Biografie

Richard Strauss

NameRichard Strauss

Geboren am11.06.1864

SternzeichenZwillinge 22.05. - 21.06

GeburtsortMünchen (D).

Verstorben am08.09.1949

TodesortGarmisch-Partenkirchen (D).

Richard Strauss

Der Dirigent und Komponist gilt mit seinen Tondichtungen und Opernkompositionen als herausragender Repräsentant der deutschen Musik in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Erfolgreich war die Zusammenarbeit mit dem Lyriker Hugo von Hofmannsthal. Richard Strauss nahm durch seine kritische Haltung gegenüber dem Nationalsozialismus Nachteile für seine Karriere in Kauf, die ihm dennoch den internationalen Ruf des bedeutendsten Komponisten der deutschen Musikkultur seiner Zeit bescherte. Zu seinen populären Opernkompositionen gehören "Elektra" (1909), "Der Rosenkavalier" (1911) und "Arabella" (1933)...
Richard Strauss wurde am 11. Juni 1864 in München geboren.

Sein Vater war ein berühmtes Mitglied des bayerischen Hoforchesters. Nach der Schule nahm Strauss 1882 ein Studium der Philosophie und Ästhetik an der Universität München auf. Im Anschluss an sein Stegreif-Debüt als Dirigent von 1884, wurde das musikalische Genie ein Jahr später durch den berühmten Dirigenten Hans von Bülow entdeckt. Strauss erhielt nun in rascher Folge bis zur Jahrhundertwende mehrere Engagements als Kapellmeister und Musikdirektor in Meiningen, München, Weimar und Berlin. 1906 begann Hugo von Hofmannsthal die Zusammenarbeit mit dem Komponisten Richard Strauss, der seine Operntexte vertonte. Aus den Jahren 1909 bis 1912 stammen die Opern "Elektra", die Komödie "Der Rosenkavalier" sowie "Ariadne auf Naxos".

Im Jahr 1908 wurde er an der Spree zum Generalmusikdirektor ernannt. 1917 folgte die Berufung zum Professor für Komposition an der Berliner Akademie der Künste, wo Strauss bis 1920 lehrte. In der Zwischenzeit hatte man den Dirigenten 1919 zum Leiter der Wiener Staatsoper erhoben. Diese Funktion nahm er bis 1924 wahr. Außerdem trug er durch Gastauftritte in Europa und in den USA zu seinem internationalen Ruhm als Dirigent bei. 1922 wirkte Strauss als Dirigent an den Salzburger Festspielen, die er mitbegründet hatte. Ab 1925 arbeitete er als freischaffender Dirigent und Komponist in Wien und Garmisch-Partenkirchen. Nach dem Tod von Hofmannsthal wurde postum die lyrische Oper "Arabella" uraufgeführt, an der auch Richard Strauss mitgearbeitet hatte.

Nach der nationalsozialistischen Machtübernahme im Januar 1933 erhob man Strauss zum Präsidenten der Reichsmusikkammer, in der er sich zusammen mit dem Vizepräsidenten Wilhelm Furtwängler engagierte. Wie dieser ließ auch Strauss eine kritische Distanz zum nationalsozialistischen Regime dabei jedoch nicht vermissen. Sein mutiger Einsatz für den jüdischen Librettisten Stefan Zweig setzte seiner Karriere im Hitler-Deutschland 1935 ein abruptes Ende. 1943 wurde ihm die Ausreise in die Schweiz verboten. Nach Kriegsende wurde Strauss im Entnazifizierungsverfahren als "entlastet" eingestuft. Die wenigen Jahre bis zu seinem Tod verbrachte er zunächst in der Schweiz, dann in Garmisch-Partenkirchen.

Strauss schuf über ein Dutzend Opern, zu denen etwa "Elektra" (1909), "Der Rosenkavalier" (1911) und "Arabella" (1933) zählen. Hinzu kamen 10 sinfonische Dichtungen wie "Don Juan" (1889) und "Macbeth" (1888/90) sowie zahlreiche andere Musikkompositionen. Seine Werke machten den Künstler zum international gefeierten Komponisten.

Richard Strauss starb am 8. September 1949 in Garmisch-Partenkirchen.

NameRichard Strauss

Geboren am11.06.1864

SternzeichenZwillinge 22.05. - 21.06

GeburtsortMünchen (D).

Verstorben am08.09.1949

TodesortGarmisch-Partenkirchen (D).

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