Biografie

Jesse Owens

NameJesse Owens

Geboren am12.09.1913

SternzeichenJungfrau 24.08 -23.09

GeburtsortDanville, Alabama (USA)

Verstorben am31.03.1980

TodesortTucson, Arizona (USA)

Jesse Owens

Der US-amerikanische Sportler avancierte als Sieger von vier Goldmedaillen bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin (100 m, 200 m, 4x 400 m und Weitsprung) zu einem der populärsten Sportler des 20. Jahrhunderts. In nur zwei Jahren (1935 und 1936) erwarb sich der Sprinter, Hürdenläufer und Weitspringer als Leichtathlet legendären Ruhm. Der 25. Mai 1935 ging als "Tag der Tage" (US-Slogan "day of the days") in die Sportgeschichte ein, als Jessie Owens bei den Studentenwettkämpfen in Ann Arbor, Michigan, innerhalb von 45 Minuten fünf Weltrekorde aufstellte; einen weiteren Weltrekord stellte er ein. Owens verband in seiner Karriere in einzigartiger Weise Kraft mit sportlicher Eleganz. Seine Weltbestzeit von 10,2 Sekunden im 100 Meter Sprint war rund zwanzig Jahre lang unerreicht; sein Weitsprung-Weltrekord von 8,13 m bestand 25 Jahre...
Jesse Owens wurde mit bürgerlichem Namen James Cleveland "J.C." Owens als Sohn eines Baumwollpflückers am 12. September 1913 in Danville im US-amerikanischen Bundesstaat Alabama geboren.

Owens zog mit seiner Familie nach Cleveland. Seine Lauftalente wurden von seinem Lehrer entdeckt, der ihn auch förderte und trainierte. Schon früh verbuchte Owens einige Siege bei 60 und 100 Yards Läufen, die seine Stärken in dieser Disziplin dokumentierten. Nach der Schulzeit begann er an der Ohio State University in Columbus Pädagogik zu studieren. Nebenbei verdiente er sich sein Geld zum Lebensunterhalt. An der High School überraschte Jesse Owens mit hervorragenden Weiten im Weitsprung und mit guten Zeiten in den Kurzdistanzen über 100 und 220 Yards. Er wurde Mitglied in der Leichtathletik-Mannschaft der Universität. Bereits früher zeigte der Ausnahmeathlet seine sportlichen Qualitäten.

Im Jahr 1933 zog er bei Schülermeisterschaften in Chicago mit den beiden Weltrekordinhabern Frank Wykoff und Daniel Joubert über 100 Yards gleich, die Owens in ebenfalls 9,4 Sekunden schaffte – allerdings inoffiziell. Im selben Jahr verpasste er den bestehenden Weltrekord über 220 Yards in der Zeit von 20,6 Sekunden um nur 0,1 Sekunden. In der anderen von Owens favorisierten leichtathletischen Disziplin, dem Weitsprung, schaffte er es im Jahr 1934, mit einer Weite von 7,81 Metern, an die Spitze der Jahresweltbestenliste vorzurücken. Oftmals startete Jesse Owens an einem Wettbewerb im Sprint und im Weitsprung gleichzeitig. 1935 reichte Owens in einem Wettbewerb in De Moines mit seiner Weite von 7,97 Metern bis auf einen Zentimeter an den bestehenden Weltrekord von Nambu heran.

Kurze Zeit später sollte er ihn mit einer sensationellen Weite mehr als deutlich überbieten. Owens stellte am 25. Mai 1935 in Ann Arbor, Michigan innerhalb von 45 Minuten fünf neue Weltrekorde auf; einen weiteren Weltrekord stellte er ein – das war selbst Weltrekord. Um 15:15 Uhr egalisierte er mit 9,4 Sekunden den bisherigen Weltrekord über 100 Yard (91,44 m). Um 15:25 Uhr sprang er die Weltrekordweite von 8,13 m. Owens gesprungene 8,13 Meter bedeuteten ein Fabelweltrekord, der über 25 Jahre ungeschlagen blieb. Erst im Jahr 1960 sprang Ralph Boston weiter. Um 15:45 Uhr siegte er im Lauf über 220 Yard (201 m) mit 20,3 Sekunden, wobei er den Weltrekord um 0,3 Sekunden verbesserte. Gleichzeitig wurde diese Zeit als Verbesserung des Weltrekords über die kürzere 200-Meter-Strecke anerkannt. Um 16:00 Uhr brach er mit 22,6 Sekunden als erster Läufer die 23-Sekunden-Marke auf der 220-Yard-Hürden-Strecke.

Auch diese Zeit wurde als Weltrekord über die 200-Meter-Strecke anerkannt. Noch im selben Jahr, 1935, wurde Jesse Owens im 100 Meter Lauf und im Weitsprung von Eulace Peacock geschlagen, der als zweiter Leichtathlet eine 8-Meter-Bestweite hinlegte. Im Jahr darauf nahm Owens an den Olympischen Sommerspielen in Deutschland teil. Dort gewann er seine beiden Einzelrennen über 100 und 200 Meter souverän. In der Königsdisziplin der Sprinter, der 100 Meter Strecke, stellte er mit seiner Zeit von 10,3 Sekunden den bisherigen olympischen Rekord ein. Über die 200 Meter Distanz lief er neuen Weltrekord in 20,7 Sekunden. In der 4 x 100 Meter Staffel schaffte er mit dem Team nicht nur die dritte olympische Goldmedaille, sondern auch die Weltrekordzeit von 39,8 Sekunden.

Im Weitsprung schaffte er eine Weite von 8,06 Metern, was gleichfalls olympisches Gold bedeutete. Nach der erfolgreichen Olympiateilnahme in Berlin beteiligte sich Jesse Owens noch an einigen Wettbewerben in Europa. Das Idol ganzer Sportgenerationen entwickelte später Leichtathletikprogramme für jugendliche Nachwuchssportler. Nach dem Zweiten Weltkrieg rief er ein Public-Relations-Unternehmen ins Leben. 1976 ehrte ihn der amerikanische Präsident Henry Ford mit der Friedensmedaille der USA.

Jesse Owens starb am 31. März 1980 in Tuscon, im US-amerikanischen Bundesstaat Arizona.

NameJesse Owens

Geboren am12.09.1913

SternzeichenJungfrau 24.08 -23.09

GeburtsortDanville, Alabama (USA)

Verstorben am31.03.1980

TodesortTucson, Arizona (USA)

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