Biografie

Fulgencio Batista

Der kubanische Stenograph stellte von 1940 bis 1944 den Präsident Kubas. Fulgencio Batista y Zaldívar wurde dann von Carlos Prío abgelöst, allerdings ließ Batista ihn 1952 stürzen. Er erreichte ein korruptes Regime, unter dem es zur Abschaffung der Verfassung und zur Unterdrückung der Opposition kam. Unter seiner Präsidentschaft schloss sich Kuba den USA im Zweiten Weltkrieg an. Nach zahlreichen diktatorischen Exzessen brach das Volk Kubas auf, um sich, geführt von Fidel Castro, aus dem Regime Batista zu befreien. Am 1. Januar 1959 floh er in die Dominikanische Republik, ehe er später sein dauerhaftes Exil in Portugal und Spanien fand...
Fulgencio Batista y Zaldívar wurde am 16. Januar 1901 in Banes auf Kuba geboren.

Nach Abschluss der Schule absolvierte er eine Ausbildung zum Stenographen. Kurz darauf trat Fulgencio Batista 1921 in die kubanische Armee ein, und 1933 war er während der Zeit der "Sergeantenrevolte" maßgeblich am Sturz des kubanischen Staatspräsidenten Gerardo Machado y Morales beteiligt. Dieser musste am 3. August 1933 zurücktreten. Unter der neuen Regierung des Präsidenten Ramón Grau San Martín wurde Batista Oberbefehlshaber der kubanischen Armee und gewann aus dieser Position heraus die Kontrolle über die kubanische Regierung. 1934 zwang er Grau San Martín aus seiner Position zum Rücktritt und etablierte eine "Marionettenregierung".

Seine populistische Politik, die ihm die Unterstützung der unteren Volksschichten sicherte, und die guten Kontakte zu den USA, die ihn dem Bürgertum empfahlen, führten dazu, dass er am 10. Oktober 1940 zum Präsidenten Kubas gewählt wurde. Unter seiner Präsidentschaft schloss sich Kuba im Zweiten Weltkrieg den USA an. Am 6. März 1943 erklärte Batista sein Kabinett unter Beteiligung der Kommunistischen Partei zur "Nationalen Antifaschistischen Front" (Frente Nacional Antifascista). Nachdem er 1944 nicht zur Wiederwahl antreten durfte, ging er bis 1952 in die Vereinigten Staaten ins Exil. Batista genoss lange gute Beziehungen zu den USA.

Am 10. März 1952 stürzte er den amtierenden Präsidenten Carlos Prío Socarrás 80 Tage vor den Präsidentschaftswahlen. Batista ernannte sich selbst zum Präsidenten und setzte die Verfassung außer Kraft. Gestützt auf die Armee errichtete er sein diktatorisches Regierungssystem. Fortan nahmen Korruption, soziale Ungerechtigkeit und Armut erheblich zu, während indes Havanna zur Vergnügungsmetropole der US-amerikanischen Oberschicht avancierte. Bis zu 20.000 Menschen sollen durch den Geheimdienst von Batista ermordet worden sein. Einen Aufstandsversuch Fidel Castros schlug er 1953 nieder.

In einer Scheinwahl im Jahr 1954 wurde er in seinem Amt bestätigt. Batistas diktatorische Exzesse provozierten immer wieder Aufstände in Kuba. Nach einem lange andauernden Guerillakrieg in den Jahren von 1956 bis 1958 entstanden überall auf Kuba Widerstandsgruppen. Nach dem letzten erfolgreichen Kampf der Revolutionäre am 31. Dezember 1958 mit dem Fall der Stadt Santa Clara, floh Batista am 1. Januar 1959 mit einigen Gefolgsleuten in die Dominikanische Republik. Ab 1961 lebte Batista in einem dauerhaften Exil in Portugal und Spanien.

Fulgencio Batista y Zaldívar starb am 6. August 1973 in Marbella, Spanien.

NameFulgencio Batista

Geboren am16.01.1901

SternzeichenSteinbock 22.12 - 20.01

GeburtsortBanes (Kuba)

Verstorben am06.08.1973

TodesortMarbella (Spanien)