Biografie

Joan Martí Alanís

NameJoan Martí Alanís

Geboren am29.11.1928

SternzeichenSchütze 23.11 - 21.12

GeburtsortMila, Tarragona (ES).

Verstorben am11.10.2009

TodesortBarcelona (ES).

Joan Martí Alanís

Der katholische Priester und diplomierte Humanist stellte von 1971 bis 2003 den Bischof des nordostspanischen Seo de Urgel. Mit dieser Funktion verband sich für Joan Martí Alanís automatisch die Ko-Prinzregentschaft über das Fürstentum Andorra, die der spanische Kirchenfunktionär jedoch von einem Stellvertreter wahrnehmen ließ. Er war wesentlich beteiligt an der Einrichtung eines modernen Rechtsstaates in Andorra. Alanís hatte in der Spanischen Bischofskonferenz (CEE) den Vorsitz der Bischöflichen Kommission für Migration (1984–1987) und der Bischöflichen Kommission für Sozialmedien (1987–1993) inne. Er war zudem von 1978 bis 1984 Mitglied des Executive Committee sowie später Mitglied der Bischöflichen Kommission für die Missionen. Zwischen 1989 und 1999 gehörte er dem Päpstlichen Rat für die Sozialen Kommunikationsmittel an...
Joan Martí Alanís wurde am 29. November 1928 im spanischen Mila bei Tarragona geboren.

Nach dem Besuch der Schule absolvierte Martí Alanís zunächst eine Priesterausbildung im katholischen Seminar von Taragona. 1951 empfing er seine Priesterweihe. Im Anschluss daran nahm er humanistische und klassische Sprachstudien an der Universität Salamanca auf, die er mit dem Diplom abschloss. 1956 wurde Martí Alanís zum Pfarrer für die Montblanch-Gemeinde in Tarragona berufen, für die er ein Jahrzehnt tätig war. Ab 1966 nahm er die Leitung der Diözesan-Schule "San Pablo" in Tarragona wahr. 1969 berief man Martí Alanís zum Episkopalvikar: Er war als solcher für den Unterricht und die Lehre von Glaubensfragen zuständig.

Im Jahr 1971 wurde Martí Alanís zum Bischof von Seo de Urgel in der nordostspanischen Provinz Lérida erhoben. Mit dem hohen Amt verbindet sich automatisch die Funktion eines Ko-Prinzen von Andorra. Der Bischof ließ die spanische Ko-Prinzregentschaft über Andorra durch seinen Vertreter, Nemesi Marques Oste, wahrnehmen. Die französische Teilhabe an der Regierungsgewalt über das Fürstentum obliegt dem jeweiligen französischen Staatspräsidenten der sie wiederum auf seinen Berater Frédéric de Saint-Sernin übertragen hatte. In den Jahren 1978 bis 1984 war Martí Alanís Mitglied des Exekutivkomitees der Spanischen Bischofskonferenz. Im Anschluss daran leitete er bis 1987 die Episkopal-Kommission für Migrationfragen.

Im Jahr 1987 wurde Martí Alanís zum Präsidenten der Episkopal-Kommission für Soziale Kommunikation nominiert. Diese Funktion übte er bis 1993 aus. Der katholische Kirchenfunktionär wurde 1989 mit dem Großen Kreuz des Ordens von "Isabel la Católica" ausgezeichnet. Er wurde Ehrenmitglied der Kunstakademie "Sant Jordi" von Barcelona. Zwischen 1989 und 1999 gehörte er dem Päpstlichen Rat für die Sozialen Kommunikationsmittel an. 2003 endete seine Amtszeit. Bischof Joan Martí Alanís lebt im spanischen Seo de Urgel.

Joan Martí Alanís starb am 11. Oktober 2009 in Barcelona.


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NameJoan Martí Alanís

Geboren am29.11.1928

SternzeichenSchütze 23.11 - 21.12

GeburtsortMila, Tarragona (ES).

Verstorben am11.10.2009

TodesortBarcelona (ES).

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