Biografie

Janis Joplin

Die US-amerikanische Musikerin galt als eine der besten weißen Blues-Sängerinnen der Welt. Fasziniert vom freien Lebensstil der Hippies zog Janis Joplin nach San Francisco, wo sie zur Ikone aufstieg. Ihr exzessives Leben und ihr früher Tod führten dazu, dass sie, wie Jimi Hendrix und Jim Morrison, zu einer Legende der Rockmusik wurde. Alle drei prägten den Lebensstil "Sex, Drugs and Rock'n'Roll" und "Live fast, love hard, die young". Zu ihren bekanntesten Titeln gehören "Down on Me", "Me and Bobby McGee" und "Cry Baby"...

Die Studenten- und Protestbewegung von 1966-1975: Vordenker, Aktivisten, Idole
Janis Joplin wurde am 19. Januar 1943 in Port Arthur, Texas, USA, als Tochter eines Direktors der Texaco-Ölgesellschaft geboren.

In der Schule wurde Joplin durch ihre Unangepasstheit schnell zur Außenseiterin, was ihr zu schaffen machte. Sie vernachlässigte die Schule und schloss sich den sogenannten Beatniks an. Hier fand sie Gleichgesinnte und begann zu trinken. Joplin entdeckte ihre Liebe zum Blues und ging mit 19 Jahren nach Venice bei Los Angeles. Hier nahm sie Drogen und praktizierte freie Liebe. Nach vielen Exzessen und der Erkenntnis, dass es so nicht weitergehen konnte, kehrte sie 1965 zu ihren Eltern zurück. Sie versuchte es mit dem College, brach es aber nach einem Jahr ab und ging nach San Francisco. Der Stadtteil Haight Ashbury wurde das Zentrum der aufkommenden Hippie-Bewegung und Joplin war mitten drin.

Sie wurde Leadsängerin der Gruppe "Big Brother & The Holding Company", die 1967 beim legendären "Monterey Pop Festival" den Durchbruch schaffte. Joplin stieg zur Ikone der Hippies auf und sogar Paul McCartney besuchte eines ihrer Konzerte. 1968 kam die LP "Cheap Thrills" in den Handel. Darin waren Hits wie "Down on Me" und "Catch Me Daddy" enthalten. Die Platte erreichte Gold-Status. Dennoch trennte sich Joplin von der Band und gründete die "Kozmic Blues Band", die später zur "The Full Tilt Boogie Band" wurde. Ihr erstes Soloalbum "I Got Dem Ol'kozmic Blues Again Mama!" erschien 1969 und wurde ein Riesenerfolg. Die Popularität führte Joplin aber in eine Sackgasse aus Alkohol- und Rauschgiftsucht. 1969 gab sie in Frankfurt ihr einziges Deutschland-Konzert und im selben Jahr rockte sie auf dem legendären Woodstock-Festival.

Immer stärker wurden jedoch die Drogenprobleme der Musikerin, bis sie schließlich heroinabhängig war. Ihr kurzes Leben endete am 4. Oktober 1970 in einem Hotelzimmer in Hollywood: Mit nur 27 Jahren starb Janis Joplin an einer Überdosis Heroin. Joplin war gerade an der Arbeit zu ihrem Album "Pearl" gewesen, welches 1971 posthum veröffentlicht wurde und Hits wie "Me and Bobby McGee", "Move Over" und "Cry Baby" enthielt. Joplins Leben entwickelte sich im Nachhinein zum Mythos und wurde 1979 mit Bette Midler in der Hauptrolle verfilmt. 1993 wurde Joplin in die "Rock´n´Roll Hall of Fame" aufgenommen.


Die Studenten- und Protestbewegung von 1966-1975: Vordenker, Aktivisten, Idole

1967 - Bid Brother and the Holding Company
1968 - Cheap Thrills
1969 - I Got Dem Ol'kozmic Blues Again Mama!
1971 - Pearl

plus diverse Live-und Best-of-Zusammenschnitte

NameJanis Joplin

Geboren am19.01.1943

SternzeichenSteinbock 22.12 - 20.01

GeburtsortPort Arthur (Texas, USA).

Verstorben am04.10.1970

TodesortHollywood (USA).