Biografie

Helmut Rahn

NameHelmut Rahn

Geboren am16.08.1929

SternzeichenLöwe 23.07 - 23.08

GeburtsortEssen-Katernberg (D).

Verstorben am13.08.2003

TodesortEssen (D).

Helmut Rahn

Der deutsche Fußballspieler begründete als "Held von Bern" mit seinem WM-Siegestreffer zum 3:2 in der Finalbegegnung 1954 von Deutschland gegen Ungarn das "Wunder von Bern". Über diesen sportlichen Erfolg hinaus sorgte die gewonnene Fußball-Weltmeisterschaft auch für ein neues deutsches Selbstbewusstsein, das ihn auch zu einem der populärsten Spieler machte. Helmut Rahn hatte als Rechtsaußen 40 Länderspiele bestritten und dabei 21 Tore erzielt. Mit dem Verein "Rot-Weiß Essen" gewann er 1953 den DFB-Pokal und wurde 1955 Deutscher Meister...
Helmut Rahn wurde am 16. August 1929 in Essen-Katernberg geboren.

Nach Abschluss der Schule absolvierte Rahn eine Ausbildung zum Elektriker. Von 1938 bis 1946 spielte er für Altenessen 12. Er startete seine Fußball-Karriere 1946 beim Landesliga-Club Oelde 1909, für den er 52 Tore erzielte. Über die Sportfreunde Katernberg kam er im Jahr 1951 zum Verein "Rot-Weiß Essen". Im selben Jahr, 1951, wurde er von Bundestrainer Sepp Herberger in die Nationalmannschaft berufen. Insgesamt hatte der Rechtsaußen-Spieler 40 Länderspiele bestritten und dabei 21 Tore erzielt. Ein Angebot zum "Racing Club Buenos Aires" zu wechseln lehnte er im Jahr 1952 ab. Mit seinem Verein "Rot-Weiß Essen" gewann er 1953 den DFB-Pokal und wurde 1955 Deutscher Meister.

Rahn hatte beim Fußball-Weltmeisterschafts-Finale in Bern am 4. Juli 1954, bei dem die Elf von Sepp Herberger mit 0:2 in Rückstand geraten waren, nach dem Anschlusstreffer von Max Morlock den Ausgleichstreffer und das Sieges-Tor zum Sensationssieg erzielt. Mit der Radio-Live-Reportage von Herbert Zimmermann aus Bern gingen die legenderen Worte "Aus dem Hintergrund müsste Rahn schießen, Rahn schießt - Tor, Tor, Tor... Deutschland ist Weltmeister" um die ganze Welt. Damit wurde Rahn nicht nur einer der ersten Star-Spieler, sondern er bescherte der jungen Bundesrepublik, die sich noch in der nachkriegsgezeichneten Sündenrolle befand, ein neues Selbstbewusstsein. Das Ereignis ging als "Wunder von Bern" in die Geschichte ein.

Nach einem Gastspiel beim 1. FC Köln und in der niederländischen Ehrendivision beim SV Enschede, gab Rahn 1963 in der neugegründeten Deutschen Bundesliga ein überraschendes Comeback beim "Meidericher SV", dem heutigen MSV Duisburg, mit dem er in der Gründungssaison Vizemeister wurde. Rahn beendete seine Karriere im Jahr 1965 wegen einer Knieverletzung. Danach hatte er sich aus dem öffentlichen Leben zurückgezogen.

Nach langer Krankheit starb Helmut Rahn am 13. August 2003 im Alter von 73 Jahren in seinem Haus in Essen.
Stationen als Vereinsspieler

1938–1946 - Altenessen 12

1946–1950 - SC Oelde 1909

1950–1951 - Sportfreunde Katernberg

1951–1959 - Rot-Weiss Essen

1959–1960 - 1. FC Köln

1960–1963 - SC Enschede

1963–1965 - Meidericher SV


Erfolge

1953 - DFB-Pokal-Sieger

1954 - Weltmeister

1955 - Deutscher Meister

1964 - Deutscher Vize-Meister

NameHelmut Rahn

Geboren am16.08.1929

SternzeichenLöwe 23.07 - 23.08

GeburtsortEssen-Katernberg (D).

Verstorben am13.08.2003

TodesortEssen (D).

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