Biografie

Eugenio Montale

NameEugenio Montale

Geboren am12.10.1896

SternzeichenWaage 24.09 - 23.10

GeburtsortGenua (I).

Verstorben am12.09.1981

TodesortMailand (I).

Eugenio Montale

Der ligurische Unternehmersohn avancierte in der Zwischenkriegszeit des 20. Jahrhunderts zu einem der bedeutendsten Vertreter der modernen Dichtung Italiens. Darüber hinaus machte sich Eugenio Montale als Journalist und Literaturkritiker einen anerkannten Namen. Die Veröffentlichung seines ersten Buches "Ossi di seppia" macht ihn 1925 als Schriftsteller bekannt. Er arbeitete für Zeitungen in Florenz und ab 1948 in Mailand für den Corriere della Sera. In seinen Gedichten werden oft die Landschaften Liguriens beschrieben. 1975 erhielt er für sein Lebenswerk den Nobelpreis für Literatur...
Eugenio Montale wurde am 12. Oktober 1896 im ligurischen Genua (Italien) geboren.

Sein Vater war Unternehmer. Nach der Schule diente Montale ab 1917 im Ersten Weltkrieg an der Front in Südtirol. Im Anschluss daran lebte er in Genua, von wo er 1922 die Turiner Zeitschrift "Primo tempo" mit begründete. In seinem Müßiggang wandte sich Montale der Literatur zu. Er pflegte Umgang mit den Schriftstellern und Kritikern seiner Zeit und verfasste erste Gedichte und Aufsätze für die Presse.

Im Jahr 1925 gelang Montale mit der Veröffentlichung seines ersten Buches "Ossi di seppia" der Durchbruch als Schriftsteller. Zwei Jahre später wechselte er nach Florenz, wo er bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs lebte. In der toskanischen Hauptstadt übernahm Montale 1928 die Leitung der berühmten literarischen und wissenschaftlichen Bibliothek "Gabinetto Vieusseux". Da er sich jedoch in der Folge weigerte, in die faschistische Partei Italiens einzutreten, verlor er diesen Posten 1938. Während des Zweiten Weltkriegs arbeitete Montale für die bedeutendsten florentinischen Zeitungen.

Beim Turiner Einaudi-Verlag erschien 1939 mit "Le occasioni" sein zweites Buch. Außerdem übersetzte er die größten Werke William Shakespeares ins Italienische. 1948 wechselte Montale nach Mailand, um dort für die Tageszeitung "Corriere della Sera" tätig zu werden. 1956 legte er mit "La bufera e altro" sein drittes Buch vor, das seine poetischen und autobiographischen Arbeiten der 1940er Jahre versammelte. Schließlich folgte 1971 der Gedichtband "Satura", dessen Stücke bereits zuvor unter dem Titel "Xenia" (1964-1967) erschienen waren.

Montale wurde die Ehrendoktorwürde in Literaturwissenschaft von den Universitäten Rom, Mailand und Cambridge verliehen. 1967 erhob man ihn zum Senator auf Lebenszeit. Für sein Lebenswerk erhielt er 1975 den Nobelpreis für Literatur.

Eugenio Montale starb am 12. September 1981 in Mailand (Italien).

NameEugenio Montale

Geboren am12.10.1896

SternzeichenWaage 24.09 - 23.10

GeburtsortGenua (I).

Verstorben am12.09.1981

TodesortMailand (I).

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