Biografie

Gerhard Berger

Der Österreicher zählte ab Mitte der 1980er Jahre zu den erfolgreichsten Rennfahrern in der Formel1. Von 1987 bis 1989 und 1993 bis 1995 startete er für die Scuderia Ferrari; 1990 bis 1992 mit Honda McLaren neben Ayrton Senna. Zu seinen größten Erfolgen gehört dreimal der dritte Rang in der Weltmeisterbewertung der Fahrer. Gerhard Berger fuhr insgesamt 210 Grand-Prix-Rennen, von denen er zehn gewann und 48 Podestplätze belegte. Berger sammelte während seiner Formel-1-Rennen 385 Grand-Prix-Punkte. 13 mal startete er von der Pole-Position. Nach seinem Rücktritt 1997 wurde er von 2000 bis 2003 Motorsportdirektor bei BMW Williams, um von 2006 bis 2008 als Teammanager des Rennstalls Toro Rosso in den Rennzirkus zurückzukehren. Darüber hinaus ist er Mehrheitseigentümer des österreichischen Logistik-Unternehmens Berger...
Gerhard Berger wurde als Sohn des Spediteurs Johann Berger am 27. August 1959 im österreichischen Wörgl in Tirol geboren.

Berger machte nach seinem Schulabschluss eine Lehre als Kraftfahrzeugmechaniker. 1978 gab er sein Debüt als Rennfahrer. Es folgte die Teilnahme am Internationalen Alfasud-Cup. Mit einem BMW nahm er an der Europameisterschaft für Tourenwagen teil. Seine Laufbahn als Rennfahrer führte ihn zur Formel 3. Am 19. August 1984 wechselte Gerhard Berger in die Königsklasse des Automobil-Rennsports, in die Formel 1. Ab diesem Jahr, 1984, fuhr er für das deutsche ATS-Team sein erstes Formel-1-Rennen. Im Jahr darauf fuhr er in diesem Klassement auf einem Arrows-BMW.

Gerhard Berger absolvierte alle 16 Grand-Prix-Rennen und konnte seien ersten Weltmeisterzähler holen. Im Jahr darauf, 1986, fuhr er bei Benetton-BMW unter Vertrag. Dort konnte er den größten Erfolg seiner Karriere erzielen: Beim Großen Preis von Imola fuhr er den dritten Platz heraus. Danach vollzog Berger abermals einen Rennstallwechsel. Ab 1987 startete er für Ferrari. Es wurde mit zwei Siegen seine erfolgreichste Saison. In der Weltmeisterschaftswertung der Fahrer kam er auf Rang fünf. Im Jahr darauf steigerte sich der Rennfahrer weiter.

In der WM-Fahrerwertung belegte er hinter dem brasilianischen Piloten Ayrton Senna und dem Franzosen Alain Prost den dritten Platz. 1989 verunglückte Berger beim Großen Preis von Imola schwer. Er erlitt dabei Brandverletzungen an den Händen. Innerhalb von drei Jahren konnte Gerhard Berger vier Grand-Prix-Siege vorweisen. Im Jahr 1990 fuhr der Österreicher unter Vertrag von McLaren, damit wurde er ein Teamgefährte des berühmten Ayrton Senna. In dieser Saison konnte Berger weiterhin seine Leistung halten und schnitt als Dritter in der Weltmeisterwertung ab.

Nach nur drei Rennsaisons verließ Berger das McLaren-Team und wechselte wieder zu Ferrari. In der Saison von 1994 war er ebenso erfolgreich wie im Jahr 1990 und belegte Platz Drei in der Weltmeisterschaftswertung der Fahrer. Vor ihm lagen der deutsche Pilot Michael Schumacher und der Brite Damon Hill. Im Jahr 1995 verließ Berger Ferrari und fuhr dann für den Rennstall Benetton Renault. Er nahm die Stelle von Michael Schumacher ein, der im Gegenzug bei Ferrari unter Vertrag genommen wurde. 1996 rutschte Berger am Ende der Saison auf Platz Sechs der Fahrer-Weltrangliste. 1997 beendete er auf dem Hockenheim-Ring den Grand-Prix von Deutschland als Sieger.

In selben Jahr stab sein Vater bei einem Flugzeugabsturz. Er wurde darauf Mehrheitseigentümer des österreichischen Logistik-Unternehmens Berger. Ein Unternehmen das 1961 von seinem Vater, Johann Berger, gegründet wurde. Danach gab Berger das Ende seiner aktiven Laufbahn als Rennfahrer bekannt. Zu seiner Erfolgsbilanz zählen unter anderem insgesamt 210 Rennen, von denen er in 10 Veranstaltungen siegte. Er nahm 13 Mal die Pole-Position ein und sammelte 385 WM-Punkte. Nach seinem Rücktritt wurde er Motorsportdirektor bei BMW, die 2000 mit Williams in die Formel 1 zurückkehrten. Dort leitete er bis 2003 das BMW Williams-F1-Team, mit Ralf Schumacher und Juan Pablo Montoya als Piloten.

Mit Gerhard Berger als Motorsportdirektor wurde BMW Vize-Weltmeister in der Konstrukteurswertung. Im Herbst 2003 zog er sich ins Privatleben zurück. Von 2006 bis 2008 kehrte er als Teammanager des neuen Rennstalls Toro Rosso in die Formel1 zurück.

NameGerhard Berger

Geboren am27.08.1959

SternzeichenJungfrau 24.08 -23.09

GeburtsortWörgl, Tirol (A).