Franz von Stuck

Name:Franz von Stuck

Geboren am:23.02.1863

SternzeichenFische 20.02 - 20.03

Geburtsort:Tettenweis (D).

Verstorben am:30.08.1928

Todesort:München (D).

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Der deutsche Maler, Bildhauer und Grafiker zählt zu den bedeutendsten Repräsentanten des Münchener Jugendstils. Seine Werke versetzte er mit impressionistischen und symbolischen Elementen. Seine Darstellungen schließen an die Werke von Arnold Böcklin an. Seine Bilder stellen oftmals allegorische Szenen dar. Franz von Stucks Hauptmotivik lag in den mystisch-symbolischen Szenen, wie zum Beispiel in den Werken "Die Sünde" (1893) oder "Der Krieg" (1894). Darüber hinaus fertigte er Porträts und Werke mit bukolischen Themen an, die Faunen und andere Fabelwesen darstellen. In seiner Farbgebung hielt er sich an glühende und dunkle Töne. Darüber hinaus entwarf er Plastiken, Mosaike, Möbel und die Pläne zu seiner Münchner Villa...
Franz von Stuck wurde als Sohn einer Bauern- und Müllerfamilie am 23. Februar 1863 im niederbayerischen Tettenweis geboren.

Schon im Jahr 1869 fertigte Franz von Stuck die ersten Karikaturen an. In der Zeit von 1871 bis 1881 ließ er sich an der Königlichen Kunstgewerbeschule in München ausbilden. Danach begann er ein Studium an der Königlichen Akademie der Bildenden Künste in München; die Ausbildung dauerte bis zum Jahr 1885. Zwischen den Jahren 1882 bis 1886 arbeitete er für Verlage als Buch-Illustrator. Es folgte die Tätigkeit als Karikaturist für die Münchner Zeitschrift "Fliegende Blätter" in der Zeit von 1887 bis 1892. Im Münchner Glaspalast beteiligte er sich 1889 an einer Ausstellung. Dabei gewann seine Arbeit "Wächter des Paradieses" eine Auszeichnung. Weiterhin war auf dieser Ausstellung sein Bild "Kämpfende Faune" zu sehen, dessen Motiv der Maler oftmals variierte. Franz von Stuck gründete im Jahr 1892 zusammen mit dem Maler Wilhelm Trübner die "Münchener Secession". 

Im Jahr darauf wurde er mit einem Medaillenpreis auf der Weltausstellung in Chicago ausgezeichnet. Die Arbeiten zum Titel "Die Sünde" begannen 1893. 1895 wurde Franz von Stuck zum Professor an die Münchner Akademie der Bildenden Künste berufen. Er unterrichtete Paul Klee, Wassily Kandinsky und andere später berühmte Künstler. Außerdem begann in dieser Zeit die Mitarbeit an den Zeitschriften "Pan" und "Jugend". Der Künstler entwarf die Pläne zu seiner Münchner Villa als Wohn- und Atelierhaus und ließ sie danach errichten. Weiterhin plante er für das Objekt die komplette Innendekoration und das Mobiliar. Heute dient die Villa als Museum. 1906 wurde Franz Stuck geadelt, indem er vom Prinzregent Luitpold von Bayern das Ritterkreuz des Verdienstordens der Bayerischen Krone verliehen bekam. Im gleichen Jahr entstand das Bild "Salome".

Im Jahr 1909 war Stuck auf der Internationalen Kunstausstellung in Venedig vertreten. Seine Werke ernteten durchweg positive Kritik. Der Künstler wurde 1917 in die Wiener Akademie der Künste aufgenommen. In der Zeit der Münchner Räterepublik 1919 geriet Stuck für kurze Zeit in die Geiselhaft der revolutionären Rotgardisten. Seine Erlebnisse zum Ersten Weltkrieg und der Zeit danach verarbeitete Franz von Stuck in seinen Werken wie "Faun und Nixe" (1918). Franz von Stuck erhielt zahlreiche Ehrungen: 1924 wurde er zum Geheimen Rat ernannt. 1926 wurde er Mitglied in der Königlichen Akademie der Bildenden Künste in Stockholm. Zwei Jahre später wurde er zum Ehrendoktor der Technischen Hochschule in München ernannt. Franz von Stucks Hauptmotivik lag in den mystisch-symbolischen Szenen wie zum Beispiel in den Werken "Die Sünde" (1893) oder "Der Krieg" (1894). Darüber hinaus fertigte er Porträts und Werke mit bukolischen Themen an, die Faunen und andere Fabelwesen darstellen.

In seiner Farbgebung hielt er sich an glühende und dunkle Töne. Seinen Bildaufbau gestaltete der Künstler des Jugendstils flächig und dekorativ. In manchen Bildern spielt die Erotik eine wichtige Rolle in der Themengebung. Zu seinen bekanntesten Werken in der Plastik gehört die Skulptur der "Kämpfenden Amazone" (1897), die einen Speer schleudert. Die Verbindung erotischer Themen mit antiker Mythologie oder christlicher Ikonographie lagen im Geschmackstrend des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Der Stil und die Werke des Künstlers können als Bindeglied zwischen der Kunst des 19. Jahrhunderts und der Moderne eingestuft werden. Vor dem Hintergrund der Entwicklung der Avantgardisten geriet Franz von Stuck mit seinem dekorativen Jugendstil schnell in die Kritik.

Franz von Stuck starb am 30. August 1928 in München.

Name:Franz von Stuck

Geboren am:23.02.1863

SternzeichenFische 20.02 - 20.03

Geburtsort:Tettenweis (D).

Verstorben am:30.08.1928

Todesort:München (D).

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