Biografie

Glenn Miller

Der US-amerikanische Komponist und Schauspieler zählt zu den populärsten Jazzmusikern; als zentraler und stilprägender Künstler der Swing-Ära war er auch einer der erfolgreichsten Musiker. Glenn Miller schuf weltweit bekannte Titel wie "Moonlight Serenade", "In the Mood" oder "American Patrol". Als Big-Band-Leader und Arrangeur entwickelte der Posaunist zum Ende der 1930er Jahre mit seiner "Glenn Miller Band" den typischen "Miller Sound", bei dem unter vier Saxophonen die Klarinette leitendes Instrument wurde. Als wegweisender Protagonist dieser Stilistik hatte Miller nachhaltigen Einfluss auf folgende Generationen. 1942 wude Miller die erste goldene Schallplatte der Musikgeschichte verliehen; er erhielt sie für "Chattanooga Choo Choo". Zwischen 1940 und 1943 landete er über vierzig Top-Ten-Hits in den neu gegründeten Charts. Postum wurde 1953 sein Leben mit James Stewart in der Hauptrolle verfilmt...
Alton Glenn Miller wurde am 01. März 1904 in Clarinda, Iowa, geboren.

Aufgewachsen ist er in bürgerlichen Verhältnissen. 1915 zogen seine Eltern mit ihm nach Grant City, Missouri und 1918 erneut nach Fort Morgan, wo Miller die High-School besuchte. Miller entdeckte die Posaune für sich und spielte im heimischen Musikverein sowie im High-School Orchester. Daneben trat er 191 Spieler der Schul-Footballmannschaft "Maroon" bei, die 1920 die "Northern Colorado Football Conference" gewinnen konnte. Nach dem Abschluss der High-School im Jahr 1921 studierte Miller an der University of Colorado. Von 1926 bis 1927 spielte er als Posaunist bei der "B. Pollack Band" und von 1928 bis 1929 bei P. Ash.

Im Jahr 1928 heiratete er seine Frau Hellen. In den Jahren 1929 bis 1937 spielte Miller als unabhängiger Posaunist unter anderem bei den "Dorsey Brothers" und bei "Ray Noble", wo er den für sein Orchester typischen Sound fand und vollendete. Zu dieser Zeit entstanden mit Glenn Miller auch zahlreiche Studioaufnahmen und Auftritte in Tanzbands, die ihm weitere Popularität einbrachten. 1937 gründete er die anfangs noch erfolglose Band "Glenn Miller". Ab 1939 erhielt er erste Auftritte bei Live-Übertragungen im Radio und feierte damit auch seinen internationalen Durchbruch. Seine ersten Hits aus dieser Zeit waren Stücke wie "Little Brown Jug", "Sunrise Serenade" oder die legendäre "Moonlight Serenade", sowie "Tuxedo Junction" und "Pennsylvania 6-5000".

Kurz darauf feierte er mit "In the Mood" seinen größten Erfolg. Für seinen Titel "Chattanooga Choo Choo" wurde ihm 1942 die erste goldene Schallplatte überhaupt überreicht. Das Stück spielte er auch mit seinem Orchester in dem Revuefilm "Adoptiertes Glück" aus dem Jahr 1941, in dem Miller sein Debüt als Schauspieler gab. Nach dieser Komödie wirkte er mit seiner Band in "Orchestra Wives" mit. Zwischen 1940 und 1943 landete er über vierzig Top-Ten-Hits in den neu gegründeten Charts. Unterdessen waren die USA in den Zweiten Weltkrieg eingetreten. Im September 1942 löste er seine Band auf und meldete sich freiwillig zum Kriegsdienst bei der Luftwaffe. In der Armee leitete er das "Army Air Force Orchestra".

Glenn Miller starb am 15. Dezember 1944 bei einem Flugzeugabsturz über dem Ärmelkanal. Postum wurde sein Leben unter dem Titel "Die Glenn Miller Story" mit James Stewart in der Hauptrolle verfilmt.

NameGlenn Miller

Geboren am01.03.1904

SternzeichenFische 20.02 - 20.03

GeburtsortClarinda, Iowa (USA).

Verstorben am15.12.1944

TodesortÄrmelkanal

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