Biografie

Kevin Kuranyi

Der deutsch-brasilianische Fußballspieler avancierte als Stürmer des VfB Stuttgart unter Trainer Felix Magath zum Star-Spieler der Bundesliga. Zur Saison 2005/2006 wechselte er zum FC Schalke 04. 2005 gewann er mit Schalke den Ligapokal. Er ist ein vielseitiger Spieler, der durch seine Schnelligkeit und seine Torgefahr zu den Stärken der Nationalmannschaft zählt. Von 2003 bis 2008 war er in der DFB-Auswahl, wurde er jedoch zur WM 2006 nicht nominiert. 2007 lief Kuranyi im Freundschaftsspiel gegen Dänemark in Duisburg erstmals als Spielführer der deutschen Nationalmannschaft auf. 2010 gab er seinen Wechsel zum russischen Klub FK Dynamo Moskau bekannt...

Die DFB Nationalmannschaft 2006
Kevin Kuranyi wurde am 2. März 1982 in Rio de Janeiro geboren.

Kuranyi stammt aus einer multikulturellen Familie. Seine Mutter stammt aus Panama, sein Vater ist ein in Frankreich geborener Deutscher. Seine Großeltern stammen aus Ungarn und Norwegen. Er besitzt die Staatsangehörigkeiten von Brasilien, Deutschland und Panama. Aufgewachsen ist er in Rio de Janeiro, wo er die Schule besuchte und seine Leidenschaft zum Fußball fand. Seine Spielerkarriere begann er in seiner Heimatstadt beim Jugendvereins-Team von Serrano FC Pertopolis und später bei Sporting San Miguelito.

Im Jahr 1997, im Alter von 15 Jahren, zog Kuranyi nach Deutschland, wo sich die Familie in Stuttgart niederließ. Kuranyi wurde im selben Jahr Mitglied des VfB Stuttgart. In der Saison 2000/01 spielte Kuranyi im Mittelfeld des VfB Stuttgart A. Hier entwickelte er sich zum beeinflussenden und sicheren Spielmacher. Kevin Kuranyi wechselte in der Saison 2001/02 in die Regionalliga Süd des VfB und noch in der laufenden Saison unter Trainer Felix Magath als Stürmer mit dem VfB Stuttgart in die Bundesliga.

Sein Durchsetzungsvermögen, welches er auch in der Champions League gegen Vereine wie Manchester United oder Glasgow Rangers unter Beweis stellte, verhalf dem Stuttgarter in der Saison 2002/03 zum Durchbruch als Star-Spieler in der Bundesliga. Sein Debüt in der Nationalelf feierte er am 29. März 2003 beim Qualifikationsspiel zur EURO 2004 gegen Litauen in Nürnberg, wo er von Bundestrainer Rudi Völler für den ehemaligen Stuttgarter Stürmer Fredi Bobic eingewechselt wurde.

Kuranyi entwickelte sich neben Gerald Asamoah zum gefährlichen Angriffspieler. 2003 wurde der Stürmer mit dem VfB Stuttgart Deutscher Vize-Meister. Kuranyi nahm mit der Deutschen Nationalmannschaft an der Europameisterschaft 2004 in Portugal teil. Er wurde ein vielseitiger Spieler, der durch seine Schnelligkeit und seine Torgefahr zu den größten Stärken der Nationalmannschaft zählt. Dennoch wurde Kuranyi von Bundestrainer Jürgen Klinsmann nicht in Team der Nationalmannschaft zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 berufen.

Am 7. Februar 2007 gab Kevin Kuranyi beim 3:1-Sieg gegen die Schweiz sein Comeback in der DFB-Auswahl, und traf sogleich zum 1:0. Beim 2:1-Sieg im EM-Qualifikationsspiel gegen Tschechien am 24. März 2007 erzielte Kuranyi beide Tore für die Deutsche Nationalmannschaft. Am 28. März 2007 lief Kuranyi im Freundschaftsspiel gegen Dänemark in Duisburg erstmals als Spielführer des deutschen Teams auf. 2008 trat er aus der DFB-Elf aus. Anfang Mai 2010 gab er seinen Wechsel zum russischen Klub FK Dynamo Moskau bekannt. Kurányis Vertrag mit dem FC Schalke 04 lief noch bis zum 30. Juni 2010.


Die DFB Nationalmannschaft 2006

NameKevin Kuranyi

Geboren am02.03.1982

SternzeichenFische 20.02 - 20.03

GeburtsortRio de Janeiro (BR).