrte studierte er Rechtswissenschaften an der Harvard University und der University of Virginia, wo er auch 1951 seinen Abschluss machte. 1951/1952 wurde er im US-Justizministerium tätig. Kennedy wurde anschließend Untersuchungsrichter in Ausschüssen des Kongresses sowie des Senates.

Daneben wurde er Berater in zahlreichen Senatsausschüssen. Ab 1955 verdiente er sich als Anwalt beim Obersten Gerichtshof der USA. Ab 1960 verantwortete der Jurist den Wahlkampf seines Bruders John, gegen den Kandidaten der Republikaner, Richard Nixon, der erstmals in der US-Geschichte moderne Medien sowie ein TV-Duell beinhaltete. Der Texaner und Senator Lyndon B. Johnson wurde als Kandidat für die Vizepräsidentschaft vorgesehen. 1961 wurde sein Bruder John F. Kennedy zum 35. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika vereidigt und Robert Kennedy wurde im selben Jahr unter seiner Regierung zum Justizminister berufen. 1963 begann der Wahlkampf seines Bruders für eine weitere Amtszeit. Am 22. November besuchte John F. Kennedy Dallas, Texas. Bei der Fahrt mit einem offenen Auto durch die Stadt wurde er durch Schüsse in Kopf und Nacken tödlich verletzt.

Im Jahr 1964 legte Robert Kennedy nach Differenzen mit Lyndon B. Johnson das Amt des Justizministers nieder und wurde im selben Jahr zum Senator des Staates New York gewählt und vereidigt. In seiner Amtszeit als Senator erreiche er höchste Sympathie und politisches Ansehen. Ziel des liberalen Politikers war die Gleichberechtigung der Rassen und Religionen. Große Erfolge erzielte er in der Bürgerrechtsbewegung. Kennedy schuf das Rassentrennungsgesetz für öffentliche Verkehrsmittel ab. Unter der Präsidentschaft von Lyndon B. Johnson wurde auch Robert Kennedy, wie sein Bruder, entschiedener Gegner des amerikanischen Kriegseinsatzes in Vietnam. Er übte scharfe Kritik an der Vietnampolitik Johnsons und bemühte sich zugleich als Senator um die urbanen Ghettos sowie die sozial Schwachen.

Durch diese Haltung erreiche Kennedy weitere Zustimmung des Volkes und wurde, nach Schätzungen, als potentieller US-Präsident gehandelt. Als er sich im Jahr 1968 zum Präsidentschaftswahlkampf gegen Richard Nixon stellte, geriet er ins Fadenkreuz. Im Verlauf der Vorwahlen wurde er am 5. Juni 1968, im Anschluss an eine Rede im Ballsaal des Hotels Ambassador in Los Angeles, angeschossen und lebensgefährlich verletzt. Als Täter wurde der palästinensische Einwanderer Sirhan Bishara Sirhan noch am Tatort festgenommen.

Robert Francis Kennedy erlag am 6. Juni 1968, einen Tag später, im Good Samaritan Hospital am Wilshire Boulevard in Los Angeles seinen Verletzungen. Die Hintergründe dieser Tat blieben bis heute verborgen, was Verschwörungstheorien nährt. Der Täter beteuert seine Unschuld.

NameRobert F. Kennedy

Geboren am20.11.1925

SternzeichenSchütze 23.11 - 21.12

GeburtsortBrookline, Mass. (USA).

Verstorben am06.06.1968

TodesortLos Angeles (USA)

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