Mario Adorf
Name:Mario Adorf
Geboren am:08.09.1930
SternzeichenJungfrau 24.08 -23.09
Geburtsort:Zürich (CH).
Verstorben am:08.04.2026
Todesort:Paris (F).
Adorf hatte seinen Vater nur ein einziges Mal in seinem Leben gesehen. Er wurde von seiner Mutter in der Eifel aufgezogen und wuchs zum Teil auch in einem katholischen Waisenhaus auf. Aus den Erfahrungen des Waisenhauses heraus entstand sein Bekenntnis: "Ich bin antireligiös und antipolitisch, ich glaube nicht an Machtspiele und nicht an einen persönlichen Gott." Er wollte Lehrer werden und studierte ab 1950 Germanistik und Philosophie. Bald brach er sein Studium ab, denn über die Studentenbühne war Adorf inzwischen zum Schauspielhaus nach Zürich gekommen. Dort hatte er erste Statistenrollen und Regieassistenzen. In der Zeit von 1953 bis 1955 besuchte Adorf die Otto-Falckenberg-Schule in München. Danach war er für sieben Jahre, bis 1962, Ensemblemitglied der Münchner Kammerspiele. Dort wurde er geprägt von dem Schauspieler Friedrich Domin und dem Regisseur Fritz Kortner. 1954 hatte Adorf seinen ersten großen Auftritt in dem Film "08/15". 1957 erhielt er den Bundesfilmpreis für seine Rolle in "Nachts, wenn der Teufel kam". 1958 erhielt er den Preis der deutschen Filmkritik und erneut den Bundesfilmpreis für "Der Arzt von Stalingrad".
Bundesfilmpreis: Filmband in Gold (Bester Nachwuchsdarsteller) Nachts, wenn der Teufel kam
1958
Preis der Deutschen Filmkritik (Bester Darsteller) Nachts, wenn der Teufel kam
1974
Ernst-Lubitsch-Preis
1978
Bambi (Beliebtester Schauspieler des Jahres)
1979:
Großer Hersfeld-Preis
1982
Bundesfilmpreis: Filmband in Silber
1986
Deutscher Darstellerpreis (Bester Darsteller) Via Mala
1992
Goldene Kamera für künstlerische Gesamtleistung
1992
Bundesfilmpreis: Filmband in Gold
1993
Bundesverdienstkreuz
1993
Telestar, Der große Bellheim
1994
Goldene Kamera, Der große Bellheim
1994
Adolf-Grimme-Preis in Gold, Der große Bellheim
1995
Romy Platin-Romy
1996
Goldenes Schlitzohr
1996
Bayerischer Fernsehpreis mit Günter Strack und Heinz Hoenig, Der Schattenmann
1996
Carl-Zuckmayer-Medaille
1997
Karl-Valentin-Orden
1997
DIVA-Award
2000
Bayerischer Filmpreis: Ehrenpreis für sein Lebenswerk
2001
Großes Bundesverdienstkreuz
2001
Ehrenbürgerschaft der Stadt Mayen/(Eifel)
2003
Bayerischer Verdienstorden
2003
Siegfried-Lowitz-Preis
2003
Goldener Ochse - Ehrenpreis des Filmkunstfestes Mecklenburg-Vorpommern
2004
Deutscher Filmpreis: Filmpreis in Gold als Ehrenpreis für herausragende Verdienste um den deutschen Film
2005
Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz
2005
Filmfest München: CineMerit Award
2006
Bambi (Kategorie Kultur)
2009
Orden wider den tierischen Ernst
2010
Stern auf dem Boulevard der Stars in Berlin
2010
Ehrendoktorwürde der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
2012
Goldene Kamera für sein Lebenswerk
2012
Berlin & Beyond Film Festival: Auszeichnung für sein Lebenswerk
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